.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Flotsam And Jetsam
CD Review: Flotsam And Jetsam - No Place For Disgrace 2014

Flotsam And Jetsam
No Place For Disgrace 2014


Heavy Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Nette Neueinspielung"
CD Review: Flotsam And Jetsam - Ugly Noise

Flotsam And Jetsam
Ugly Noise


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Mut zur Hässlichkeit"
CD Review: Flotsam And Jetsam - The Cold

Flotsam And Jetsam
The Cold


Heavy Metal, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Cool kommt von kalt"
DVD: Review: Flotsam And Jetsam - Once In A Deathtime

Flotsam And Jetsam
Once In A Deathtime


5 von 7 Punkten
DVD "Keineswegs altes Eisen"
Live-Berichte über Flotsam And Jetsam
Mehr aus den Genres
CD Review: Agent Steel - Alienigma

Agent Steel
Alienigma


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Außerirdisch gut"
CD Review: Eddie Ojeda - Axes 2 Axes

Eddie Ojeda
Axes 2 Axes


Hard Rock, Heavy Metal
4.5 von 7 Punkten
"Eddie lässt das (G)riffeln nicht"
CD Review: Dekapitator - We Will Destroy...You Will Obey! [Re-Release]

Dekapitator
We Will Destroy...You Will Obey! [Re-Release]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Sinnvolle Neuauflage"
CD Review: Austrian Death Machine - Double Brutal

Austrian Death Machine
Double Brutal


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Tag der Abrechnung..."
CD Review: Avenged Sevenfold - Hail To The King

Avenged Sevenfold
Hail To The King


Hard Rock, Heavy Metal
6.5 von 7 Punkten
"Blaupause"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Flotsam And Jetsam -- Flotsam And Jetsam
Band: Flotsam And Jetsam Homepage Flotsam And Jetsam bei Facebook Metalnews nach 'Flotsam And Jetsam' durchsuchenFlotsam And Jetsam
Album:Flotsam And Jetsam
Genre:Thrash Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.05.16
CD kaufen:'Flotsam And Jetsam - Flotsam And Jetsam' bei amazon.de kaufen
Share:

"Der Turbo-Wahnsinn regiert wieder"

Oha. Kann mir vielleicht mal jemand erklären, warum sich so ziemlich alle 80'er-Thrashgrößen zurzeit im drölfzigsten Frühling suhlen? Man weiß wirklich nicht mehr, wofür man die sauer verdienten Penunzen anlegen soll. Nächste Portemonnaie-Diät: die neue FLOTSAM AND JETSAM.

Das selbstbetitelte Werk bolzt so unglaublich zielsicher los, dass man die eher schwächeren Tonkonserven der Neunziger sowie das letzte, eher halbgare Werk ganz schnell vergessen hat. Ähnlich wie die Kollegen von OVERKIL, DEATH ANGEL, MEGADETH oder ANTHRAX geht man wieder absolut fokussiert vor, verbindet modernen Sound mit zwingenden Riffs und starken Vocals, die sowohl den Energiefluss als auch die Eingängigkeit fördern.
Es gibt kaum Pausen auf dem Album. Die ersten beiden Tracks bürsten einem dermaßen die Frisur nach Süden, dass man verwundert aufs Cover schaut. Sind das etwa ein paar verschollene Tracks vom „No Place For Disgrace“-Opus? In „Taser“ wird es dann etwas progressiver, ohne dass die Nummer irgendwo ihre Power einbüßen würde. Ein paar sehr coole Chöre und die orientalisch angehauchte Bridge lassen aufhorchen. Ein Highlight. Selbiges gilt auch für das folgende „Iron Maiden“, das sich textlich mit dem gleichnamigen Folterinstrument auseinandersetzt, aber musikalisch natürlich eine Hommage an das britische Metal-Flagschiff ist, was dank der galoppierenden Strophe und den Twin-Guitars im Eröffnungs-Riff sofort jedem klar ist.
Generell ist der gute alte Thrash mit Macht zurück im Camp der Flotsis. Stellvertretend hierfür darf der stark an SACRED REICH-Glanztaten erinnernde Track „L.O.T.D.“ herhalten. Aggressive Strophe, starker Refrain, inklusive Gangshouts, Doublebass-Gewitter, was will man mehr? Nein, es gibt 2016 bei FLOTSAM AND JETSAM keine Ausflüchte mehr. Kein Anbiedern an trendige Spielarten. Auch, wenn Songs wie „Creeper“ ein wenig gemächlicher daherkommen mögen: Man kann sich der generellen Magie der Spielfreude, die auf diesem Album herrscht, kaum entziehen. Besonders lustig wird die Chose, wenn man sich „No Place For Disgrace“ und „Flotsam And Jetsam“ hintereinander anhört. Hinzu kommt, dass Erik A.K. einfach nicht älter zu werden scheint. Was der Mann aus seinen Stimmbändern herausholt und an genialen Vocallines kreieren kann, ist schon bemerkenswert.

Das Fazit dürfte klar sein: Thrasher, die ihre Ohren noch nicht verpfändet haben, rennen los und besorgen sich dieses drittbeste FLOTSAM AND JETSAM-Album umgehend beim Händler ihres Vertrauens.

Trackliste:
01. Seventh Seal
02. Life Is A Mess
03. Taser
04. Iron Maiden
05. Verge Of Tragedy
06. Creeper
07. L.O.T.D.
08. The Incantation
09. Monkey Wrench
10. Time To Go
11. Smoking Gun
12. Forbidden Territories
Spielzeit: 00:55:31

Line-Up:
Eric A.K. - Vocals
Michael Gilbert - Guitars
Steve Conley - Guitars
Michael Spencer - Bass
Jason Bittner - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
21.06.2016 | 14:23
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin