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News zu Fragments Of Unbecoming
Interviews mit Fragments Of Unbecoming
Reviews von Fragments Of Unbecoming
Fragments Of Unbecoming
The Everhaunting Past: Chapter IV – A Splendid Retrospection
Death Metal, Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Konstante Qualität"
Fragments Of Unbecoming
Sterling Black Icon
Death Metal, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Hessen - das neue Schweden?"
Fragments Of Unbecoming
Skywards [Chapter II - A Sylphe's Ascension]
Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Gleich nach dem ersten Durchlauf von „Skywards – A Sylphe’s Ascension” drängt sich einem u... [mehr]"
Live-Berichte über Fragments Of Unbecoming
Mehr aus den Genres
Gonin-Ish
Naishikyo-Sekai
Avantgarde, Death Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Schwindelanfälle inklusive"
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"Zwischen Stockholm und Göteborg" | ||||||||||||||||||
| Ist von Melodic Death Metal heutzutage die Rede, so können alte Genre-Kenner nur darüber lachen. Poppige Melodien, gegelte Kurzhaarfrisuren oder, der teufel bewahre, cleaner Gesang lassen den geneigten Kopfschwinger nach besseren Zeiten sehnen. Zum letzteren Teil der Bevölkerung zählen sich die Mannen von FRAGMENTS OF UNBECOMING aus Laudenbach, die ihren Kaffee schwarz und ohne Zucker trinken. Außer kleineren Akustik-Passagen frönt der deutsche Fünfer der alten Todesschule aus Schweden, die nach Zeiten näher an Stockholm als an Göteborg liegt. Sie würzen ihre Melodien gemeinhin mit einem Hauch von Schwarzwurzel und bewegen sich vorrangig im angezogenen, mittleren Tempo. Häufig wird das Gaspedal in kurzen Black Metal-Rasereien zum Boden durchgedrückt, nur um kurz daraufhin wieder in einer groovigen Geschwindigkeit den Hörer niederzuwalzen. Die Riffs fräsen sich dabei direkt in die Gehörgänge, schrauben mit unbändiger Energie den Kopf von den Schultern und profitieren von der messerscharfen Komposition. Ob bei den kraftvollen Stampfern oder den flirrenden Leads während der Schwarzwurzel-Reminiszenzen, FRAGMENTS OF UNBECOMING setzen ihre Riffs punktgenau für das geneigte Kopfschwingen ein, die Erinnerungen an GRAVE und in den melodischen Momenten an A CANOROUS QUINTETT aufkeimen lässt. Die Produktion begünstigt die Ausrichtung der Band, denn der kernige, sägende Sound der Gitarren unterstützt das sehr Death Metal-haltige Riffing und das Schlagzeug rumpelt extrem sympathisch. Sänger Sam Anetzberg growlt kehlig und leider monoton, der trotz starker Bemühungen nicht ganz so viel Variation in seine Stimme legt. Über die volle Spielzeit von ungefähr 44 Minuten schafft es das Quintett genug Abwechslung in die Songs einzustreuen, gegen Ende verirren sich sogar zwei kurze Instrumentals auf die Platte, „Sundown“ glänzt dabei mit akustischen Gitarren. Dennoch bleibt trotz des gelungenen Handwerks zu wenig in den Ohren hängen und die toll gemachten Songs besitzen zu selten Höhepunkte, vor allem im Hinsicht auf den Melodeath-Aspekt der CD. „The Art Of Coming Apart“ pumpt zwar metallisches Blut in die Venen und lässt den [Melo-]Death Metal-Fan zur akuten Mobiliar-Gefahr mutieren, aber bis auf den extrem starken Opener und „A Silence Dressed In Black“ sind zu wenige Melodien mit Widerhaken versetzt. FRAGMENTS OF UNBECOMING besitzt durchaus Charme und kann den hungrigen Melo-Death-Fan durchaus zufrieden stellen, wenn er auf der Suche nach einer kernigen und riffstarken Interpretation des Genres ist. Umwerfende Höhepunkte am laufenden Band sollten nicht erwartet werden, aber ein fast durchgehend gehaltenes gutes Niveau mit ein paar Schwenkern nach oben. Guter Nachschub für Metal-Diabetiker. | ||||||||||||||||||
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