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Album:Dark And Cold
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:27.05.11
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"Luft schon raus?"

Auf ihren ersten beiden Demos, bieten die Österreicher rumpelnden Heavy/ Thrash, mit einem Old School-behafteten Rohschliff, der für echtes Retro-Feeling sorgt, ob nun beabsichtig oder durch produktionstechnische Gründe bedingt. Treibende Leads, ein packender Groove und heroische Gangshouts, haben den Rest dazu beigetragen, die Lieder zu echten Krachern zu veredeln und das Blut in Wallung zu bringen, so wie man es sich in seinen kühnsten Träumen herbei sehnt.

Sowohl mit dem charakterstarken Garagen-Sound, als auch mit dem einfachen, aber einnehmenden Songwriting, ist es nun allerdings vorbei. Das modernisierte Klanggewand ist hierbei aber keineswegs ein Vorwurf. Die Musik schallt immer noch druckvoll aus den Boxen, nun halt nur mit etwas mehr Feinschliff. Dem Songwriting allerdings, fehlt es zum größten Teil an genau diesem und hat, vor allem mit dem Sound kein Stück gleichgezogen. Die Lieder fallen erschreckend einseitig und überraschungslos aus und werden so sehr schnell langweilig. Wo sich vorher noch rumpelnde Bässe und surrende Gitarren zu einer einheitlichen Soundwand verschmolzen haben, und man durch schnelles Tempo und stampfende Takte, ganz einfach für viel Stimmung gesorgt hat, konzentriert man sich jetzt auf ein sauberes und kontrolliertes Spiel, was aber ziemlich einfallslos klingt. Einzig die aufreibenden Soli, sorgen für Abwechslung, rütteln einen kurzzeitig wieder wach und erinnern daran, dass die Jungs doch was auf dem Kasten haben.

Bei der Entwicklung von der packenden Old School-Keule mit tiefgreifendem Underground-Charme, zur modernen Metalband, ist der Musik fast jegliches Feeling abhanden gekommen, und dies nicht nur im Vergleich zu vorherigen Werken. Nicht aus Zufall, sind Bands wie ACDC so erfolgreich, auch wenn sie seit Jahrzenten immer “nur“ die gleichen Riffs auspacken. Die Jungs haben den Sprung aus dem Underground geschafft, ihre Musik haben sie jedoch leider dort gelassen. Für das nächste Werk heißt es, zurück zu den Wurzeln, und zwar zu den eigenen.

Trackliste:
01. Last Breath
02. Lord Of Darkness
03. Father
04. Blow Away
05. Four
06. I‘m Your Hate
07. Piece Of Shit
08. Conscience
09. Black Bridges
10. Dark And Cold
Spielzeit: 00:41:18

Line-Up:
Marco Kern - Gesang, Gitarre
Rene Auer - Gitarre
Dominik Eder - Bass
Matthias Mai - Schlagzeug
Sebastian S. [Asmo]
05.09.2011 | 10:08
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