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Band: Furze Homepage Furze bei Facebook Metalnews nach 'Furze' durchsuchenFurze
Album:Reaper Subconscious Guide
Genre:Black Metal, Doom Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:26.11.10
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"Gnade!"

Wahrscheinlich geht momentan in den Redaktionen der Metalwelt die Angst um. Die Angst vor einer Review-Verpflichtung bzgl. des neuen FURZE-Albums. Das norwegische Ein-Mann-Projekt von Woe J. Reaper schafft es mit jedem neuen Output mit Leichtigkeit, den Hörer ratlos zu machen. Ist das nun musikalischer Doom-Dadaismus oder doch die hohe Kunst des minimalistischen Analog-Schrotts? Vielleicht ist es ja auch beides, dann könnten wir es wenigstens als dadaistischen Doom-Schrott mit aberkennendem Kopfschütteln in die Ecke packen, aber so einfach ist das leider nicht...

Nicht nur an den Dankesworten in Richtung BLACK SABBATH im Booklet sieht und hört man FURZE den übertriebenen Hang zum 70er Jahre Doom an. Man eröffnet mit einem geradezu dilettantisch dargebotenen „Earlier Then The Third Might Of The Cosmos“, das weder in den Übergängen, noch in der Spielweise und schon gar nicht in der Beherrschung der Instrumente überzeugt. Lediglich der Sound und die beim Hörversuch zu erahnenden Anleihen vergangener Tage erinnern ein wenig [!!] an das, was FURZE zu erschaffen versucht. Aber... was ist das eigentlich? Wenn wir das wüssten, könnten wir uns diese – noch mal – dilettantisch-grässliche Mischung vielleicht erklären. Wenn man das, was man da geschrieben hat, gescheit spielen könnte, würde es wahrscheinlich nicht einmal komplett beschissen klingen. So allerdings ist das Ganze mehr als befremdlich und zieht einen regelrecht in die Fremdscham.
Ach ja: FURZE ist offiziell übrigens eine Black Metal Band, wenngleich man die eigene Genrebeschreibung in den letzten Jahren mit dem Zusatz Doom „bereicherte“. Davon zu hören ist eigentlich gar nichts mehr. Vor allem gesanglich erleben wir eine Art De-Evolution, denn was Herr Reaper hier von sich gibt, gleicht eher einem volltrunkenen Hafenarbeiter auf dem Heimweg vom Puff. Ich will gar nicht leugnen, dass es sicherlich Fans dieser Musik gibt und diese das hier wahrscheinlich als ultrageil ranziges Musikkunststück abfeiern [der schielende Blick fällt nicht ganz unabsichtlich auf den geschätzten Kollegen Grim_Rieper], aber lassen wir mal die Kirche im Dorf: „Reaper Subconscious Guide“ ist nichts weiter als talentfreier Tonschrott, der einem die Frage aufdrückt, wer so etwas eigentlich freiwillig produziert und vermarktet. Sollte FURZE jemals zu einem Geheimtipp innerhalb des [True] Black Metal werden, dann ist diese so genannte Szene endgültig das, was die Mannen von DARKTHRONE bereits seit Jahren erfolgreich und wahrscheinlich lauthals brüllend vor Lachen ausschlachten: ein Haufen blauäugiger Lemminge mit Mitläufersyndrom und kollektivem Hang zu unterproduzierter, unmusikalischer und klischeebehafteter Scheiße.

Fazit: Der Musikschüler tobt sich aus wie ein Großer und das epileptische Schlagzeug tut einfach nur weh! Aber das zehnstrebige Kinder-Blech-Xylophon im Hintergrund kann alles!

Trackliste:
01. Earlier Then The Third Might Of The Cosmos
02. It Leads...
03. Immortal Lecture
04. The Bonedrum
05. Essential Wait
Spielzeit: 00:43:55

Line-Up:
Woe J. Reaper - Alle Instrumente, Gesang
Patrick Franken [Border]
19.11.2010 | 13:44
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