.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Gamma Ray
CD Review: Gamma Ray - Lust For Live

Gamma Ray
Lust For Live


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Noch einmal mit Ralf Scheepers"
CD Review: Gamma Ray - Heading For The East

Gamma Ray
Heading For The East


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Jung, hungrig, geil."
CD Review: Gamma Ray - Master Of Confusion [EP]

Gamma Ray
Master Of Confusion [EP]


Heavy Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Schmackhafter Appetithappen"
DVD: Review: Gamma Ray - Skeletons & Majesties Live

Gamma Ray
Skeletons & Majesties Live


6 von 7 Punkten
DVD "Quietschfidele Skelette"
CD Review: Gamma Ray - Skeletons & Majesties [EP]

Gamma Ray
Skeletons & Majesties [EP]


Heavy Metal
Keine Wertung
"Wenn man die Leichen im Keller nett anzieht..."
Live-Berichte über Gamma Ray
Mehr aus den Genres
CD Review: Grave Digger - Return Of The Reaper

Grave Digger
Return Of The Reaper


Heavy Metal, Teutonic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Die Rückkehr des Sensenmanns"
CD Review: Tad Morose - Revenant

Tad Morose
Revenant


Heavy Metal, Power Metal, Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Amtliches Comeback"
CD Review: Conspiracy - Concordat

Conspiracy
Concordat


Black Metal, Heavy Metal
1.5 von 7 Punkten
"Soundkatastrophe"
CD Review: Whitesnake - The Purple Album

Whitesnake
The Purple Album


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"Wo sind die Zeiten dahin?"
CD Review: Evertale - Of Dragons And Elves

Evertale
Of Dragons And Elves


Power Metal, Symphonic / Epic Metal
4 von 7 Punkten
"Eine von vielen"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Gamma Ray -- Empire Of The Undead
Band: Gamma Ray Homepage Gamma Ray bei Facebook Metalnews nach 'Gamma Ray' durchsuchenGamma Ray
Album:Empire Of The Undead
Genre:Heavy Metal
Label:Edel Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.03.13
CD kaufen:'Gamma Ray - Empire Of The Undead' bei amazon.de kaufen
Share:

"Das Imperium schlägt zurück"

Die Hamburger Metaller GAMMA RAY bedürfen keiner weiteren Einführung, gehören sie doch seit 25 Jahren fest zur internationalen Metal-Szene. Seit 2013 beschäftigt die Truppe mit dem ehemaligen METALIUM-Drummer Michael Ehré einen neuen Mann am Schlagzeug, ansonsten hat sich bei den Hanseaten wenig geändert. Und selbst wenn, aufzuhalten sind Kai Hansen und Co. ohnehin nicht: Selbst der Brand in ihrem hauseigenen Studio konnte die Fertigstellung ihrer neuen Platte „Empire Of The Undead“ nicht verhindern.

Auf ihrem letzten regulären Album „To The Metal“ agierten GAMMA RAY zwar gewohnt professionell, machten aber aufgrund eher durchschnittlichen Songwritings einen etwas blutleeren Eindruck und schienen sich hauptsächlich selbst zu kopieren. Mit „Empire Of The Undead“ ist das nun jedoch alles vergessen. Obwohl in ihrer Entstehung mit einigen Hindernissen versehen zeigt ihre neueste Platte die Hanseaten so frisch, unverbraucht und angriffslustig wie schon lange nicht mehr. Der Opener „Avalon“ ist mit knapp zehn Minuten zwar die ausgedehnteste Nummer auf diesem Album, baut sich aber rasch zu einer ziemlich rockigen Angelegenheit auf und erinnert in seiner Machart ein klein wenig an den Einstieg zu „Rebellion In Dreamland“. Danach folgt mit „Hellbent“ der erste richtige Brecher und der gibt dann die Marschrichtung für den Rest von „Empire Of The Undead“ vor. Mit Songs wie „Pale Rider“, „Seven“, „Built A World“ oder dem nachgerade höllisch groovenden „Demonseed“ geben GAMMA RAY in der Riff-Abteilung ordentlich Gas und liefern Heavy Metal-Songs ab, wie sie im Buche stehen. Zur Mitte hin schwächelt „Empire Of The Undead“ leider ein bisschen, denn insbesondere der Titeltrack und die Ballade „Time For Deliverance“ als auch das bereits im Vorfeld veröffentlichte „Master Of Confusion“ sind im Vergleich zum Rest relativ unspektakuläre Versatzstücke, die auf jedem Album der Truppe stehen könnten – schlecht sind sie allerdings mit Sicherheit auch nicht. Auch Frontmann Kai Hansen macht gesanglich einen grundsoliden Job, schwächelt allerdings ein wenig in höheren Passagen, was man bereits von den jüngeren Live-Auftritten der Hamburger kennt. Das alles mag zwar Tatsache sein, stört aber angesichts des hochwertigen Gesamteindrucks von „Empire Of The Undead“ nicht im Geringsten. Wie das bei GAMMA RAY so ist, steckt hier gerade in den Leadgitarren eine unüberhörbare Prise alter JUDAS PRIEST und auch die sonstige Attitüde legt nahe, dass die Herren von der Waterkant mit den ollen Briten ganz gut können, aber dennoch klingt die Truppe auf ihrem neuesten Album in erster Linie nach sich selbst und zeigt sich dank betonter Härte mal wieder von einer etwas anderen Seite. Was den Klang der Platte angeht, so sie hier insbesondere der Schlagzeug-Sound gelobt: Während die Gitarren zwar fett aber vielleicht eine Idee zu kunststoffartig aus den Boxen kommen, klingt das Drumkit von Neuzugang Michael Ehré hier so organisch wie auf nur wenigen Veröffentlichungen des Genres – hier wurde garantiert nichts getriggert und das ist heute alles andere als garantiert.

„Empire Of The Undead“ zeigt die Metal-Veteranen GAMMA RAY in Höchstform und wird die Herzen von Fans der Truppe sowie von melodischem und gleichzeitig treibendem Metal im Allgemeinen sicherlich höher schlagen lassen. Dank deutlich angehobener Härte und einer ganzen Latte an frischen Songwriting-Ideen offenbaren die Hanseaten um Bandkopf Kai Hansen selbst nach 25 Jahren noch neue Seiten an sich und liefern so ein Album ab, das definitiv als Highlight des noch jungen Jahres anzusehen ist. Unbedingt auschecken!

Trackliste:
01. Avalon
02. Hellbent
03. Pale Rider
04. Born To Fly
05. Master Of Confusion
06. Empire Of The Undead
07. Time For Deliverance
08. Demonseed
09. Seven
10. I Will Return
11. Built A World
Spielzeit: 00:56:47

Line-Up:
Kai Hansen - Vocals, Guitar
Henjo Richter - Guitar
Dirk Schlächter - Bass
Michael Ehré - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
25.03.2014 | 10:06
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin