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Cover von Gamma Ray -- To The Metal
Band: Gamma Ray Homepage Gamma Ray bei Facebook Metalnews nach 'Gamma Ray' durchsuchenGamma Ray
Album:To The Metal
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:earMusic
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.01.10
CD kaufen:'Gamma Ray - To The Metal' bei amazon.de kaufen
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"Rob Hansen und Gamma Priest sind zurück"

2006 überraschten GAMMA RAY so manchen Metalfan, da sie selbst ins Schwarze trafen, als sie an ihren damals bereits 13 Jahre alten Meilenstein „Land Of The Free“ anknüpften – ein Unterfangen, das für gewöhnlich zum Scheitern verurteilt ist. Was also kann schief gehen, wenn die Band in diesem Jahr wieder ein vollkommen eigenständiges Werk veröffentlicht?

Auch auf „To The Metal“ machen GAMMA RAY keinerlei Hehl aus ihren Vorbildern und so kommen beispielsweise in „Deadlands“ RAINBOW mit „Kill The King“ zum Vorscheinen, im rockigen „Mother Angel“ winken ACCEPT und die als Abschluss mehr oder weniger passend gewählte Power-Ballade „No Need To Cry“ klingt verteufelt nach QUEEN. Mehr denn je standen jedoch JUDAS PRIEST für den Sound des neuen GAMMA RAY-Albums Pate: Bereits im eröffnenden „Empathy“, das zunächst etwas verhalten beginnt, dann aber durchaus Fahrt aufnimmt und einen gelungenen Refrain bietet, klingt Frontmann Kai Hansen stark Halford-inspiriert, das bereits im Vorfeld veröffentlichte „To The Metal“ ist ganz offensichtlich an „Metal Gods“ angelehnt und „Shine Forever“ wurde mit Sicherheit vom „Painkiller“ zur Welt gebracht. Obendrein klingt auch die Leadgitarrenarbeit des dynamischen Duos Hansen und Richter stark nach Glenn Tipton und K.K. Downing, was natürlich durchaus zu begrüßen ist. Selbstverständlich bleibt neben all den Zitaten auch noch Platz für eine Menge GAMMA RAY, weshalb temporeiche Songs wie „All You Need To Know“, in dem sich niemand Geringerer als Michael Kiske als Gastsänger die Ehre gibt, das auffahren, was die Hanseaten am besten können: Gut gemachten Power Metal. Insgesamt bieten die Hamburger auch auf „To The Metal“ eine gut ausgewogene Mischung aus melodischem Power Metal und Stadionrock, allerdings klingt die Truppe im neuen Jahrzehnt nicht ganz so einfallsreich wie man es von früheren Alben gewohnt ist – irgendwie kann man sich dem Gefühl nicht entziehen, dass GAMMA RAY sich anno 2010 neben ihren diversen Vorbildern hauptsächlich bei sich selbst bedienen. So sind auch auf diesem Album die zum Mitsingen prädestinierten Refrains hinreichend packend und die Melodien eingängig, aber nur wenig davon hat ob seiner nicht zu leugnenden Qualität echtes Ohrwurmpotential. Zudem glänzt die Formation auf ihrer neuen Platte zwar mit einem beneidenswerten Gitarrensound, selbiger geht jedoch hoffnungslos unter, sobald im Klangbild mal etwas mehr los ist, weshalb der Sound von „To The Metal“ getrost als „schwachbrüstig“ bezeichnet werden kann.

Schon der Titel „To The Metal“ legt nahe, dass GAMMA RAY ihr neues Album wohl als Hommage an die harte Musik an sich betrachten, und in diesem Kontext tun die vielen musikalischen Zitate auch nicht weiter weh. Für die Höchstwertung hätten Hansen und Co. allerdings etwas tiefer in die Trickkiste greifen müssen. Anspieltipps: „To The Metal“, „Mother Angel“, „Deadlands“.

Trackliste:
01. Empathy
02. All You Need To Know
03. Time To Live
04. To The Metal
05. Rise
06. Mother Angel
07. Shine Forever
08. Deadlands
09. Chasing Shadows
10. No Need To Cry
Spielzeit: 00:48:23

Line-Up:
Kai Hansen - Vocals, Guitar
Henjo Richter - Guitar
Dirk Schlächter - Bass
Dan Zimmermann - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
31.01.2010 | 22:52
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