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Cover von Goatwhore -- Blood For The Master
Band: Goatwhore Homepage Goatwhore bei Facebook Metalnews nach 'Goatwhore' durchsuchenGoatwhore
Album:Blood For The Master
Genre:Black Metal, Death/Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:10.02.12
CD kaufen:'Goatwhore - Blood For The Master' bei amazon.de kaufen
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"Kniet nieder vor dem Meister!"

Nun also schon GOATWHORE die Dritte. Auch dieses Mal wieder wie gehabt plakativ betitelt. „Blood For The Master“. Dabei hätte man die Platte auch direkt „Bow Down Before The Master“ betiteln können. Denn mittlerweile spielen GOATWHORE sowieso in Ihrer ganz eigenen Liga.

Und dementsprechend wird der geneigte Hörer auch direkt mal mit dem Opener „Collapse In Eternal Worth“ schön nieder geknüppelt. Im ICE Tempo und ohne Vorwarnung gibt es in gewohnter Manier auf die Ohren. Ja, so kennen und lieben wir die vier Burschen aus den Sümpfen von New Orleans.
Alles beim Alten also? Na, nicht so ganz wie man beim Durchatmen nach überstandener erster Attacke angenehm überrascht vernehmen kann. Musikalisch wird einem nach wie vor ein dreckiger Bastard aus Death, Black und Thrash Metal um die Ohren gehauen. Nur die leichten Sludge Anleihen der Vergangenheit sind dieses Mal fast gänzlich in den Hintergrund getreten.
Vermisst werden sie allerdings nicht, da das Ergebnis immer noch fern ab von jeglichem Feingeist ist.
Dafür wurde das Ergebnis dieses Mal soundtechnisch noch besser in Szene gesetzt, als schon beim sehr guten Vorgänger „Carving Out The Eyes Of God“. Klar und druckvoll prügelt es aus den Boxen. Auch GOATWHORE scheinen sich also des ungeschriebenen Gesetzes des gewichtigen dritten Albums bewusst zu sein. Make it or break it. Und die Band scheint es definitiv wissen zu wollen. So hat man nicht nur bei der Produktion ordentlich zugelegt, sondern auch das Songwriting noch mal stark verbessert und verfeinert. Wie schon erwähnt, lässt sich die Musik nicht mal eben so einem Genre alleine zu ordnen. Die vier Musiker sitzen ähnlich wie Ihre Kollegen von SKELETONWITCH zwischen allen Stühlen. Das macht allerdings nichts, so lange die Songs zu überzeugen wissen. Und das tun sie. Am bekannten Grundsound hat sich nichts geändert. Die Änderungen liegen also im Detail. So wird Abwechslung auf „Blood For The Master“ groß geschrieben. Es gibt heuer nicht wie in der Vergangenheit nur durchweg auf die Zwölf. Bereits Song Nummer zwei „When Steel And Bone Meet“ weiß mit gedrosseltem Tempo und eingängigem, gar rockigen Groove zu überzeugen. Ausgereifter und moderner erklingen die Riffs, ohne allerdings etwas von Ihrer tödlichen Präzision verloren zu haben. Selbiges gilt für die Gitarrensoli, die ebenfalls sehr viel ausgearbeiteter erklingen. Atmosphärisch dicht und doch eingängig kommt „In Deathless Tradtion“ daher. Diese Verfeinerungen ziehen sich über die gesamte Albumlänge und wissen sowohl zu überraschen als auch voll und ganz zu überzeugen.
Von Trendanbiederung oder Verweichlichung sind und bleiben GOATWHORE natürlich dennoch meilenweit entfernt. Kurz, das chaotische und unberechenbare Element im Sound ist klareren Strukturen gewichen. Das mag nun für manch einen nach Ausverkauf klingen, aber in dieser Konsequenz steht es der Musik von GOATWHORE mehr als gut zu Gesicht und macht letztendlich den Reiz des aktuellen Albums aus.

Der Band ist das Kunststück gelungen, sich weiterzuentwickeln und sich dabei doch treu zu bleiben. In dieser Verfassung sollte es also weiter voran gehen.
Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als eine absolute Empfehlung für alle aufgeschlossenen Krachfetischisten auszusprechen Für Fans besteht sowieso Kaufpflicht!

Trackliste:
01. Collapse In Eternal Worth
02. When Steel And Bone Meet
03. Parasitic Scriptures Of The Sacred Word
04. In Deathless Tardition
05. Jugdement Of The Bleeding Crown
06. Embodiment This Bitter Chaos
07. Beyond The Spell Of Dicontent
08. Death To The Architects Of Heaven
09 An End To Nothing
10.My Name Is Frightful Among The Believers
Spielzeit: 00:38:35

Line-Up:
Ben Falgoust - Vocals
Sammy Duet - Guitars and Vocals
Zack Simmons - Drums
James Harvey - Bass
Ralf Conrad [Axegrinder]
03.02.2012 | 19:44
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