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Band: Five Finger Death Punch Homepage Five Finger Death Punch bei Facebook Metalnews nach 'Five Finger Death Punch' durchsuchenFive Finger Death Punch
Album:The Wrong Side Of Heaven...
Genre:NWOAHM
Label:Eleven Seven Music
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.07.13
CD kaufen:'Five Finger Death Punch - The Wrong Side Of Heaven...' bei amazon.de kaufen
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"Teenager im Männerkörper"

Seit der Veröffentlichung ihres Debüts „The Way Of The Fist“ vor vier Jahren ging es für die NWOAHM-Helden FIVE FINGER DAETH PUNCH stets nach oben. Spätestens mit ihrem Zweitling „War Is The Answer“ konnte sich die Truppe in der Oberliga amerikanischer Härte etablieren und genießt seither nicht enden wollende Beliebtheit. Mit dem ausladend „The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell Volume 1“ betitelten neuen Album holt die Formation inzwischen schon zum vierten Schlag aus.

Wenn man ehrlich ist, dann bieten FIVE FINGER DEATH PUNCH mit ihrem neuen Album nichts wirklich Neues oder Andersartiges. Das muss allerdings nichts schlechtes sein, denn während „The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell Volume 1“ sich nicht großartig von seinen beiden Vorgängern unterscheidet, ist es z.B. auch auf einem ähnlich hohen Niveau. Prinzipiell kann man einer Band auch kaum einen Strick daraus drehen, dass sie es sich in ihrer musikalischen Wohlfühlzone bequem macht und deshalb soll das auch im Falle der Jungs aus Los Angeles nicht geschehen. Balladen konnte die Truppe beispielsweise schon immer ziemlich gut und nicht nur das Intro zu „Watch You Bleed“ sondern auch der Titeltrack zeigen hier, dass die Herren nichts verlernt haben und Frontmann Moodys tiefes Organ kommt in ruhigeren Momenten eben am besten zur Geltung. Außerdem sind da ja noch die Gastmusiker: Für ihr neuestes Album konnten FIVE FINGER DEATH PUNCH solch namhafte Musiker wie Maria Brink von IN THIS MOMENT oder kurioserweise den Rapper Tech N9ne ins Studio bitten, was der Platte von vornherein eine Ebene hinzufügt, die auf den vorangegangenen Alben fehlt. Auf der Deluxe-Version von „The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell“ gesellen sich dann für einige Bonustracks noch SEPULTURA-Gründer Max Cavalera sowie HATEBREED-Röhre Jamey Jasta hinzu. Allen voran steht jedoch JUDAS PRIEST-Frontmann Rob Halford, denn der Metal God persönlich gibt ich bereits im eröffnenden „Lift Me Up“ die Ehre – das war allerdings ein Schuss ins Knie: Während Mr. Moody freilich einer der begabteren Vertreter seiner Zunft ist, so hat doch die eine Strophe, in der Rob Halford zu hören ist, mehr Charakter, als die komplette restliche Platte. Das sorgt natürlich für einen grandiosen Einstieg, hallt aber auch für den Rest des Albums nach. Bemerkt werden sollte vielleicht auch, dass es sich bei den Mitgliedern dieser Band durchweg um gestandene Mannsbilder handelt, die allerdings keine Gelegenheit auslassen, pubertierendste Teenager-Lyrik der Marke “Keiner mag mich, keiner versteht mich, lasst mich doch in Ruhe!" vom Stapel zu lassen, was sicherlich nicht weiter stört, bei näherer Betrachtung aber doch wenigstens ein ums andere Mal unfreiwillig komisch wirkt. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, denn Insgesamt bietet „The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell Volume I“ gerade Fans modernerer Härte durchweg hochwertige und vornehmlich energiegelandene Songs wie „I.M. Sin“ und „Dot You Eyes“, welche die Kalifornier von ihrer besten Seite zeigen.

Mit „The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell Volume 1“ liefern FIVE FINGER DEATH PUNCH ein Album ab, das in jedem Fall ihren hohen Standards entspricht und obendrein allerhand hochkarätige Gastbeiträge auffährt. Allerdings sollte sich die Truppe für „Volume 2“ ernsthaft Gedanken über ihre Zukunft machen, denn ein weiteres Mal die gleiche Platte heraus zu bringen könnte sich als Problem erweisen. Konkurrenten wie TRIVIUM und DEVILDRIVER beziehen ihren Charme sicher auch aus ihrem Potential zur Entwicklung...

Trackliste:
01. Lift Me Up [Feat. Rob Halford]
02. Watch You Bleed
03. You
04. Wrong Side Of Heaven
05. Burn MF
06. I.M.Sin
07. Anywhere But Here [Feat. Maria Brink]
08. Dot Your Eyes
09. M.I.N.E [End This Way]
10. Mama Said Knock You Out [Feat. Tech N9ne]
11. Diary Of A Deadman
Spielzeit: 00:51:47

Line-Up:
Ivan Moody - Vocals
Zoltan Bathory - Guitar
Jason Hook - Guitar
Chris Kael - Bass
Jeremy Spencer - Drums

Gastmusiker:

Rob Halford - Vocals
Maria Brink - Vocals
Tech N9ne - Vocals
Thomas Meyns [Metalviech]
11.08.2013 | 20:16
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