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Album:Black Empire
Genre:Dark Metal, US-Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:29.03.05
CD kaufen:'Force Of Evil - Black Empire' bei amazon.de kaufen
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"Wie klingen die modernen Mercyful Fate ohne King Diamond?"

Die große Frage zu dieser 2002 gegründeten Truppe muss natürlich heissen: Wie klingen die modernen MERCYFUL FATE ohne ihren Mentor und ihr Aushängeschild King Diamond? Denn dass es sich bei FORCE OF EVIL um die Band der legendären Fate-Twinguitars Michael Denner und Hank Shermann handelt, dürfte sich in Kennerkreisen längst rumgesprochen haben. Die Antwort kommt in Form von „Black Empire“, einer kraftstrotzenden Heavy Metal Scheibe, die für einiges Aufsehen sorgen wird.

“I welcome you all to my world, a journey down to a true, so, I make you like what you see down here, I welcome you all to the home of the black rebirrrrrrrrttthhhhhhhhhhh…” Der erneute Einstieg in die okkulte Welt der auferstandenen schwarzen Macht fällt angesichts dieses extrem düsteren und epischen Beginns nicht schwer. Wer das gnadenlos schmissige “Black Empire” gehört hat, findet sich schon nach kurzer Zeit ohne Aussicht auf Rückkehr in den dunklen Abgründen der einstigen MERCYFUL FATE wieder. Mit „Back To Hell“ schiebt das Quintett eine Lava-Walze vor dem Herrn nach, die nicht nur gestandene Doomer begeistern sollte. Gitarrentechnisch lassen die beiden Axt – Routinies natürlich zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Aber auch die Männer an Bass und Drums zocken sich locker – verspielt durch das Material und bilden eine teils solide, teils leicht progressive Grundlage für die Primärcharaktere dieser Formation. Headbang - Alarm gibt es hingegen verstärkt bei „Cabrini Green“, sowie „Death Comes Crawling“, beides sehr eingängige und stimmungsvolle Midtempo-Stampfer. Mit Sänger Martin Steene hat die Band ein goldenes Händchen bei ihrer Auslese gehabt, dieser Teufelskerl singt, rotzt und schreit sich durch´s Programm, als gäbe es kein Morgen mehr. Doch lieber Hörer, der an dieser Stelle angekommen ist, denken Sie wirklich, es gibt ein Morgen? Das Songwriting kann man nur als extrem ausgereift bezeichnen, Steene nimmt bei jeder Zeile die vorherrschende Stimmung des Songs auf und verstärkt sie durch enorm gefühlvolle, räudig brutale oder extrem powervolle Gesänge und Screams. Das er bei letzteren einige wenige Male auch nach dem abgewanderten Ex-Shouter der Band klingt, kommt dem Material nur zu Gute und dürfte somit auch keinen alteingesessenen Fan enttäuschen. „Days Of Damien“ stellt als Titel Nummer Sechs den absoluten Höhepunkt der Platte dar, hier werden alle okkulten Register gezogen, so dass sich eine eisige, gefahrvolle Stimmung durch den ganzen Song zieht. Respekteinflößend! Den Rest des Materials kann man getrost als gehobenen Standart bezeichnen, in dem in losen Abständen auch wieder großartige Ideen, Hooklines oder clevere Arrangements auffallen. Drei Songs möchte ich aber dann doch noch ausklammern, „Disciples Of The King“, „Beyond The Gates“ und "Vorhees Revenge" werden bei jedem weiteren Hördurchlauf besser und dürfen daher nicht (mehr) unter dem Prädikat „gehobener Standart“ laufen...

Fazit: FORCE OF EVIL klingen auf ihrem dritten Silberling extrem frisch und modern, zudem können sie mit einem begnadeten jungen Sänger aufwarten. Die Amis spielen leidenschaftlichen Heavy Metal mit okkulten Einschlägen und auf einem hohem Niveau. Professionalität, Leidenschaft, Stimmung und musikalisches Können sind die Zutaten, die der Band sicherlich auch in Zukunft eine stetig wachsende Anhängerschar bescheren werden. Ein Muss für alle Jünger des melodisch geschmiedeten Stahls, aber auch alte MERCYFUL FATE - Anhänger dürfen hier trotz der musikalischen Verjüngungskur unbesorgt zugreifen! Auf alle Fälle sollte man der Scheibe einige Durchläufe gönnen, denn, nicht dass man mit dem Material nicht sofort warm wird, eher offenbaren sich dem aufgeschlossenen Hörer erst nach und nach geniale kleine Spielereien und trickreiche Passagen, die anfangs nicht gleich ins Auge, ähh.. ins Ohr stechen wollen.

Trackliste:
01. Black Empire
02. Back To Hell
03. Cabrini Green
04. Death Comes Crawling
05. The Sinister Show
06. Days Of Damien
07. Disciples Of The King
08. Beyond The Gates
09. Hobbs End
10. Dead In Texas
11. Vorhees Revenge
12. S.O.S


Georg Schillay [Cryxx]
16.04.2005 | 19:21
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