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Cover von Fleshgod Apocalypse -- King
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Album:King
Genre:Symphonic / Epic Metal, Technischer Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.02.16
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"Im Auftrag ihrer Majestät"

Unter einer Monarchie wird eine Staatsform verstanden, die auf einer Alleinherrschaft fußt. Zwar wurde in westlichen Demokratien in den vergangenen Jahrzehnten die Bedeutung royaler Instanzen immer mehr zu rein repräsentativen Formen abgewertet, in Italien hielt sich aber bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch ein faschistoides Königreich. Von der Sehnsucht des Stiefelstaats nach einem - wie im Bibelvers Sacharja 9 beschriebenen - gerechten König wissen die italienischen Tech-Death-Metaller FLESHGOD APOCALYPSE zu berichten, die dem Würdenträger mit „King“ gleich ein ganzes Album widmen. Ihr König ist ein barmherziger, repräsentiert Weisheit und Justitia und lässt sich nicht korrumpieren. Für die Vertonung ihrer Majestät setzten die fünf Südeuropäer auf ihrer inzwischen vierten Platte wie gewohnt auf sämtliche Spielarten extremer Gitarrenmusik, mit dem kleinen Unterschied, dass die verwendeten Orchesterpassagen nun gekonnt ins Soundbett eingewoben wurden und nicht mehr gegeneinander laufen.

FLESHGOD APOCALYPSE kleiden „King“ in purpurne Riffwände, salben sein Haupt Stakkato -gleich mit feinsten Drum-Ölen und betten ihn auf einem so stahlharten Bett, dass sich selbst unter zehn Matratzen noch jede Bass-Spirale in die Eingeweide bohrt. Die klassischen Arrangements halten das eigentlich unroyal anmutende Gebilde mühelos mit Streichern, Bläsern und Klavieren zusammen und versehen das Ganze an den genau richtigen Stellen mit mächtigen Chören. Nach dem epischen Intro „Marche Royale“ erbricht sich das Quintett mit „In Aeternum“ in einen mächtigen, jeden Thronsaal zum Erbeben bringenden, Death-Metal-Stampfer, der in seiner sinisteren Operettenhaftigkeit an Glanzleistungen von DIMMU BORGIR und SEPTICFLESH erinnert.

Im Gegensatz zu den beiden direkten Vorgängern „Agony“ (2011) und „Labyrinth“ (2013), die zwar hervorragende Songs vorzuweisen hatten, durch ihre verkorkste Produktion die Konzertpassagen aber wie Antikörper verkommen ließen, wirkt bei „King“ alles wie aus einem Guss. Für den homogenen und differenzierten Klang zeichnet sich HOUR-OF-PENANCE-Bassist Marco Mastrobuono verantwortlich, der dem Werk einen satten, druckvollen sowie transparenten Sound verlieh. FLESHGOD APOCALYPSEs König ist kein nur auf sein eigenes Wohl bedachter und faschistoid angehauchter Monarch mehr, sondern wahrlich gerecht und gütig zu seinem Volk. All hail the „King“.

Trackliste:
1. Marche Royale
2. In Aeternum
3. Healing Through War
4. The Fool
5. Cold As Perfection
6. Mitra
7. Paramour (Die Leidenschaft Bringt Leiden)
8. And The Vulture Beholds
9. Gravity
10. A Million Deaths
11. Syphilis
12. King
Spielzeit: 00:57:25

Line-Up:
Tommaso Riccardi – Vocals, Guitar
Cristiano Trionfera – Guitar, Vocals
Paolo Rossi – Bass, Vocals
Francesco Paoli – Drums, Guitar, Vocals
Francesco Ferrini – Keyboard, Piano, Orchestral
Lorenz von König [LvK]
04.02.2016 | 15:02
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