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Cover von Fozzy -- All That Remains
Band: Fozzy Homepage  Metalnews nach 'Fozzy' durchsuchenFozzy
Album:All That Remains
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:17.01.05
CD kaufen:'Fozzy - All That Remains' bei amazon.de kaufen
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Das verdammte Musikbusiness! Böse Labels haben den Rockstar Moongoose Mc Queen einst um seine wohlverdienten Millionen betrogen. FOZZY, die wohl mit Fug und Recht machtvollste aller US-Metal/Rockbands, hat verloren. Die Ignoranz kapitalistischer Medienmogule zwang die Undergroundlegende einst ins unliebsame Exil nach Japan. Knebelverträge sorgten dann dafür, dass die entwurzelte Band keinerlei Shows außerhalb Nippons spielen durfte! Seit vier Jahren sind sie zurück, um die Welt mit Coversongs des von ihnen inspirierten „Fußvolks“ mit lächerlichen Namen wie IRON MAIDEN, W.A.S.P., ACCEPT, JUDAS PRIEST oder BLACK SABBATH zu überfluten. Lediglich rare Perlen aus der Anfangszeit der Band wie „To Kill A Stranger“ durften den geneigten Fan in den Genuss der alten Macht bringen.

Endlich ist die Zeit gekommen, wo diese berühmten Helden, unter anderem der legendäre Lord Edgar Bayden Powell, der Welt ihr wahres Vermächtnis hinterlassen! Spätestens jetzt wird klar: Der Metal wurde in den USA erfunden und gelangte dann über Umwege nach England! Frechheit! Soviel zur Vorgeschichte...
Zehn alte Demo-Songs, neu aufgenommen, verblüffen die Metalszene. Doch kann sich die Veteranentruppe erneut etablieren? Strittig! Denn diese US-Metalsongs im zeitgemäßen Soundgewand sind produktionstechnisch dermaßen glattgebügelt, dass einem die Leberwurst gefriert! Wer hier nach dem „truen“ Achtziger Jahre-Geist von ARMORED SAINT, JAG PANZER oder SPECIAL FORCES sucht, hat falsch gewettet. Was an guten kompositorischen Ansätzen hier aufsteigt, wird von einer gnadenlosen Rick Beato-Produktion à la Andy Sneap plattgewalzt; ein Schicksal, welches nicht zuletzt an Bands wie NEVERMORE und BLAZE denken lässt.

Obgleich Stücke wie der Titelsong und der Opener „Nameless“ die Kastanien aus dem Feuer holen, ist die Mehrzahl der Songs schlichtweg uninnovativ. Ich relativiere: Das Material bietet durchweg guten „Easy Listening“-Partystoff. Moderner US-Powermetal hat schon schlechter geklungen. Die unüberhörbaren STUCK MOJO-Anleihen nerven nicht etwa, sondern zeigen, was besagte Band ohne die Anbiederung an kommerzielle Standards leisten könnte. Was jedoch nervt, sind die von „Bone Crusher“ eingerappten Parts bei „It’s A Lie“. That’s not Metal! Ansonsten? Okay.


Trackliste:
01. Nameless Faceless
02. Enemy
03. Wanderlust
04. All That Remains
05. The Test
06. It's A Lie
07. Daze
08. Way I Am
09. Lazarus
10. Born Of Anger


Michael Quien [AirRaids]
16.01.2005 | 19:44
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