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Album:Into The White Light
Genre:Gothic, Progressive, Rock
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.10.05
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"Deutsch-Amerikanisches Bündnis!"

GATES OF DAWN nennt sich die sechsköpfige Band, die überwiegend aus den Ruinen der deutschen Gothrocker ANUBIS auferstanden ist, lediglich neu verstärkt durch Schlagwerker Wolfgang Bäckmann und den amerikanischen Sänger Steven Sadler. Musikalisch wandert man als GATES OF DAWN allerdings auf leicht abgewandelten Pfaden und vermischt Gothic-Einflüsse mit Hardrock und Anleihen sowohl im Progressive-, als auch im Dark-Bereich. Kurz gesagt also Dark Melodic Gothic Rock - oder eben schlichtweg GATES OF DAWN.

Dabei gibt’s von Anfang an von zwei Sachen ganz ganz viel: Atmosphäre und Gefühl. Der Lowtempo-Opener „The Fugitive” startet nach dem Intro mit einer spanisch anmutenden Akustikgitarren-Melodie, welche von der überraschend schönen und soulig-rockigen Singstimme von Steven Sadler zu Beginn der Strophe abgelöst wird, im Refrain unterstützt von einer leisen weiblichen Hintergrundbegleitung und im Vergleich zur Strophe eingestöpselten Stromgitarren. Steven Sadler singt seine Lyrics dabei nicht nur, er scheint sie förmlich zu leben, zu sein - bei dem Kampf gegen Ende des Tracks, den er mit der Sologitarre aufnimmt, weiß man nichtmal, was einem die größere Gänsehaut bereitet: die flehende Stimme oder die melancholische Gitarre. Dass GATES OF DAWN es aber durchaus nicht nur langsam können, beweisen sie gleich mit dem zweiten Track „Via Dolorosa“, welcher zwar nichts von seiner durch die Stimme portierten Intensität einbüßt, dafür aber amtlich flott daherrockt. Den Dark-Pfad beschreitet man wieder im anschließenden Low-Lowtempo-Stück „We Are“, ein Track, den man durchaus als Wendepunkt auf dem Album bezeichnen kann - ist er zusammen mit dem Opener an Traurigkeit fast nicht zu überbieten, beschreiten die verbleibenden acht Tracks eine gewisse wehmütige Leichtigkeit mit fließend-sanften Strophen, welche auf pathetisch-hymnengleiche Refrains treffen.
Bei allem wird natürlich nicht mit Synthie-Einsatz und allumfassenden Klangteppichen gegeizt, aber auch ansonsten verwendet man alles, was zur Atmosphäre beiträgt: Akustikgitarren, wo sie hingehören um diese Spannung aufzubauen, die dann von den E-Gitarren wieder zerrissen wird, sehr sparsam eingesetzte weibliche Begleitung und Songs, die alle auf der Steigerung von zarten Strophen und einer bombastischen Entladung in den Refrains aufgebaut sind.

Bei GATES OF DAWN merkt man von Anfang an, dass hier ganz alte Hasen am Werk sind die es verstehen, mit den Gefühlen zu spielen und diese in klangliche Formen zu hüllen. Für tiefe Melancholie an dunklen Winterabenden ist „Into The White Light“ für alle Goth-Rocker und solche, die es werden wollen, eine ganz klare Kaufempfehlung!


Trackliste:
01. The Fugitive
02. Via Dolorosa
03. We Are
04. Hungry Flight
05. Hollow Prosthesis
06. Yearning For Life
07. Never Again
08. The Fields
09. Mystify
10. Prenatal Cave
11. The Escape


Nadja Lemke [Sherry]
29.11.2005 | 02:27
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