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Cover von Fuck The Facts -- Disgorge Mexico
Band: Fuck The Facts Homepage Fuck The Facts bei Facebook Metalnews nach 'Fuck The Facts' durchsuchenFuck The Facts
Album:Disgorge Mexico
Genre:Grindcore, Noisecore
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.07.08
CD kaufen:'Fuck The Facts - Disgorge Mexico' bei amazon.de kaufen
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"Liebes Grindcore-Tagebuch..."

Hui, die abgedrehten Kanadier von FUCK THE FACTS sind wieder zurück! Eineinhalb Jahre nach „Stigmata High-Five“ gibt es mit „Disgorge Mexico“, so der Titel des neuen Silberlings, wieder eine ordentliche Portion ‚Bastardized Grindcore’, wie die Band sich selbst beschreibt, auf die Ohren.

Und mit dieser Bezeichnung treffen die Jungs um Front-Röhre Mel Mongeon den Nagel ziemlich auf den Kopf: Zwischen wüstem und wahnsinnig tightem Gebolze, bei dem Schlagzeuger Mathieu Vilandre zeigt, dass er sein Handwerk beherrscht, tauchen immer wieder irrwitzige Noisecore-Breaks, kurze Mathcore-Einschübe und dann wiederum ruhigere bzw. pfeilschnelle Melodien auf, sodass es auf „Disgorge Mexico“ garantiert nicht an Abwechslung fehlt. Hinzu kommen im beinahe epischen „Apathy Is A Karma Killer“ und in „Golden Age“ eher schleppend-wuchtige Post-Hardcore-Töne, die NEUROSIS oder auch ISIS durchscheinen lassen, sodass ein insgesamt sperriges und interessantes Gesamtwerk entsteht. Das klingt dann bei FUCK THE FACTS in etwa so, als hätte man NASUM, THE RED CHORD, PIG DESTROYER und THE DILLINGER ESCAPE PLAN zu einem gemeinsamen Ständchen geladen – und zwischendurch schauen besagte NEUROSIS noch kurz vorbei, um die Lage zu peilen. Das Endergebnis hat jedoch nichts mit einem lauen Aufguss zu tun, denn FUCK THE FACTS gehen so experimentell, aber gleichzeitig kontrolliert vor, dass sie die extreme Musik an sich zwar nicht neu erfinden, dafür aber einen gut funktionierenden Stil vorweisen können. Dazu dürfte auch Mel beitragen, die sich als Frontgrunzerin automatisch vom männlich dominierten Genre abhebt, solange man bei ihrem fiesen Gebrüll und abartigen Gekeife, das aber gerne noch etwas abwechslungsreicher sein könnte, mal realisiert, dass es sich hier um ein zierliches Mädel am Mikro handelt. „Disgorge Mexico“ sticht weiterhin aus der Masse heraus, da die Band während einer zweiwöchigen Reise von Kanada nach Mexiko ganz bewusst neue Ideen gesammelt und überarbeitet hat, die dann zu den vertretenen Songs führten, was nach einer ziemlich spannenden und ungewöhnlichen Herangehensweise klingt. Wenig erstaunlich ist somit, dass die CD trotz der stilistischen Vielfalt sehr schlüssig und homogen klingt, da die einzelnen Lieder wie Zwischenstopps oder Tagebucheinträge im Rahmen der großen Reise wirken.

Wer Bock auf modernen Grindcore hat, der völlig beabsichtigt über den Tellerrand des Genres blickt und munter andere extreme Musikstile wie Noisecore, Hardcore, Death Metal und Post Hardcore integriert, aber dabei nicht den roten Faden vermissen lässt, der liegt bei „Disgorge Mexico“ richtig. Das Teil ist zwar ziemlich experimentell und sperrig, sodass das Material einige Anläufe braucht, um vollends seine Wirkung entfalten zu können, aber gerade das macht die Mucke von FUCK THE FACTS gleichzeitig dauerhaft spannend. Daumen nach oben!

Trackliste:
00. Borders
01. No Return
02. Absence And Despite
03. Kelowna
04. As Empires Expand And Collapse
05. Dead End
06. Driving Through Fallen Cities
07. La Culture Du Faux
08. State Of Panic
09. No Place For Failure
10.The Storm
11. Apathy Is A Karma Killer
12. Golden Age
13. The Pile Of Flesh You Carry
14. Sleepless
Spielzeit: 00:44:57

Line-Up:
Topon Das – Guitar, Bass, Noise
Mel Mongeon – Vocals
Mathieu Vilandre – Drums, Guitar, Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
18.07.2008 | 22:44
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