.: SUCHE
Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
![]() |
| |||||||||||||||||
"Der Zug ist abgefahren" | ||||||||||||||||||
| Die Finnen GARCHAROT stehen für räudigen Old School Death Metal und haben sich seit der Gründung der Band vor 18 Jahren definitiv Zeit gelassen, um ihr Debüt „Core Of Despair“ auf die Menschheit loszulassen. Hat sich die Wartezeit gelohnt? Entweder haben die fünf Musiker aus dem Land der tausend Seen unglaublich gut bezahlte und stressige Jobs, sodass nicht genügend Zeit für die Musik übrig blieb, oder sie wollten so lange an den Songs feilen, bis sie perfekt sind. Letzteres trifft definitiv nicht zu, denn der simpel gestrickte und teilweise etwas holprige Death Metal der Finnen hat zwar Charme, gewinnt aber in technischer Hinsicht keinen Blumenpott. Gut, es muss natürlich nicht jeder zum Frickel-König avancieren und genau das wollen GARCHAROT auch überhaupt nicht; allerdings sollte man dann lieber ein unterirdisches Solo wie in „Graveyard Rats“ gleich ganz weglassen. Geboten wird insgesamt geradliniger und brutaler Death Metal, der sowohl in Richtung USA als auch Skandinavien schaut und bei dem gerne mal der Knüppel aus dem Sack gelassen wird. Das kann man sich durchaus anhören, aber so wirklich vom Hocker reißt die gebotene Mischung nun auch wieder nicht, da ein Großteil des Materials ziemlich durchschaubar und durchschnittlich ist. Klar, die Finnen sind brutal und haben keinen Bock auf Kompromisse oder Experimente, was total in Ordnung geht, aber Wiedererkennungswert kann man ihnen wirklich nicht attestieren. Interessant ist übrigens auch, dass die ersten zehn Songs, die „Core Of Despair“ eigentlich ausmachen, qualitativ nicht an die Songs der als Bonus enthaltenen Demos „The Art Of Dark Desires“ und „Cradle Of Sorrow“ von 1994 heranreichen. Diese sind zwar grottig und dumpf ohne Ende produziert, woran es wenig auszusetzen gibt, da es sich ja schließlich um Demos mit damals sicherlich sehr limitiertem Budget handelt, aber irgendwie haben diese Songs deutlich mehr Wumms. Vielleicht wäre es gar nicht verkehrt gewesen, schon Mitte der Neunziger ein Album auf den Markt zu bringen, denn jetzt dürfte diese Veröffentlichung nur noch Sammler und puristische Old-School-Fans interessieren. Positiv hervorgehoben werden muss hingegen auf jeden Fall die Spielzeit von nahezu 80 Minuten, während es den Silberling trotzdem für schlappe und absolut faire zehn Euro [exkl. Porto] gibt, woran sich so einige Plattenfirmen mal ein Beispiel nehmen könnten. Kurzum: Preislich betrachtet ist das Teil absolut empfehlenswert, allerdings ändert dies nichts an der Tatsache, dass „Core Of Despair“ wenig spannend ist. GARCHAROT ballern ganz annehmbar und solide durch die Gegend, aber davon abgesehen gibt es etliche Bands, die diesen Sound bedeutend interessanter und gekonnter umsetzen. Somit stellt „Core Of Despair“ eine durchschnittliche Veröffentlichung dar, die hauptsächlich die bereits erwähnten Sammler und Old-School-Deather interessieren dürfte. | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Selbst eine Wertung abgeben / Kommentar verfassen? Siehe unten!
Weitere CD-Reviews aus den Genres: Death Metal
| 02.06.05 | ![]() | Nominon Recremation 6 von 7 Punkten |
| 03.09.10 | ![]() | Dawn Of Ashes Genocide Chapters 3 von 7 Punkten |
| 11.11.11 | ![]() | Archgoat Heavenly Vulva [Christ's Last Rites] 3.5 von 7 Punkten |
| 17.07.07 | ![]() | Suhrim Happy Hour 3 von 7 Punkten |
| 08.11.05 | ![]() | Vader The Art Of War 6.5 von 7 Punkten |
| 04.01.05 | Behind the Scenery Rétroviseur 5.5 von 7 Punkten | |
| 18.01.08 | ![]() | Dead Emotions Pathways To Catharsis 4 von 7 Punkten |
| 08.08.06 | ![]() | Grave As Rapture Comes 6 von 7 Punkten |
| 25.04.09 | ![]() | Inhumate The Fifth Season 6 von 7 Punkten |
| 22.10.10 | ![]() | Facebreaker Infected 5 von 7 Punkten |
Kommentar abgeben
Du musst Dich Einloggen oder Registrieren, um einen Kommentar abzugeben.








![CD Review: Children Of Bodom - Holiday At Lake Bodom [Best-Of]](/images/cdcovers/cdcover_1803399856.jpg)




















