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Album:Either Cesars Or Nothing
Genre:Death Metal, Deathcore
Label:Coroner Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:02.10.09
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"Im Süden nichts Neues"

Wenn italienische Metal-Bands kein symphonisches Bombast-Gedudel produzieren, dann machen sie in der Regel Death Metal – und das meistens auch ziemlich gut, wie z.B. THE MODERN AGE SLAVERY zeigen. Mit FOMENTO präsentiert sich eine weitere Formation, die keinen Bock auf Operetten hat, sondern lieber den musikalischen Vorschlaghammer schwingt.

Auf ihrer MySpace-Seite bezeichnen FOMENTO ihren Stil selbst als SLAYER-Core und da dies eine noch recht junge und daher unbekannte Musikrichtung ist, deren bisher einzige Vertreter die Genre-Pioniere FOMENTO sind, sollen ihre Bestandteile im Folgenden umfassend analysiert werden: Musikalisch treffen hier tiefer gelegte, SLAYER-inspirierte Riffs und Songstrukturen auf Death Metal-Gegrunze und gelegentliches, kurzweiliges Gitarrengefrickel bei einer Spielzeit von knapp über 30 Minuten bei immerhin zwölf Liedern. Wie im Death Metal dieser Tage üblich, wird das ganze auch noch mit ein paar Breaks aufgelockert, die von den Italienern allerdings mit extremer Präzision umgesetzt werden. Um den Zusammenhalt der aufstrebenden SLAYER-Core-Szene zu stärken ist natürlich auch ein klar definiertes Feindbild vonnöten, in diesem Fall müssen mal wieder die ach so verweichlichten Emos herhalten, nachzuhören in „Kill Fashioncore“. All das Möchtegern-Gehabe zur Seite tun sich FOMENTO immerhin durch ein hohes Maß an instrumenteller Präzision hervor, knüppeln bisweilen jedoch recht uninspiriert, wie beispielsweise „Pandora’s Box“ oder auch „The 13th Demon“ zeigen – spätestens ab der Hälfte der Spielzeit von „Either Cesars Or Nothing“ lässt der Wille zum Zuhören so merklich nach, da man die meisten Riffs und Strukturen so oder ähnlich schon x-mal gehört hat und auch Frontmann Krasinski sich wenig bis gar nicht von anderen Vertretern seiner Zunft abhebt. So will der Funke einfach nicht so recht überspringen. Ein Lichtblick hingegen sind die beinahe progressiven Ansätze von „The End Of The Republic“.

Natürlich ist SLAYER-Core nichts weiter als Death Metal bzw. Deathcore unter anderem Namen und genau so klingt „Either Cesars Or Nothing“ leider auch. Selbstverständlich beherrschen die Italiener ihr Handwerk und können auch kurzzeitig begeistern, dauerhaft Spaß machen wird dieses Album jedoch nur den Wenigsten. Anspieltipps: „The Die Is Cast“, „Faithless“, „The End Of The Republic“.

Trackliste:
01. Hd80606b
02. The Die Is Cast
03. PandoraÍs Box
04. The 13th Demon
05. Kill Fashioncore
06. Welcome To The Brotherhood
07. Faithless
08. The End Of The Republic
09. Menticide
10. CotardÍs Syndrome
11. The Egyptian March
12. Burial At Sea
Spielzeit: 00:34:47

Line-Up:
Marco Krasinski - Vocals, Bass
MatteoD Deathbreed - Drums
Manuel Minerva - Guitar
Fabrizio Damiani - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
01.10.2009 | 13:18
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