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News zu Fueled By Fire
Fueled By Fire - Neuer Termin
01.02.12
01.02.12
Fueled By Fire - Bei NoiseArt
03.12.11
03.12.11
Fueled By Fire - Neues Album
31.03.11
31.03.11
Fueled By Fire - Hörprobe
04.02.10
04.02.10
Reviews von Fueled By Fire
Fueled By Fire
Spread The Fire
Thrash Metal
3.5 von 7 Punkten
"Da müssen noch mehr Patches auf die Kutte"
Live-Berichte über Fueled By Fire
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Folk, Progressive, Psychedelic
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Alternative, Hard Rock, Pop, Rock, Stoner Rock
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"Alternativer Stonermetalpop für alle"
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"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!" | ||||||||||||||||||
| Nach diversen Line-Up-Veränderungen in den letzten Jahren legen die kalifornischen Retro-Thrasher von FUELED BY FIRE nach ihrem Debüt für Metal Blade, „Spread The Fire“, nunmehr mit „Plunging Into Darkness“ und neuem Label im Rücken ihre zweite Full-Length-Scheibe vor. Das Chicano-Quartett aus Norwalk zockt darauf eine erfrischend unverkrampfte und gänzlich der ganz alten Schule verhaftete Version von Thrash Metal, die die besten Momente der juvenilen SLAYER [„Mass Infestation“], OVERKILL und TESTAMENT [„Evoke The Curse“] als „explosiven Bastard im Sinne des 80er Jahre Speed Metal“ präsentiert, auch wenn eher unbekanntere Thrash-Acts dieser Ära wie etwa ANTHRAX, EXODUS, NUCLEAR ASSAULT [„Sickness Of Humanity“], FORBIDDEN [„Within The Abyss”] oder alte SEPULTURA [“Rising From Beneath”] ebenfalls hin und wieder klanglich grüßen lassen. Gut, jetzt hat's wohl auch der letzte Mosher kapiert: bei FUELED BY FIRE ist Retro-Thrash Klassensprecher [wie ja weilands schon auf ihrem o.g. Debütalbum, „Spread The Fire“, formvollendet angedeutet ward] und es gilt ein strikter Dresscode, d.h. gestreifte Röhrenspandex, High-Tops und die speckige Kutte voll obskurer Patches sollten es schon sein. Nichtsdestotrotz ist das hier alles so gut, beinahe liebe- zumindest aber hingebungsvoll gemacht, arrangiert, komponiert und umgesetzt, dass man „Plunging Into Darkness“ als Thrasher einfach gern haben MUSS. Shouter/Riffer Ricardo Rangel gibt den jungen Tom Araya ebenso glaubwürdig wie den seligen Paul Baloff, ohne dabei Chuck Billy oder den juvenil-verpickelten James Hetfield auszusparen, die Drums holterdipoltern in herrlich gestrigen Uffta-Uffta-Gefilden [„The Arrival“], die Gitarren verfeuern ein Killer-Riff nach dem anderen [„Eye Of The Demon”] und auch mit sauberen Soli wird nicht gespart. Nicht nur beim Titeltrack oder “Evoke The Curse” [ANNIHILATOR, anyone?] darf endlich wieder mal nach Herzenslust gemosht werden, vergessen sind überflüssig-bizarre, neuzeitliche Pit-Abartigkeiten wie Spinkicks, Windmills oder Walls Of Death, hier regiert Gevatter Thrash Metal und der “Toxic Waltz”, es darf endlich wieder wie ein Verrückter gethrasht werden [“Unidentified Remains”] und die Stagediver dürfen sich kurz vor Abflug noch im Dutzend auf der viel zu engen Bühne tummeln. Songtitel, Cover-Artwork und Lyrics kopieren/transportieren das Thrash-Lebensgefühl der seligen Achtziger bzw. die benötigten Klischees werden ebenso detailgetreu wie glaubwürdig bedient, dass es einem ganz warm ums Herz werden will. Textlich/thematisch gibt man sich ebenfalls ausgesprochen düster, evil und apokalyptisch und selbst der [ausschließlich der alten Welt vorbehaltene] Bonustrack, “Deadly Restraints”, ist ein echter Gewinner bzw. Thrash-Burner! Produziert wurde „Plunging Into Darkness“ indes nicht von irgendeinem berühmten Knöpfchendreher, sondern von der Band höchstselbst und FBF haben hierbei tatsächlich ganze Arbeit geleistet, denn Sound und Mix knallen von vorne bis hinten, erhalten sich aber ein gewisse Rauheit, Direktheit und v.a. Aggressivität, die so vielen “moderneren” Produktionen irgendwie abhanden gekommen scheint... Fazit: Wer mit Thrash Metal im Allgemeinen oder Retro-Thrash im Besonderen etwas anzufangen weiß, die o.g. Altmeister ebenso schätzt, wie die junge Garde von SUICIDAL ANGELS über EVILE bis WARBRINGER, der braucht mit ziemlicher Sicherheit auch “Plunging Into Darkness” von FUELED BY FIRE. | ||||||||||||||||||
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