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Cover von Genitorturers -- Blackheart Revolution
Band: Genitorturers Homepage Genitorturers bei Facebook Metalnews nach 'Genitorturers' durchsuchenGenitorturers
Album:Blackheart Revolution
Genre:Industrial Metal, Punk, Rock
Label:Season Of Mist
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:15.01.10
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"So platt wie Pizza. Oder dieser Vergleich."

Schon seltsam irgendwie, wenn eine bei uns weitgehend unbekannte Band wie die GENITORTURERS in den Staaten eine ordentliche Menge an Leuten vorweisen können, die sich kurzerhand das Logo oder überhaupt gleich ein Portrait der Frontdame auf die Haut stechen lassen. Zumal bei Truppen, die gleich so verstärkt auf das Aussehen ihrer Sängerin setzen, die Musik gerne mal an zweiter Stelle steht.

Das Quartett aus Tampa hat sich bei „Blackheart Revolution” trotz vollmundigen Titel einem gar nicht so revolutionären Sound verschrieben. Klubtauglicher Industrial mit verstärkter amerikanischen Prägung könnte man die Musik von den GENITORTURERS passend beschreiben, oder kurz als Mischung aus ROB ZOMBIE und MARILYN MANSON abtun. Diese altbekannte Mischung aus dicken Gitarren und tanzbaren Simpel-Rhythmen macht noch beim Opener „Revolution“ Stimmung, nutzt sich aber leider allzu schnell ab. Oder man kennt den einen oder anderen Teil einfach schon irgendwoher. Man vergleiche einmal bitte den Refrain von „Devil In A Bottle“ und den des besagten ZOMBIEs „Superbeast“. Für eine Klage wird’s wohl nicht reichen, für ein Déjà-vu langt es allemal. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht auch noch die typisch amerikanische Plattitüden-Keule geschwungen werden würde. Bei Zeilen wie „I want it… I need it… I got to have it… louder!” fühlt man sich direkt in die 80er zurückkatapultiert, die Klischee-Fraktion von MÖTLEY CRÜE & Co. grüßt mit schleimigen Grinsen. Da hilft es der Platte auch nicht mehr viel, wenn der Abwechslung Willen auch gleich musikalische Einflüsse der Glam-Rock-Ära miteinbezogen wurden, beim eher ruhigen „Vampires“ plakatives Gestöhne zu hören, oder „Tell Me“ ein einziges Punkrock-Zitat ist. Vielleicht noch am Schluss ein paar Worte zur Leistung der Frontdame: Gesanglich so unspektakulär, dass es auf Platte wohl egal ist, ob da Männchen oder Weibchen singt. Zweiteres macht Live-Auftritte wohl für manche unterhaltsamer.

„Blackheart Revolution“ würde ich mir auf der Tanzfläche nach ein paar Gläschen Rhythmus durchaus noch einreden lassen, für die heimische Anlage ist da aber eindeutig zu wenig Gehalt drin. Zumal ja ein „Hellbilly Deluxe 2“ bald das Licht der Welt erblicken soll…

Trackliste:
01. Revolution
02. Kabangin' All Night
03. Devil in a Bottle
04. Louder
05. Falling Stars
06. Take It
07. Confessions of a Blackheart
08. Cum Junkie
09. Vampire Lover
10. Tell Me
Spielzeit: 00:45:41

Line-Up:
Gen - Vocals
Eric Griffin - Guitar
Nate Manor -Bass
Angel - Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
11.01.2010 | 19:00
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