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Album:Master Of Confusion [EP]
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:earMusic
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.03.13
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"Schmackhafter Appetithappen"

Die Hamburger Power Metaller GAMMA RAY veröffentlichen nicht nur seit fast 15 Jahren mit beeindruckender Regelmäßigkeit neue Studio- wie Live-Alben, sondern machen auch wenn es um EPs geht keine halben Sachen: Wie schon mit „Skeletons & Majesties“ präsentiert die Truppe mit „Master Of Confusion“ eine weitere EP, welche die Spielzeit des letzten Studiowerks der Truppe deutlich in den Schatten stellt und dank üppigen Inhalts förmlich aus den sprichwörtlichen Nähten platzt.

Es scheint, als sei Kai Hansen gerade klar geworden, dass das HELLOWEEN-Debüt „Walls Of Jericho” alsbald 30 wird, denn das eröffnende „Empire Of The Undead“ erinnert verteufelt an die rabiaten Anfangstage der Kürbisköppe: Das knackige Mainriff legt sofort ein enormes Tempo vor und wird sogleich von furiosen Leadgitarren und einem unwahrscheinlich bösartigen Schrei des Bandchefs flankiert – und wie bei GAMMA RAY üblich, lassen sich auch hier die Einflüsse der Truppe rasch ausmachen. Insgesamt stark an die NWOBHM angelehnt bedient sich die Nummer insbesondere im Prechorus alles andere als dezent bei „Aces High“ von IRON MAIDEN, was den meisten Zuhörern vermutlich mindestens ein wohlwollendes Schmunzeln abringen dürfte. Das folgende „Master Of Confusion“ ist dann mit eingängigen Melodien, großem Refrain und einer vom Bass getragenen Strophe eher eine Nummer fürs Standart-Repertoire der Truppe, die etliche typische GAMMA RAY-Versatzstücke aufbietet und arg an das 1999 erschienene „Power Plant“ erinnert – insgesamt nicht übel und durchaus mit Potenzial, aber auch nicht weltbewegend. Auch im Bonus-Teil der CD ist die NWOBHM nicht weit weg, denn hier gibt es mit „Death Or Glory“ die hanseatische Interpretation eines Klassikers von HOLOCAUST [die auch schon von METALLICA auf deren „Garage Inc.“ berücksichtigt wurden], die mit tonneschwerem Riffing eine gänzliche andere Seite von Herrn Hansen und Konsorten zum Vorschein bringt. Auch Cover Nummer zwei, „Lost Angels“ von den 70er-Rockern THE SWEET, ist durchaus gelungen und bekam dank Behandlung durch die Band einen etwas moderneren Anstrich verpasst. Letztlich finden sich noch etliche Live-Versionen von Bandklassikern, welche in der allseits bekannten Bochumer „Zeche“ aufgezeichnet wurden – wer die DVD-Fassung von „Skeletons & Majesties Live“ besitzt, weiß, dass sich jene Nummern auch schon im Bonus-Teil des Mitschnitts befanden, es jedoch nicht auf die zugehörige Live-CD geschafft haben – und die klanglich wie spielerisch über jeden Zweifel erhaben sind. Das sollte für Fans der Truppe durchaus eine nette Dreingabe bilden. Insgesamt haben sich GAMMA RAY mit ihrer neuesten Veröffentlichung also kaum lumpen lassen, sondern ein amtliches Paket für ihre Fans geschnürt, das dabei hilft, die Zeit bis zum nächsten Album zu überbrücken. Einziger Wehrmutstropfen bleibt somit die etwas schwache Produktion mit laschen Gitarren und schepperndem Schlagzeug, die „Master Of Confusion“ mehr wie ein Demo denn eine ausgewachsene Veröffentlichung klingen lässt.

Kai Hansen wurde im Vorfeld der Veröffentlichung von „Master Of Confusion” nicht müde zu betonen, dass die enthaltenen Album-Tracks absolut repräsentativ für den kommenden GAMMA RAY-Output wären. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Mann nicht zu viel verspricht, denn sowohl „Empire Of The Undead“ als auch der Titeltrack stecken alles, was es auf „To The Metal“ zu hören gab, problemlos in die Tasche – allerdings wäre es dennoch wünschenswert, wenn das kommende Album der Hanseaten etwas aufwändiger produziert wird als diese EP.

Trackliste:
01. Empire Of The Undead
02. Master Of Confusion
03. Death Or Glory [HOLOCAUST-Cover]
04. Lost Angels [SWEET-Cover]
05. The Spirit [Live In Bochum]
06. Wings Of Destiny [Live In Bochum]
07. Gamma Ray [Live In Bochum]
08. Farewell [Live In Bochum]
09. Time To Break Free [Live In Bochum]
10. Insurrection [Live In Bochum]
Spielzeit: 00:56:38

Line-Up:
Kai Hansen - Vocals, Guitar
Henjo Richter - Guitar
Dirk Schlächter - Bass
Michael Ehré - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
08.03.2013 | 07:53
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