.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Furia
Reviews von Furia
CD Review: Furia - Marzannie, Królowej Polski

Furia
Marzannie, Królowej Polski


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fulminant"
CD Review: Furia - Halny

Furia
Halny


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Ordentliche Zwischenmahlzeit"
CD Review: Furia - Grudzien Za Grudniem

Furia
Grudzien Za Grudniem


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Passiv-Dresche"
Mehr aus den Genres
CD Review: Enthroned - Sovereigns

Enthroned
Sovereigns


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zeigen, was im Black Metal möglich ist"
CD Review: Bornholm - Inexorable Defiance

Bornholm
Inexorable Defiance


Black Metal, Pagan Metal, Viking Metal
4 von 7 Punkten
"Nordisches aus Ungarn"
CD Review: Primordial - Imrama [CD/DVD Re-Issue]

Primordial
Imrama [CD/DVD Re-Issue]


Black Metal, Pagan Metal
Keine Wertung
"Heidnische Wiederauferstehung!"
CD Review: Rage Nucléaire - Unrelenting Fucking Hatred

Rage Nucléaire
Unrelenting Fucking Hatred


Black Metal, Grindcore
4 von 7 Punkten
"Zu viel des Guten"
CD Review: Order Of Orias - Inverse

Order Of Orias
Inverse


Black Metal
4 von 7 Punkten
"Leerkilometer"
CD Review: Evil Invaders - In For The Kill [EP]

Evil Invaders
In For The Kill [EP]


Heavy Metal, Melodic Speed Metal
5.5 von 7 Punkten
"Appetit aufs nächste Album"
CD Review: Crobot - Welcome To Fat City

Crobot
Welcome To Fat City


Stoner Rock
7 von 7 Punkten
"Klassischer Vintage Rock"
CD Review: Insanity Alert - Moshburger

Insanity Alert
Moshburger


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Lang lebe S.O.D."
CD Review: Hansen & Friends - XXX - Three Decades in Metal

Hansen & Friends
XXX - Three Decades in Metal


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"XXX-Man Hansen und seine Freunde"
CD Review: Jeff Angell's Staticland - Jeff Angell's Staticland

Jeff Angell's Staticland
Jeff Angell's Staticland


Blues / Bluesrock, Classic Rock, Retro Rock
5 von 7 Punkten
"Ein vielversprechender Verfechter des Classic Rock"
Cover von Furia -- Płoń
Band: Furia Homepage  Metalnews nach 'Furia' durchsuchenFuria
Album:Płoń
Genre:Black Metal
Label:Pagan Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.02.09
Share:

"Polen schlägt zurück!"

Ah, Pagan Records - Heim einiger Klassiker. So hat man gleich zu Beginn mit "Sventevith" von BEHEMOTH eines der bislang besten polnischen Alben heraus gebracht, die mit ernster Miene als Black Metal bezeichnet werden kann. Es folgen FORGOTTEN WOODS, LUX OCCULTAs Meilenstein "Dionysos"... und danach kam nicht mehr wirklich Ernst zu nehmendes. Bis heute zumindest [oder besser gesagt: natürlich, denn wieso glaubt ihr, dass ich so ein Tra-Ra um ein großteils unbekanntes Label mache?], denn seit einiger Zeit wirbelt eine Gruppe von vier Leuten jenseits der Oder bei Anhängern ungezügelt harschen Svartmetalls einiges an Ohrschmalz auf. FURIA erstaunten vorletztes Jahr mit ihrem Erstling "Martwa Polska Jesien" und nun gibt es - quasi als Appetizer für das nächste Opus - Nachschub in Form von "Płoń", einem musikalischen Monster von einer Mini-CD.

Gerade einmal eine Viertelstunde braucht das Quartett, um ihre Ketten von der Anlage weg in Richtung Proband zu werfen, fest zu machen sowie scheinbar immer enger zu ziehen. Geboten werden Delikatessen aus dem Ikea-Shop, vorüberwiegend klirrend Schrilles, manchmal nimmt das Ganze aber auch norwegische, erhabend stampfende Ausmaße an, nur um dann - wie in "Ohydny Jestem" zum Beispiel - in Dramatik, Verzweiflung und Hass abzudriften. Dabei werden, wie schon angedeutet, geniale Momente nicht in homoöpathischen Dosen, sondern gleich kanisterweise abgeliefert: Oft variieren FURIA das Hauptthema mehrmals, rühren ein wenig Double-Bass-Gewitter ein oder legen über dem Ganzen eine hübsch singende Lead-Melodie. Für ausgedehntes Verweilen in atmosphärischen Mittelteilen ["Zgnije, nie odpowiem!"] oder martialischen Anfängen [Titelstück] lasst sich die Truppe erstaunlich viel Zeit, was "Płoń" allerdings eine ähnlich episch düstere Note gibt wie das Debüt - bei signifikant kürzeren Spielzeiten der Tracks als auch einer so auf besagtem Album nicht stattfindenden Art und Weise! Selbst in den Atempausen flirrt die Luft im Zimmer, in jedem Moment könnte die nächste Riff-Bombe platzen.

Wann merkt man also allgemein, dass einem ein richtig gutes Stück Musik über den Weg gelaufen ist? Wenn die krassesten Gegensätze harmonisch miteinander verbunden werden, wenn das eigene Gedächtnis im Laufe des Alltags phasenweise Passagen "rezitiert", wenn sich so ein Ohrwurm nach dem anderen ins Hirn fräst und einen nicht mehr loslassen kann. Hier will man in der Tat Gefangener sein, denn FURIA bieten anstatt der Brot/Wasser-Kombination Honig, Milch und Wein - halt eben in Black Metal-Form.

Trackliste:
1. Zgniję, Nie Odpowiem!
2. Ohydny Jestem
3. Płoń!
Spielzeit: 00:15:47

Line-Up:
Nihil - Vocals, Samples, Gitarren
Sars - Bass
Voldtekt - Gitarren
Namtar - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
30.03.2009 | 12:33
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin