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Cover von Fozzy -- Sin And Bones
Band: Fozzy Homepage Fozzy bei Facebook Metalnews nach 'Fozzy' durchsuchenFozzy
Album:Sin And Bones
Genre:Heavy Metal, US-Metal
Label:Century Media
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:10.08.12
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"Mehr als nur Muskeln?"

Kniet nieder und huldigt der größten Heavy Metal Band aller Zeiten! Jawohl, die mächtigen FOZZY haben sich wieder einmal herabgelassen, um uns mit einem Stück ihrer überaus genialen Musik zu beglücken. Nun denkt ich der ein oder andere, warum lobt er die Band um Wrestling-Star Chris Jericho in so hohen Tönen… HEIDEN! Wer etwas Grütze im Kopf hat, der weiß, dass die Band mit den ersten Werken Klassiker der Heavy-Metal-Geschichte noch einmal eingespielt hat. Darunter Lieder wie „Balls To The Walls“ oder „Big City Nights“. Eigentlich waren diese Klassiker schon in den frühen 70/80er Jahren von FOZZY geschrieben worden aber ein verrückter Vorfall hielt die Band bis zum neuen Millennium in Japan fest und so konnte man sein überaus geniales Liedgut nur noch sehr spät veröffentlichen. Ärgerlich, dass Größen wie IRON MAIDEN, ACCEPT, W.A.S.P. oder die SCORPIONS inzwischen ihr Liedmaterial „gestohlen“ haben mussten… [unwissende Rübenköpfe aus verborgenden Winkeln des Landes behaupten, die Band fing schlicht mit Coveralben an aber auch hier sage ich gerne HEIDEN :-]. Nach den Veröffentlichungen des „verloren gegangenen“ Materials, war es für die mächtigen FOZZY an der Zeit neues Material zu schreiben, das die Welt noch nicht gesehen hat. Dies ist über die Jahre auch sehr gut geglückt und aus der größten Rock-Band der Welt wurde schnell eine eigenständige Gruppe, die solide Heavy-Metal-Alben an den Mann gebracht hat. Gerade das Vorgängerwerk „Chasing The Grail“ war eine totale Granate. Umso gespannter ist man, mit welchem Segen man nun von den Göttern des Rocks erleuchtet wird.

Während es auf dem Vorgängeralbum „Chasing The Grail“ bei Opener „Under Blackened Skies“ noch ordentlich zur Sache ging und man sich in einen Hochgeschwindigkeitsrausch spielte, zeigt sich „Spider In My Mouth“ eher von der rockigen Seite. Mit einem eher eingängigen und markanten Riff rockt sich der Song durch seine Zeit und hinterlässt die ersten Anzeichen eines erneuten Soundwandels. Je mehr man sich auf dem Album bewegt, desto klarer wird, dass FOZZY sich wieder Entwickelt haben. Die Schnellen Lieder vom letzten Album wurden größten Teils ausgetauscht. Dafür legt man mehr Wert auf rockige Riffs, die typisch nach Rich Ward [STUCK MOJO, THE DUKE, SICK SPEED] klingen. Dabei fallen auch vermehrt Einflüsse jener Bands auf, die man auf den ersten Werken [„hust“] gecovert hat. Chris Jericho, der Live nicht immer die Stimme bringt, die man sich erhofft, glänzt auf Platte umso mehr und passt perfekt in die Lieder rein. Rockig, rotzig und mit ganz viel USA-Riffing schaukelt man sich durch die Platte. Die Lieder haben einen Widererkennungswert und gehen schnell ins Gehör. Leider gibt es für mich kaum Machtausbrüche, die man noch auf dem Vorgängeralbum dauerhaft wahrnehmen konnte. Viel mehr entwickelt man eine moderne Form des Heavy Metal/Hard Rock, der irgendwie vor 20 Jahren hätte auftreten können – aber irgendwie auch so modern klingt, dass er direkt in diese Zeit passt. Hier und da gibt es noch einen Thrash-Ausbruch und dann darf wieder Luftgitarre gespielt werden. Ebenfalls die Titel sind durchaus durchdacht und ein Lesen der Texte ist nicht immer mit Zeitverschwendung gleichgetan. Alleine Wortwitze wie „Blood Happens“ sind sehr genial auch wen der Refrain – im eigentlich sehr gut gelungenem Lied – sehr störend ist, da man hier mit den Death-Vocals dem Begriff mehr Volumen verleihen wollte, was aber eher daneben gegangen ist und einfach nur peinlich und langweilig klingt. Ansonsten zieht sich das Album durch eine Linie nach vorne und beendet die Sache da wo sie angefangen hat – bei starkem USA-Riff-Heavy-Metal. Auch die Gastauftritte von Phil Campbel [MOTÖRHEAD]l und M. Shadows [AVENGED SEVENFOLD], sind durchaus interessant. Mit einem zwölf Minuten langen Paukenschlag ["Storm The Beaches"] ist dann auch ein Ende gefunden, sodass man zu einem Fazit kommen kann.

Fakt ist, dass FOZZY auf jedem Album etwas anders klingen und so der Gefahr entgehen, sich ständig selbst zu wiederholen. Wer auf die Riffs von Rich Ward steht, der wird eh seine helle Freude haben. „Sin And Bones” ist eine bunte Wundertüte an modernem Rock und Metal und darf – auch unter dem Aspekt, dass hier ein Pro-Wrestler singt – gerne ernst genommen werden.

Trackliste:
01. Spider In My Mouth
02. Sandpaper
03. Blood Happens
04. Inside My Head
05. Sin And Bones
06. A Passed Life
07. She's My Addiction
08. Shine Forever
09. Dark Passenger
10. Storm The Beaches
Spielzeit: 00:51:43

Line-Up:
Chris Jericho - Vocals
Rich Ward – Guitar, Vocals
Paul Di Leo - Bass
Frank Fontsere - Drums
Billy Grey - Guitar
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
16.08.2012 | 17:00
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