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News zu Fukpig
Fukpig - Trackliste und Infos
07.12.11
07.12.11
Fukpig - Neues Album & Trailer
29.10.11
29.10.11
Fukpig - Neues Album im Dezember
03.10.11
03.10.11
Fukpig - Neues Album am Start
18.07.10
18.07.10
Interviews mit Fukpig
Reviews von Fukpig
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"Traditionsbewusstsein über Innovation gestellt"
.: CD-REVIEWS :: Fukpig - 3
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"Jacke aus, Nahkampf!" | ||||||||||||||||||
| Das schrullige Königreich jenseits des Ärmelkanals hat eine lange und hehre Tradition hochwertiger, ja, glanzvoller Rockmusik vorzuweisen. Und eine beinahe ebenso lange Tradition von unerbittlichen musikalischen Attacken auf jede Art von herausgeputztem Hochglanz-Sound. Dass der Grindcore seine Ursprünge seine Ursprünge unter anderem in Birmingham hat, sollte bekannt sein. Genau daher stammen auch die Krawallbrüder [zwei davon sind tatsächllich Brüder] mit dem liebreizenden Namen FUKPIG, die auch ihr drittes Album „3“ heimlich still und leise in Eigenregie herausgebracht haben. Nach wie vor passt die selbstgewählte Bezeichnung „Necropunk“ ziemlich gut – auch wenn sich der infernalische Lärmcocktail von FUKPIG neben Punk auch aus Crustcore, Grindcore und einer Prise Black Metal zusammensetzt. „3“ setzt von Anfang an das „Erfolgsrezept“ seiner Vorgänger „Spewings From A Selfish Nation“ und „Belief Is The Death Of Intelligence“ fort. Durch meterdicke Schlammkrusten brechen sich hoffnungslos übersteuerte Gitarren, ein gnadenlos verzerrter Bass und zügelloses Ballerschlagzeug mühsam Bahn, während in den sparsam gesetzten Atempausen simple, morbide leiernde Keyboards an Exploitation-Filme aus der untersten Schublade erinnern. Alles, wirklich alles an FUKPIG klingt, als würde die Band in einer der nächsten Sekunden mitsamt ihrem ranzigen Equipment in die Luft fliegen, Birmingham dabei dem Erdboden gleich machen und Londons schicke Flaniermeilen mit Bierschiss und Kotze aus halbverdauten [aber vollverdorbenen] Fish'n'Chips bedecken. „Gut, dass es keinen TÜV gibt für Musik!“ - so formulierten es die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE. Dabei muss gesagt werden, dass FUKPIG zwar mit fast abartiger Rücksichtslosigkeit musizieren – vor allem Vokalist Drunk darf niemals eine Tour spielen, wenn er mit seinem selbstzerstörerischen Gekreische nicht das gleiche Stimmschicksal wie der späte Legion bei MARDUK erleiden will – musikalische Vollnieten sind hier aber keineswegs am Werk. Das kann man nach ein wenig Recherche über die Beteiligten und ihre sonstigen Bands wissen, mit gutem Willen und Übung sogar hören, es spielt aber für die halbe Stunde Zerstörungswut auf „3“ keine Rolle. Hier geht es um nichts anderes, als sich lange angestauten Hass von der Seele zu wüten und möglichst ekelhaften Aggro-Sound zu produzieren – und das gelingt FUKPIG mit Stücken wie „Hack“, „Democracy Reset“ und „Fascist Moron“, wie es derzeit nur wenigen anderen gelingt. Wenn das kein Grund zur Freude ist... | ||||||||||||||||||
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Kommentare






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