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Album:Luciferian Goath Ritual
Genre:Black/Death Metal
Label:Ván Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.03.17
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"Dreckig, räudig, gut!"

GOATH sind eine deutsche Black/Death Metal-Band, die Ende 2015 gegründet wurde. Nach dem Release eines Demos der Truppe erscheint nun das Debütalbum „Luciferian Goath Ritual“. Dies alles zusammen mit dem fast schon etwas klischeehaften Cover erweckt zugegebenermaßen die Befürchtung, das Ganze so oder so ähnlich schon einige Male gehört und gesehen zu haben. Ist das so oder können sich GOATH von der Masse abheben?

Das Album wird mit einem kurzen Intro und einem Schrei eröffnet, der einem tatsächlich das Blut in den Adern gefrieren lässt. Was im Anschluss geboten wird, macht einfach Spaß. GOATH scheren sich nicht darum, sich einem bestimmten Stil komplett unterzuordnen, sondern picken sich aus mehreren Genres und Einflüssen das zusammen, was Ihnen gefällt und kreieren daraus ihren ganz eigenen Sound. Mal wird gekrächzt, dann wieder gegrowlt, an einigen Stellen ist an Inquisition erinnerndes Gemurmel zu hören [„Necromantic Ways“]. Zuweilen wird es düster und charakteristisch monoton, dann aber hauen einem die Deutschen auf einmal wieder diese wahnsinnig groovenden Parts um die Ohren. Das Ganze wirkt dabei aber nie überladen, sondern im Gegenteil über weite Strecken äußerst eingängig. Dazu kommt, dass der Sound im Gegensatz zu anderen Produktionen aus diesem Sektor nicht glatt poliert, sondern äußerst roh rüber kommt, was mich persönlich in dieser Form am ehesten an frühere DEICIDE-Scheiben erinnert. Das Album macht so fast über die gesamte Spielzeit Laune und ist äußerst kurzweilig, lediglich im letzten Drittel der Platte verlieren die Songs für meinen Geschmack ein wenig den Biss.

GOATH hauen mit „Luciferian Goath Ritual“ einen hundsgemeinen Bastard raus, der es in sich hat. Auf die eingangs aufgeworfene Frage, inwieweit man es hier mit einem Déjà-vu-Erlebnis zu tun hat, muss man ein klares Jein entgegnen. Klar, in gewisser Weise hört sich das Ganze wie ein Mosaik aus verschiedenen Genres und Stilen an. Wenn aber dabei am Ende ein derartig rotzig klingendes und mit einer ungemeinen Spielfreude vorgetragenes Album herauskommt, geht das für mich mehr als in Ordnung. Reinlegen, aufdrehen!

Trackliste:
01 All Became Nothing
02 Blasphemous Supremacy
03 Retaliation
04 Solitudinem
05 Into Nihil
06 Necromantic Ways
07 Resurrection Of The Light Bearer
08 The Hunt, The Instinct
09 Enter The Temple
10 Under Death's Shadow
Spielzeit: 00:40:57

Line-Up:
Muerte – Vocals, Bass
Goathammer – Vocals, Guitar
Serrator – Drums
Jochen Zielbauer [DerJogi]
25.03.2017 | 10:09
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