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Cover von Ghost Brigade -- Until Fear No Longer Defines Us
Band: Ghost Brigade Homepage Ghost Brigade bei Facebook Metalnews nach 'Ghost Brigade' durchsuchenGhost Brigade
Album:Until Fear No Longer Defines Us
Genre:Dark Metal, Melodic Death Metal, Post Rock
Label:Season Of Mist
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:19.08.11
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"Ende der Selbstfindung?"

GHOST BRIGADE – die Finnen haben schon mit ihrem zweiten Album „Isolation Songs“ einen absoluten Volltreffer gelandet. Düster, melancholisch, intensiv. Mal akustisch ruhig und im nächsten Moment brachial überwältigend. So klingen GHOST BRIGADE und haben sich nebenbei eine ganz eigene Nische geschaffen, in der sie absolut dominieren. Irgendwo zwischen Post-Rock, Melodic Death Metal, KATATONIA und PARADISE LOST. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den Nachfolger. Jetzt ist es endlich soweit und „Until Fear No Longer Defines Us“ muss sich messen.

Am Grundrezept hat sich eigentlich nichts verändert. Manne Ikonen singt wunderbar melancholisch und zaubert immer wieder eingängige Refrains [„Divine Act Of Lunacy“]. Gebrüllt wird auch wieder [„Torn“], allerdings seltener. Die Gitarren spielen mal akustisch leise [„In The Woods“], mal sludgig stampfend [„Traces Of Liberty“] und häufig post-rockig getragen [„Chamber“]. Wer GHOST BRIGADE kennt, wird hier zu keinem Zeitpunkt überrascht. Im Gegenteil: Die meisten Songs könnten so auch auf der „Isolation Songs“ zu finden sein und das ist irgendwie schade, hatte man doch so Großes erwartet. Trotzdem, „Until Fear No Longer Defines Us“ hat seine Perlen. Vor allem gegen Mitte der Scheibe werden mit dem wunderschön melodischen „Grain“ und vor allem dem ungemütlich düsteren „Breakwater“ ganz große Geschütze aufgefahren. Genial! Das folgende „Cult Of Decay“ klingt zur Abwechslung nicht all zu typisch. Dennoch, man wird das Gefühl nicht los: GHOST BRIGADE wiederholen sich auf „Until Fear No Longer Defines Us“ einfach zu sehr selbst. Das nimmt Spannung, schmälert die Euphorie und verkürzt die Gänsehautmomente. Schade!

Am Ende bleibt ein objektiv wirklich starkes Album, das den Status von GHOST BRIGADE zementiert und an dem sich die Konkurrenz erst einmal messen lassen muss. Aber auch ein Album, das dem Vergleich mit dem Vorgänger leider nicht immer standhält. So schön das Album auch über weite Strecken anzuhören ist, werde ich wohl doch öfter wieder zur „Isolation Songs“ greifen. Wer GHOST BRIGADE mag, wird auch dieses Album mögen. Wer ein weiteres Meisterwerk erwartet hat, wird dennoch diese leichte, bittersüße Enttäuschung spüren, wenn man bei aller Perfektion, nicht komplett zufrieden gestellt ist.

Trackliste:
01. In The Woods
02. Clawmaster
03. Chamber
04. Traces Of Liberty
05. Divine Act Of Lunacy
06. Grain
07. Breakwater
08. Cult Of Decay
09. Torn
10. Soulcarvers
Spielzeit: 00:58:24

Line-Up:
Manne Ikonen - Vocals
Tommi Kiviniemi - Guitar
Wille Naukkarinen - Guitar
Veli-Matti Suihkonen - Drums
Janne Julin - Bass
Aleksi Munter - Keyboards
Samuel Stelzer [Sammy]
15.08.2011 | 17:05
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