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Reviews von Flotsam And Jetsam
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Flotsam And Jetsam
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Band: Flotsam And Jetsam Homepage Flotsam And Jetsam bei Facebook Metalnews nach 'Flotsam And Jetsam' durchsuchenFlotsam And Jetsam
Album:Flotsam And Jetsam
Genre:Thrash Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.05.16
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"Der Turbo-Wahnsinn regiert wieder"

Oha. Kann mir vielleicht mal jemand erklären, warum sich so ziemlich alle 80'er-Thrashgrößen zurzeit im drölfzigsten Frühling suhlen? Man weiß wirklich nicht mehr, wofür man die sauer verdienten Penunzen anlegen soll. Nächste Portemonnaie-Diät: die neue FLOTSAM AND JETSAM.

Das selbstbetitelte Werk bolzt so unglaublich zielsicher los, dass man die eher schwächeren Tonkonserven der Neunziger sowie das letzte, eher halbgare Werk ganz schnell vergessen hat. Ähnlich wie die Kollegen von OVERKIL, DEATH ANGEL, MEGADETH oder ANTHRAX geht man wieder absolut fokussiert vor, verbindet modernen Sound mit zwingenden Riffs und starken Vocals, die sowohl den Energiefluss als auch die Eingängigkeit fördern.
Es gibt kaum Pausen auf dem Album. Die ersten beiden Tracks bürsten einem dermaßen die Frisur nach Süden, dass man verwundert aufs Cover schaut. Sind das etwa ein paar verschollene Tracks vom „No Place For Disgrace“-Opus? In „Taser“ wird es dann etwas progressiver, ohne dass die Nummer irgendwo ihre Power einbüßen würde. Ein paar sehr coole Chöre und die orientalisch angehauchte Bridge lassen aufhorchen. Ein Highlight. Selbiges gilt auch für das folgende „Iron Maiden“, das sich textlich mit dem gleichnamigen Folterinstrument auseinandersetzt, aber musikalisch natürlich eine Hommage an das britische Metal-Flagschiff ist, was dank der galoppierenden Strophe und den Twin-Guitars im Eröffnungs-Riff sofort jedem klar ist.
Generell ist der gute alte Thrash mit Macht zurück im Camp der Flotsis. Stellvertretend hierfür darf der stark an SACRED REICH-Glanztaten erinnernde Track „L.O.T.D.“ herhalten. Aggressive Strophe, starker Refrain, inklusive Gangshouts, Doublebass-Gewitter, was will man mehr? Nein, es gibt 2016 bei FLOTSAM AND JETSAM keine Ausflüchte mehr. Kein Anbiedern an trendige Spielarten. Auch, wenn Songs wie „Creeper“ ein wenig gemächlicher daherkommen mögen: Man kann sich der generellen Magie der Spielfreude, die auf diesem Album herrscht, kaum entziehen. Besonders lustig wird die Chose, wenn man sich „No Place For Disgrace“ und „Flotsam And Jetsam“ hintereinander anhört. Hinzu kommt, dass Erik A.K. einfach nicht älter zu werden scheint. Was der Mann aus seinen Stimmbändern herausholt und an genialen Vocallines kreieren kann, ist schon bemerkenswert.

Das Fazit dürfte klar sein: Thrasher, die ihre Ohren noch nicht verpfändet haben, rennen los und besorgen sich dieses drittbeste FLOTSAM AND JETSAM-Album umgehend beim Händler ihres Vertrauens.

Trackliste:
01. Seventh Seal
02. Life Is A Mess
03. Taser
04. Iron Maiden
05. Verge Of Tragedy
06. Creeper
07. L.O.T.D.
08. The Incantation
09. Monkey Wrench
10. Time To Go
11. Smoking Gun
12. Forbidden Territories
Spielzeit: 00:55:31

Line-Up:
Eric A.K. - Vocals
Michael Gilbert - Guitars
Steve Conley - Guitars
Michael Spencer - Bass
Jason Bittner - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
21.06.2016 | 14:23
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