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"Heimspiel mit Stolpersteinen"
Cover von Freedom Call -- Master Of Light
Band: Freedom Call Homepage Freedom Call bei Facebook Metalnews nach 'Freedom Call' durchsuchenFreedom Call
Album:Master Of Light
Genre:Melodic Speed Metal, Power Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.11.16
CD kaufen:'Freedom Call - Master Of Light' bei amazon.de kaufen
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"Altbewährtes, erfolgreiches Konzept"

FREEDOM CALL bleiben sich treu. Auch wenn viele Metalfans den Happy Metal, den die Band um Sänger Chris Bay zockt, teilweise nicht ganz ernst nehmen, so muss man doch sagen, dass sich FREEDOM CALL eine feste Anhängerschaft mit den Jahren erspielt haben. Auch wenn seit dem Erstling "Stairway To Fairyland" keine Änderung des Stils erkennbar ist. Konsequent sind die Mannen damit auf jeden Fall.

Und so wundert es auch nicht, dass das neue Album "Master Of Light" keine sehr großen Überraschungen mit sich bringt. Chris Bay bringt wieder den ein oder anderen Rob Halford-Erkennungsscream mit ein, was auch ganz hervorragend zu der Mucke passt. Dabei zeigt der gute Mann aber auch, was für ein begnadeter Sänger er ist. Die Variabilität seiner Stimme hat mit den Jahren zugenommen, was beachtlich ist. Die Songs an sich sind ziemlich schnell abgefrühstückt. Hymnen ohne Ende, catchy Hooks und Riffs, eine fette Produktion. In Summe also eine eher leicht zu verdauende Kost. Aber das ist an dieser Stelle gar nicht als Kritik zu sehen. FREEDOM CALL werden sich von heute auf morgen nicht die großen Innovationen auf die Fahne geschrieben haben. Sie wissen, was ihre Fans von ihnen verlangen, und diese Anforderung wird vollständig gestillt. Peinliche Reime haben die Jungs mit den Jahren aus dem Programm genommen, sodass sich niemand über die Texte ärgern muss. Wo wir schon bei den Texten sind: Diese variieren nicht sonderlich, inhaltlich werden die altbekannten Themen verarbeitet. Geil ist die METALLICA-Huldigung beim Titeltrack "Masters Of Light".

"Master Of Light" ist dennoch eine Scheibe, die richtig Spaß macht. Große Veränderungen zu vergangenen Werken darf man nicht erwarten - macht man auch nicht. Fans fressen der Power Metal-Legende eh aus der Hand und das wird sich in nächster Zeit auch garantiert nicht ändern.

Trackliste:
01. Metal Is For Everyone
02. Hammer Of Gods
03. A World Beyond
04. Masters Of Light
05. Kings Rise And Fall
06. Cradle Of Angels
07. Emerald Skies
08. Hail The Legend
09. Ghost Ballet
10. Rock The Nation
11. Riders In The Sky
12. High Up
Spielzeit: 00:56:26

Line-Up:
Chris Bay - Vocals, Guitars
Lars Rettkowitz - Guitars, Backing Vocals
Ilker Ersin - Bass, Backing Vocals
Ramy Ali - Drums, Backing Vocals
Ingo Nentwig [Pinhead]
14.12.2016 | 21:13
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