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Label:Eisenwald Tonschmiede
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:04.11.13
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"Die erste Herbsttraurigkeit"

Das Soloprojekt GERM – hinter dem sich niemand anderer als Herr Sorrow [AUSTERE, ex-NAZXUL, ex-WOODS OF DESOLATION] befindet – veröffentlicht am 4. November das neue und dritte Album namens „Grief“ und schickt uns damit auf eine abenteuerliche Reise, die mehr als einmal nur noch bedingt etwas mit metallischen Klängen zu tun haben wird.

Das ist schon eine ziemlich coole Symbiose, die Tim – bürgerliche Name von Herrn Sorrow – uns da vor den Latz knallt. Auf einigen metallischer Grundtugenden [vor allem voranpreschenden Drums und wildem Geschrei] bauen GERM verschiedene kleine musikalische Häuser und gestalten dadurch ihr Album erstaunlich „heterogen“. Erinnert der Song „Butterfly“ doch ziemlich an Bands wie AMESOEURS – was natürlich kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass Madame Audrey hier einen Gastauftritt hat – wird man bei anderen Tracks wie „Beneath The Cliffs“ schon eher an AUSTERE erinnert. Dazu kommen noch ein balladesker Song namens „How Can I?“, der vom Piano getragen wird, Tracks mit Darkwave-Einflüssen [„I Can See It In The Stars“], die an manchen Stellen schon fast an FEVER RAY erinnern, und spacige Intros und Intermezzos, die man auch auf Gothic-Scheiben von KIRLIAN KAMERA finden könnte [„An End“]. Wer jetzt denkt, dass dies doch ein heilloses Durcheinander ergeben muss und dem Album den roten Faden nimmt, der täuscht sich. Denn Tim gelingt es, dass die Songs, die untereinander tatsächlich nicht besonders stark zusammenhängen, alle den Albumtitel „Grief“ wiederspiegeln. Der Kummer und die Sehnsucht nach der Auflösung dieses Zustandes lassen sich in jedem Track finden und werden auf musikalisch unterschiedliche Art und Weise dargestellt. Gut, man muss zugeben, dass das hin und wieder besser und schlechter klappt – nicht jeder Song auf „Grief“ ist ein Volltreffer. Aber dafür bleibt die Scheibe die ganze Zeit spannend und interessant und über die etwas schwächeren Stellen kann man durchaus hinwegsehen. Was hingegen wirklich etwas stört und was mir auch nicht vollständig einleuchtet, ist die Tatsache, dass Tim sehr häufig unglaublich lange und hohe Schreie in seine Songs einbaut, die mit der Zeit anstrengend werden. Manchmal ist weniger mehr!

Nichtsdestotrotz macht Tim seine Arbeit sehr ordentlich und „Grief“ ist ein richtig feines Album geworden, um in den Herbst einzusteigen. Manchmal ist es vielleicht etwas kitschig und schon fast zu poppig-süß, aber Atmosphäre und Charme versprüht es von der ersten bis zur letzten Minute. GERM werden diesen Herbst und Winter also noch oft in meinem CD-Player rotieren! Daumen nach oben!

Trackliste:
01. Intro
02. Buttefly
03. The Stain Of Past Regrets
04. Departures
05. Memorial Address
06. An End
07. Beneath The Cliffs
08. Blue As The Sky, Powerful As The Waves
09. How Can I?
10. I Can See It In The Stars
11. It's Over
12. Withering In Hell
13. Ghost Tree, pt. 3
Spielzeit: 01:10:00

Line-Up:
Tim - Alles

Gast:
Audrey Sylvain - Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
28.10.2013 | 21:57
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