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Cover von Five Finger Death Punch -- American Capitalist
Band: Five Finger Death Punch Homepage Five Finger Death Punch bei MySpace.com Metalnews nach 'Five Finger Death Punch' durchsuchenFive Finger Death Punch
Album:American Capitalist
Genre:Modern Metal, Nu Metal, NWOAHM
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:21.10.11
CD kaufen:'Five Finger Death Punch - American Capitalist' bei amazon.de kaufen
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"Groovebombe Nr. 3"

Lange genug hat es gedauert. In einer Zeit, in der der gute, alte Zweijahreszyklus langsam aber sicher der Vergangenheit angehört, haben FIVE FINGER DEATH PUNCH-Fans fast exakt so lange auf eine neue Scheibe der Modern-Metal-Monster warten müssen - und es hat sich definitiv gelohnt. Denn selbst, wenn die Truppe in hiesigen Gefilden immer noch nicht die Beachtung bekommt, die sie in ihrer amerikanischen Heimat zu Stars macht, so wird Album Nummer 3 einen erheblichen Teil zur Änderung dieses Zustandes beitragen.

Schon beim ersten Durchlauf von „American Capitalist“ wird direkt klar, dass sich Zoltan Bathory und seine Kumpanen stetig verbessern. Allein die unglaublich wuchtige Produktion bläst direkt zum Angriff und der allgegenwärtige, nicht wegzudiskutierende Groove, den FFDP allem Anschein nach für sich gepachtet haben, lässt sowohl Air-Guitar-Heroes als auch Desktop-Mosher gleichermaßen ausrasten. Dazu kommen die zwar einfach gestrickten aber umso effektiveren Riffs und Melodien, die sich inmitten des ureigenen Modern-Metal-Gebräus unter unglaublichem Gepolter direkt im Gehörgang festsetzen. Dass es sich nur um diese Band handeln kann, hat man nach wenigen Sekunden kapiert. Wieder geht ein sehr großer Teil der Eigenständigkeit der Amis auf das Konto von Sänger Moody, der mit seinem markanten Organ [sowohl bei unbarmherzigen Shouts als auch den US-Radiotauglichen Refrains und Clean-Passagen] Maßstäbe setzt. Vor allem in „The Pride“ vereinen sich alle Stärken der Band - einen besseren Chorus hat das Quintett bislang nicht auf die Kette gebracht. Zudem fällt trotz massivem Metal-Anteil die verblüffend hohe Rockbarkeit von „American Capitalist“ auf. Fragt Eure Freundin!

Phrasenschwein hin oder her - mit ihrer dritten Scheibe haben FFDP dem „Make It Or Break It“-Mythos ganz klar in positiver Hinsicht Genüge getan. Zwar muss man hierzulande immer noch erwähnen, dass Fans solcher Bands wie SLIPKNOT und DISTURBED definitiv zuzugreifen haben, lange kann es aber nicht mehr dauern, bis diese Band auch in Deutschland durch die Decke schießt und die Hallen größer werden. Diese Jungs machen einfach alles richtig und liefern 2011 erneut ein Klasse Album, um gleichermaßen miese Laune zu vertreiben, oder das heimische Wohnzimmer in Kleinholz zu zerlegen.

Trackliste:
01. American Capitalist
02. Under And Over It
03. The Pride
04. Coming Down
05. Menace
06. Generation Dead
07. Back For More
08. Remember Everything
09. Wicked Ways
10. If I Fall
11. 100 Ways To Hate
Spielzeit: 00:40:06

Line-Up:
Ivan „Ghost“ Moody – Vocals
Zoltan Bathory – Guitar
Jason Hook – Guitar
Chris Kael – Bass
Jeremy Spencer – Drums
Markus Jakob [shilrak] | 17.11.2011 | 19:57

Durchschnittliche Leserwertung: 6.5 / 7 Punkten

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Kommentar von: Fatzke92
Wertung: 6.5/7 | 17.11.2011 -- 22:24
Kann mich der Review nur anschließen, aber ich finde es auch schade, dass die Jungs noch nicht den Ruhm haben, den sie eigentlich verdienen. Alles in Allem für mich noch ein echter Überraschungshit im Musikjahr 2011, mit dem ich beim besten Willen nicht gerechnet hätte...
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