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Cover von Free Fall -- Power & Volume
Band: Free Fall Homepage Free Fall bei Facebook Metalnews nach 'Free Fall' durchsuchenFree Fall
Album:Power & Volume
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Retro Rock
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.02.13
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"Freier Fall nach oben"

„It's Only Rock'n Roll, But I Like It“ ist, wir wissen es wohl alle, ein Song der ehrwürdigen ROLLING STONES. Diese vor mittlerweile fast 40 Jahren besungene Lebensweisheit ist und bleibt zeitlos und kann eins zu eins für viele seit der Zeit veröffentlichter Werke angewendet werden. Nun dementsprechend auch für eine neue Band aus Schweden, welche sich FREE FALL nennt und aus Mitgliedern von solch illustren Bands wie THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES und INTERNATIONAL NOICE CONSPIRACY zusammen setzt.

Vier Mann, vier Ecken. Wie es so schön heißt. Das Quartett bedient sich der klassischen Rockbesetzung Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug. Fertig, reicht. Und schafft sich eine Art Zeitmaschine, die irgendwo Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger beginnt. Bereits beim Opener „Power & Volume“ wird so einiges deutlich. Falls LED ZEPPELIN-Ikone Jimmy Page in den letzten Jahren Gitarrenunterricht erteilte, Mattias Bärjed müsste sein gelehrigster Schüler gewesen sein. Und Kim Fransson klingt wie Robert Plant nach einer Schachtel Kippen auf ex. Höchst temporeicher Auftakt, aber so bleibt es nicht. Beim folgenden „Free Fall“ wird ein wenig Geschwindigkeit heraus genommen und die alte Legende UFO lässt grüßen. Das ganze Album ist irgendwie ein kompletter Klumpen Nostalgie. Klar, davon gibt es mittlerweile zwar einige. Aber FREE FALL liefern hier möglicherweise das authentischte Album dieser Art ab, was mehr als nur nebenbei erwähnt selbstverständlich auch für den Sound gilt. Hier klingt der Bass nicht nach nichts oder irgendwas, hier klingt der Bass nach Bass. Selbiger fährt einem dann beim bluesig-groovigen „Damnation“ durch das Gedärm. Eine Nummer, die auch gut und gern aus richtig alten AC/DC Tagen stammen könnte. Vielleicht erreicht Kim nicht hundertprozentig den Bon-Scott-Appeal, aber er ist nah dran. Und an manch anderen Stellen des Albums schimmern hin und wieder die seinerzeit [ Ende 80er ] schwer angesagten QUIREBOYS oder die noch wesentlich angesagteren GUNS' N ROSES durch. Klingt nach Kopie und auch wieder nicht. Denn FREE FALL haben bei ihrer gefühlten kulturellen Resteverwertung ihren ganz eigenen Stil gefunden und es tatsächlich geschafft, ein komplettes Album mit facettenreichen und jederzeit beeindruckenden Songs zu füllen. Auch wenn das vermutlich bewusst schlicht gehaltene Albumcover so etwas gar nicht vermuten lassen würde.

Der Blick zurück ist nichts anderes als ein Schritt nach vorn. „Power & Volume“ ist ein Bilderbuchstart für die Schweden, auch wenn das Album zunächst an meinem Allerwertesten vorbei zu rauschen drohte. Doch die Scheibe machte genau dort Halt und trat mit gehöriger Wucht hinein. Aufdrehen und durchstarten heißt die Devise, „Freedom Rock“ nennt sich die Mucke dann auch noch bedeutungsschwanger. Wie gesagt, es ist nur Rock'n Roll...but i love it. Ich kann gar nicht anders. 6 Punkte für dieses ausgezeichnete Debüt.

Trackliste:
01. Power & Volume
02. Free Fall
03. Midnight Vulture
04. Top Of The World
05. Attila
06. World Domination
07. Love Bombing
08. Damnation
09. Meriola Blues
10. Meat
Spielzeit: 00:45:54

Line-Up:
Kim Fransson - Vocals
Mattias Bärjed - Guitar
Ludwig Dahlberg - Drums
Jan Martens - Bass
Frank Wilkens [Fränky]
15.02.2013 | 12:32
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