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Album:Infestissumam
Genre:Heavy Metal, Pop, Retro Rock
Label:Universal
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:19.04.13
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"Schwarze Messe"

Rund zweieinhalb Jahre nach dem für Furore sorgenden Debütalbum „Opus Eponymous“ veröffentlichen die schwedischen Okkult-Rocker von GHOST, mittlerweile aus rechtlichen Gründen auch als GHOST B.C. bekannt, ihr zweites Album mit dem Titel „Infestissumam“. In Anbetracht des erdrutschartigen Erfolgs der ersten Platte liegt die Messlatte für den Nachfolger bei den Fans und der Presse natürlich hoch.

Die neue GHOST-Platte scheint momentan eines der bestgehütetsten Staatsgeheimnisse der Musikszene zu sein. Selbst als reviewender Redakteur kann man sich die Songs lediglich in einem personalisierten Onlinestream anhören, und selbst das nur wenige Tage lang. Diese Geheimnistuerei schürt natürlich ungemein die Neugier. Wie klingt denn die neue Scheibe nun? Bis auf den Song „Secular Haze“ war ja nur wenig im Netz vorab zu hören gewesen. Wie nicht anders zu erwarten war, sind GHOST auch bei „Infestissumam“ ihren Trademarks treu geblieben, die Ihnen bisher zu Ruhm und Ehre verholfen haben [wenn selbst Musiker-Kollegen wie METALLICA-Fronter James Hetfield mit einem Ghost-Shirt herumlaufen, kann man sich schon mal etwas darauf einbilden]. Noch immer dominieren Lyrics mit satanistischem Hintergerund und auch musikalisch wird wieder die gewohnte Mischung aus Okkult-Rock, Metal und Pop serviert. Das Haupt-Wiedererkennungsmerkmal, die Stimme von Papa Emeritus II versorgt einen mit eingängigen Melodielinien, die sich gut in die Musik einfügen und schnell im Ohr bleiben. Dennoch klingt die Platte in meinen Ohren glattgeschliffener und hat nicht mehr ganz den rauen Charme, der „Opus Eponymous“ mit zu etwas Besonderem machte. Auch die Songpalette an sich wirkt ruhiger, im Gesamten poppiger und weniger rifforientiert. Einiges davon hat schon beinahe Radiotauglichkeit, natürlich nur, wenn man von den Songtexten absieht. Dennoch ist er weiterhin vorhanden, der alte, theatralische Vibe von staubigen Gewölben, Weihrauch und 70er-Jahre Orgel- und Gitarrensounds, wenn auch etwas subtiler ausgeführt.

Wer „Opus Eponymous“ mochte, wird auch mit dem Nachfolger „Infestissumam“ seine Freude haben, denn GHOST bleiben im Grunde Ihrer Linie treu. Lediglich die glattpoliertere Produktion und die insgesamt seichteren Songs könnten für manche ein Kritikpunkt sein.

Trackliste:
01. Infestissumam
02. Per Aspera Ad Inferi
03. Secular Haze
04. Jigolo Har Megiddo
05. Ghuleh / Zombie Queen
06. Year Zero
07. Body And Blood
08. Idolatrine
09. Depth Of Satan's Eyes
10. Monstrance Clock
Spielzeit: 00:47:46

Line-Up:
Papa Emeritus II
Nameless Ghouls
Manuel Roth [M]
12.04.2013 | 20:08
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