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Cover von Fozzy -- Chasing The Grail
Band: Fozzy Homepage Fozzy bei Facebook Metalnews nach 'Fozzy' durchsuchenFozzy
Album:Chasing The Grail
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Melodic Metal
Label:Riot Entertainment
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:16.04.10
CD kaufen:'Fozzy - Chasing The Grail' bei amazon.de kaufen
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"Auf der Jagd nach dem Melodic Metal-Gral"

FOZZY, die Ami-Band mit dem komischen Namen, der bestenfalls an den Bär mit Hut aus der „Muppet Show“ erinnert, hat mit WWE-Wrestling-Star Chris Jericho als Sänger und der halben STUCK MOJO- bzw. SICKSPEED-Mannschaft um Rich „The Duke“ Ward nicht nur reichlich Prominenz in ihren Reihen, sondern wuchtet mit „Chasing The Grail“ dieser Tage auch ihr bereits viertes Album in die Läden.

Nun ist der Rezensent zwar nicht mit den ersten drei LPs der Herren aus Atlanta in Georgia, dafür aber durchaus noch mit STUCK MOJOs groovendem Rap-Metal und ihrem Seitensprung namens SICKSPEED vertraut. Satte Riffs, Ohrwurm-Melodien und viel Groove waren da ja schon immer oberste Pflicht, bei Letzteren desöfteren gerne kombiniert mit seinerzeit noch etwas gewöhnungsbedürftigem, AOR-artigem Gesang.
In die gleiche Kerbe schlagen erwartungsgemäß auch FOZZY, will heißen, „Chasing The Grail“ bietet reichlich Gelegenheit für hochmelodischen US-Power Metal mit einer verblüffenden Bandbreite an verschiedenen Rock-und Metalstilen, die hier ihre Duftmarke hinterlassen durften.
Als Einflüsse werden u.a. MEGADETH, OZZY OSBOURNE, IRON MAIDEN oder METALLICA genannt, was sich irgendwie auch alles im FOZZY-Sound wiederfinden läßt, wenn es nur melodisch und songdienlich verwurstet werden kann.
V.a. die Parallelen zum Ozzman sind offensichtlich [nannten sich die Südstaatler in ihren Cover-Anfangstagen doch noch FOZZY OSBOURNE], zum einen wegen Chris Jerichos Stimmlage, zum anderen wegen der doch ziemlich schwülstig geratenen Ballade „Broken Soul“ oder OZZY-typischen Rockern wie „Grail“ oder dem großartig groovenden „Let The Madness Begin“ [nicht zuletzt Mr. Osbournes Lebensmotto]. Selbst Thrash-Allüren wie in „Pray For Blood“ gelingen ordentlich, so dass man geneigt wird, den FOZZYs sogar die BEE GEES-Fistelstimme von Jericho bei „New Day's Dawn“ schmunzelnd durchgehen zu lassen. „God Pounds His Nails“ rockt erneut flott zwischen OZZY oder BLACK LABEL SOCIETY dahin und bekommt genauso wie "Martyr No More" ein Solo von Jeff Waters spendiert. „Watch Me Shine“ ist eingängiger AOR-Metal und mit „Paraskavedekatriaphobia“ [die Angst vor Freitag, dem 13.] gelingt gar der melodische Brückenschlag zwischen ANNIHILATOR-Speed-Riffing und IRON MAIDEN-Doppelgitarren.
„Revival“ wiederum hätte damals auch toll auf eine PRETTY MAIDS-Scheibe gepasst, hätten die Dänen auch noch Ahnung von Neo Thrash- bzw. Nu Metal-Riffs gehabt.
Klingt anfänglich vielleicht etwas kalkuliert und oberflächlich, funktioniert aber erstaunlich gut, denn FOZZY wissen ganz genau, wie sie Riffs und Refrains dosieren müssen, um nicht zu hart fürs amerikanische Rockradio, aber auch nicht zu soft für die Ohren ihrer Fans zu geraten.
Umso erstaunlicher präsentiert sich dann mit dem fast viertelstündigen Epos „Wormwood“ auch noch ein Song, der sich durchaus glaubwürdig progressiver Strukturen ebenso bedient, wie klassischer Hardrock-/Melodic Metal-Elemente und das Album eindrücklich beschließt.

Alles in allem eine richtig gut hörbare und durchwegs unterhaltsame Platte, die letztlich gar keinen großartig anderen Anspruch haben will und dazu auch noch ein paar ordentliche Riffs und Hooks parat hält, die einem so fix nicht mehr aus dem Ohr wollen. Wer nicht nur konstant zusammengebrüllt, vollgequakt und angegeifert werden will, keinen gesteigerten Wert auf minütliche Breakdowns und permanente Blastbeats legt, nichts gegen unterschwellig typisch amerikanische, christliche Einfärbung, Bodybuilding-Chic, Keyboards und eindeutige Mainstream-Ambitionen in seinem Metal einzuwenden hat, der kann sich getrost mit FOZZY auf die Jagd nach dem Gral begeben.
Auch auf die Gefahr hin, sämtliche OZZY-Fans zu erzürnen: der Madman wird sich auf „Scream“ große Mühe geben müssen, wenn er das hier toppen will...

Trackliste:
01. Under Blackened Skies
02. Martyr No More
03. Grail
04. Broken Soul
05. Let The Madness Begin
06. Pray For Blood
07. New Day's Dawn
08. God Pounds His Nails
09. Watch Me Shine
10. Paraskavedekatriaphobia [Friday The 13th]
11. Revival
12. Wormwood [The Tribulation]
Spielzeit: 01:05:04

Line-Up:
Chris "Jericho" Irvine - Vocals
Rich „The Duke“ Ward - Guitars, Vocals
Sean Delson - Bass
Frank "Bud" Fontsere - Drums

Gastmusiker:
Mike Martin - Guitars auf "Wormwood"
Eric Frampton - Keyboards
Jeff Waters - Guitar Solos auf "Martyr No More" und "God Pounds His Nails"
Lord Nelson - "Revelator" auf "Wormwood"
Dirk Konz [dkay]
12.04.2010 | 22:05
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