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Cover von Gehennah -- Metal Police
Band:  Metalnews nach 'Gehennah' durchsuchenGehennah
Album:Metal Police
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:06.02.15
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"Der Mittelfinger des Gesetzes"

Die schwedischen Speed Metaller GEHENNAH debütierten bereits 1995 mit ihrem ersten Album „Hardrocker“ und haben seither immerhin zwei weitere Alben sowie einen ganzen Schwung EPs fabriziert. Zwanzig Jahre nach ihrem Erstlingswerk wird es mal wieder zeit für eine neue Platte, weshalb die Burschen aus Forshaga mit dem grandios betitelten „Metal Police“ ihr nächstes Album am Start haben.

Die Schweden gehören ganz offensichtlich zur besonders urtypischen Sorte: Auf „Metal Police“ verbindet die Truppe ungestüme Riffs aus der „Kill 'Em All“-Schule mit garagigster Low Fi-Produktion und grimmigen Rotz-Vocals zu einer Metal-Melange mit der Subtilität einer Dampfwalze. Dabei halten GEHENNAH ihren Sound vermutlich ganz bewusst so primitiv wie möglich, sind hörbar um eine möglichst laute „Leck mich!“-Attitüde bemüht und verzichten größtenteils auf unnötiges Beiwerk wie Gitarrensoli und andere Spielereien. Stattdessen gibt’s punkigen Retro-Metal mit VENOM-Zitaten und pubertären Texten übers Saufen und scharfe Weiber. Zugegeben, einen gewissen Charme versprüht das in der hier dargebotenen Form durchaus. Songs wie der Titeltrack oder „Carve Of Your Face“ und „Black Jack Looser“ zeigen, dass die Band dabei in der Tat authentische Rock 'n' Roll-Attitüde an den Tag legen kann und dann fällt es nicht gerade leicht, sich dem ruppigen Charme einer Platte wie „Metal Police“ zu entziehen. Was stört, ist Folgendes: GEHENNAH überschreiten mit ihren Songs nur selten eine Spielzeit von zwei Minuten und gerade solche „Schnippsel“ wie „Crime Career“ oder „Six Pack Queen“ deuten vielleicht gute Songs an, sind aber meist schon vorbei, ehe sie richtig in Fahrt kommen konnten. Das vermag dann natürlich nicht wirklich bei Laune zu halten. Schade ist das, weil die genannten Nummern oder auch „Decibel Rebel“ und „Bitch With A Bullet Belt“ sich irgendwo zwischen den bereits angeführten Einflüssen und MOTÖRHEAD auf Speed bewegen und zeigen, dass GEHENNAH durchaus Talent haben.

GEHENNAH betrachten sich selbst sicherlich gerne als gewaltigen Mittelfinger im Gesicht aller Konformisten und ein Album wie „Metal Police“ gibt ihnen Recht. Hier bekommt der Hörer eine halbe Stunde lang Metal ohne Schnörkel und unnützes Beiwerk, aber dafür mitten auf die Zwölf. Gelegentlich hätten die Songs vielleicht ein bisschen länger sein dürfen und große Innovation braucht hier niemand zu erwarten, aber dafür sind die Schweden gnadenlos ehrlich.

Trackliste:
01. Metal Police
02. Four Knuckle Facelift
03. Crime Career
04. Fuck 'em All
05. Carve Off Your Face
06. Black Jack Looser
07. Decibel Rebel
08. 666. Drunks & Rock n' Roll
09. Bitch with a Bulletbelt
10. Hellstorm
11. Six Pack Queen
12. Piss Off, I'm Drinking
Spielzeit: 00:31:48

Line-Up:
Mr. Violence - Vocals
Rob Stringburner - Guitar
Charley Knuckleduster - Bass
Micke "Hellcop" Birgersson - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
10.02.2015 | 18:17
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