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Cover von Gloryhammer -- Tales From The Kingdom Of Fife
Band: Gloryhammer Homepage Gloryhammer bei MySpace.com Metalnews nach 'Gloryhammer' durchsuchenGloryhammer
Album:Tales From The Kingdom Of Fife
Genre:Power Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.03.13
CD kaufen:'Gloryhammer - Tales From The Kingdom Of Fife' bei amazon.de kaufen
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"Die Rocker der Kokosnuss"

Die letzte Platte der schottischen Piraten-Metaller ALESTORM liegt noch nicht zwei Jahre zurück, da wird Bandkopf Christopher Bowes schon langweilig. So hebt der Mann mit GLORYHAMMER kurzerhand sein nächstes Projekt aus der Taufe, welches um der Abwechslung willen in eine ganz andere musikalische Richtung geht. Mit „Tales From The Kingdom Of Fife“ erscheint dieser Tage das Debüt der Schotten.

Schon das symphonische Intro mit dem kryptischen Titel „Anstruther’s Dark Prophecy“ würde auch den italienischen Bombast-Pionieren RHAPSODY alle Ehre machen und auch im weiteren Verlauf von „Tales From The Kingdom Of Fife“ soll sich zeigen, dass es bei GLORYHAMMER ähnlich wie bei ihren italienischen Kollegen zugeht: Bereits „The Unicorn Invasion Of Dundee“ schlägt mit groß angelegten Keyboards, rasender Doublebass, hymnischen Vocals und obligatorischem Hörspiel-Part in eine ganz ähnliche Kerbe wie Luca Turilli und Konsorten. Wenngleich auch die Schotten ihre technischen Fähigkeiten kaum zu verstecken brauchen, geht es bei der Truppe allerdings weitaus weniger neo-klassisch zu und auch der Gesang von Frontmann Thomas Winkler fällt zumindest minimal männlicher als beim italienischen Pendant aus – im Falle von „Hail To Grail“ kann es die Band auch nicht verhindern, verdammt nach ALESTORM zu klingen. Ansonsten dürfte sich die Musik von GLORYHAMMER mit ihren singbaren Schlager-Refrains und Texten über Schwert, Schild und Zauberstab am besten als Soundtrack für ambitionierte Rollenspiel-Runden und als Nachschub für all jene, denen das letzte FREEDOM CALL-Album nicht genug war, eignen. Zynische Aussagen wie diese sollen das Können der Schotten dabei keinesfalls schmälern: Songs wie das stampfende „Quest For The Hammer“ oder auch „Amulet Of Justice“ sind in ihrem MANOWAR-Pathos schlicht richtig guter wenn auch ungemein schwülstiger Power Metal. Natürlich sollte man beim Hören von „Tales From The Kingdom Of Fife“ auch nicht außer Acht lassen, dass sich die Schotten keineswegs selbst ernst nehmen [können] und so ist der plakativ überladene Kitsch dieser Platte wohl als das musikalische Gegenstück zu Monty Pythons „Die Ritter der Kokosnuss“ zu verstehen. Dennoch bleibt am Ende ein fader bzw. überhaupt kein Geschmack zurück: GLORYHAMMER verstehen ihr Handwerk und haben auch hörbar Spaß an der Sache, allerdings ist das Schaffen der Truppe in seiner eingängigen Einfachheit wohl auch zur Kurzlebigkeit verdammt. Dabei wird durchaus klar, dass die Schotten sich als eine Art Hommage an die zuvor genannten Bands verstehen, allerdings hätte es für mehr Nachhaltigkeit etwas mehr Individualität und weniger Versatzstücke geben müssen.

GLORYHAMMER brennen auf ihrem Debüt ein ziemlich effektvolles und stark produziertes Fantasy-Feuerwerk ab, das durchaus mitzureißen vermag. Nur hat sich der Rauch erst verzogen, erinnert man sich nur an wenig Einzelheiten des Spektakels und damit teilt die Truppe wohl das Schicksal der ebenfalls von Christopher Bowes angeführten ALESTORM. Fantasy-Fans, die die Platte beim Probehören für gut befinden, sollten dennoch zugreifen, denn Spaß macht „Tales From The Kingdom Of Fife“ allemal.

Trackliste:
01. Anstruther's Dark Prophecy
02. The Unicorn Invasion Of Dundee
03. Angus McFife
04. Quest For The Hammer Of Glory
05. Magic Dragon
06. Silent Tears Of Frozen Princess
07. Amulet Of Justice
08. Hail To Grail
09. Beneath Cowdenbeath
10. The Epic Rage Of Furious Thunder
Spielzeit: 00:48:13

Line-Up:
Thomas Winkler - Vocals
Paul Templing - Guitar
Christopher Bowes - Keyboards
James Cartwright - Bass
Ben Turk - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
29.03.2013 | 15:54
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