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Cover von Gloomball -- The Quiet Monster
Band: Gloomball Homepage  Metalnews nach 'Gloomball' durchsuchenGloomball
Album:The Quiet Monster
Genre:Alternative, Hard Rock, Modern Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.03.15
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"Monstermäßig gut"

Vor knapp zwei Jahren lag das Debüt „The Distance“ in meinem Player und sorgte für angenehmen Hörgenuss. Es schien, als gäbe es da eine Band aus Deutschland, aus Mannheim, um genau zu sein, die den modernen Rockgöttern wie COLDPLAY, NICKELBACK und wie sie alle heißen, gehörig Dampf machen würde. Oder sollte es doch nur eine Eintagsfliege sein?

Die Sorge, werte Damen und Herren, ist vom Tisch. GLOOMBALL legen nämlich exzellent nach. Alen Ljubic ließ den Rest der Band am Entstehungsprozess teilhaben. Scheinbar haben ein paar kreative Köpfe zusätzlich gut getan, denn was hier auf die Allgemeinheit losgelassen wurde, ist absolut nicht von schlechten Eltern. Klar, ein wenig GODSMACK ist immer noch dabei, so zu hören beim Titeltrack. Und manchmal, wenn es etwas härter zur Sache geht, sprich es dezent in den Melodic Death abdriftet [„Sullen Eyes“], dann schimmert ein ganz klein wenig IN FLAMES durch. Hier sei angemerkt, dass sowohl Songs als auch Produktion gegenüber dem Debüt ein paar Härtegrade zugelegt haben. Kristian “Kohle” Kohlmannslehner hat prima Arbeit abgeliefert und GLOOMBALL genau den Sound geschneidert, der perfekt passt. Insgesamt gesehen gibt es keine kompletten Ausfälle, die etwas melodiöseren Sachen können geringfügig mehr punkten. Es ist schlicht und einfach die Masse an tollen Songs, die „The Quiet Monster“ so richtig gut dastehen lässt. So ganz nebenbei ist das Gitarristenduo Daigger/Lenk dann auch noch in der Lage, einfache und effektive Riffs zu präsentieren. Und nicht nur eins, nein meist zwei oder drei pro Song. Trotz der dargebotenen Vielfalt ziehen GLOOMBALL einen fetten roten Faden durch das Programm, so dass es schwerfällt, einzelne Songs heraus zu picken. Hört euch einfach mal „Sirens Die Alone“ an oder „Unbreakable“. Variables Songwriting, immer auf den Punkt und stets mit Überraschungen gespickt. Ebenso variabel die Stimme, die jeden einzelnen Refrain zu einem ganz besonderem Erlebnis werden lässt.

Die Überraschung ist also nicht, dass GLOOMBALL eine richtig gute Platte hingelegt haben, sondern die Tatsache, dass sie die Vorgaben des Debüts nicht nur erfüllen, sondern sogar minimal übertreffen konnten. Wer auf gut produzierten Alternativrock steht und kein Bock mehr auf die abgedroschenen Sachen aus dem Radio hat, kann, darf und sollte den Mannheimer Burschen hier mal ausführlich Gehör leihen.

Trackliste:
01.The Quiet...
02. Monster
03. Straight To Hell
04. All Beauty Dies
05. Towards The Sun
06. Sirens (Die Alone)
07. One More Day
08. Sullen Eyes
09. (Don’t) Surrender
10. Unbreakable
11. Blood Red World
12. Blue Is Turning Into Gray
Spielzeit: 00:50:43

Line-Up:
Alen Ljubic - Vocals
Björn Daigger - Guitar
Jossi Lenk - Guitar
Basti Moser - Bass
Danny Joe Hofmann - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
25.03.2015 | 14:51
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