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Cover von Glorior Belli -- Meet Us At The Southern Sign
Band: Glorior Belli Homepage Glorior Belli bei Facebook Metalnews nach 'Glorior Belli' durchsuchenGlorior Belli
Album:Meet Us At The Southern Sign
Genre:Melodic Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:29.06.09
CD kaufen:'Glorior Belli - Meet Us At The Southern Sign' bei amazon.de kaufen
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"Redneck Black Metal aus dem Burgund"

GLORIOR BELLI stammen aus dem beschaulichen Städtchen Auxerre im Burgund, sind seit 2002 musikalisch aktiv und veröffentlichen mit „Meet Us At The Southern Sign“ ihr nunmehr drittes Full-Length-Machwerk.
Wobei die Betonung auf „Southern“ zu legen ist, auch wenn das Coverbild noch die Worte „Darkness“, „Rebellion“ und „Knowledge“ auf einem Wegweiser zeigt, [während davor recht unscharf eine gehörnte Gestalt posiert] und die vorherrschende unheilvolle Stimmung der Platte recht trefflich umsetzt, denn: „düster“ ist sie durchaus, vorliegende Black Metal-Melange, „rebellisch“ oder gar „revolutionär“ zwar nicht im wortwörtlichen Sinne und „weise“, naja, zumindest musikalisch „kenntnisreich“ umgesetzt...

„Once In A Blood Red Moon“ schlurcht zumindest erstmal ebenso bedrohlich wie gemächlich dahin, mit ebenso viel Tritonus wie Blues in den Gitarren, heiser-cleanem Gesang/Shouten und lässt die schwarzmetallischen Blastbeats erst kurz vor Schluß von der Leine.
„The Forbidden Words“ ist dann vergleichsweise herkömmliche, aber durchaus qualitativ hochwertige Schwarzwurzelkost, während das rein instrumentale „Swamp That Shame“ wiederum mit irrwitzig-noisigen, verzerrt-rostigen Rock-/Bluesriffs hantiert.
„There Is But One Light“ fängt mit einem derart charakteristisch sinisteren DANZIG-Riff an, dass man sich wundert, als danach nicht die brünftige Stimme des Schinkengottes, sondern das kehlige Krächzen von Infestvvs einsetzt.
„My True Essence“ dient als rein instrumentales Intermezzo, bevor mit „In Every Grief-Stricken Blues“ in feinster DOWN-meets-Black Metal-Manier der Sumpfgeist von New Orleans beschworen wird.
Die restlichen Stücke, von „Nox Illuminatio Mea“ über „The Blazing Darkness“ bis zu „Fivefold Thought“, bieten gut ausbalancierten, eher Midtempo-geneigten Black Metal und genügend Tempiwechsel, um abwechslungsreich zu bleiben.
Das Instrumental „Fires Of The Sitra Ahra“ treibt schon wieder den immer noch etwas widerspenstigen Blues vor sich her, bevor der Titeltrack dem schaurigen Spektakel schließlich den Garaus macht.
Der Sound auf „Meet Us...“ ist fast schon rockig und genauso fleischig und knusprig wie die Spare-Ribs beim Southern-Style-Barbecue und passt damit zu dem vorherrschenden Redneck Black Metal-Style wie die Südstaatenflagge in einen Pick-up-Truck aus Louisiana.

Das Experiment und die gewagte Kombination von finster-sumpfigem Blues mit Black Metal ist den Franzosen hiermit jedenfalls gelungen und sollte interessierten Schwarzheimern zumindest einen Hördurchgang wert sein...!

Trackliste:
01. Once In A Blood Red Moon
02. The Forbidden Words
03. Swamp That Shame
04. There Is But One Light
05. My True Essence
06. In Every Grief-Stricken Blues
07. Nox Illuminatio Mea
08. The Blazing Darkness [Of Luciferian Skies]
09. Fivefold Thought
10. Fires Of The Sitra Ahra
11. Meet Us At The Southern Sign
Spielzeit: 00:50:36

Line-Up:
Infestvvs - Vocals, Guitars, Bass
Alastor - Guitars
Gaël Barthelemy – Drums
Dirk Konz [dkay]
03.08.2009 | 23:39
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