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Cover von God Dethroned -- The Toxic Touch
Band: God Dethroned Homepage  Metalnews nach 'God Dethroned' durchsuchenGod Dethroned
Album:The Toxic Touch
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.10.06
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"Angefixt vom Tod"

Eingängiger, langsamer und in vielen Teilen auch hymnischer als die Überplatte „Lair Of The White Worm“ präsentieren sich God Dethroned anno 2006. Schon den Opener mit seinem Sodom-Riff im Refrain bekommt man nicht mehr aus dem Kopf. Am Ende gibt es ein schönes Kirk Hammett-Solo (eigenartig, dass so viel Bands 20 Jahre nach „Master Of Puppets“ die typischen Trademarks von damals übernehmen).

Ähnlich wie der Opener bohren sich auch die übrigen Tracks auf durchgängig hohem Niveau in Mark und Bein. An den Gitarrenharmonien wurde ebenso gearbeitet wie an den stets eingängigen Refrains. Eine erneut übergroße Figur macht aber Drummer Ariën Van Weesenbeek, dessen Doublebass-Spiel auch ohne allzu große Uptempo-Orgien für Standing Ovations sorgen dürfte.

Einfach sensationell ist das Gespür für die Kombination von Bundesliga-Riffs und guten Gitarren-Melodien. Stellvertretend für die Klasse des Albums sei der Track „On Wings Of Pestilence“ genannt, der vom Blastbeat, über genial thrashige Riffs bis hin zu von stampfenden Rhythmen untermalten, hymnischen Licks, die hier an erinnern, alles zu bieten hat, was im Death Metal möglich ist. Grenzen sprengt man darüber hinaus im Instrumental „Away From Emptiness“, das so schaurig schön nach gutem alten 80er Poser Metal (in seiner balladeskeren Form) klingt, dass mir fast die Tränen kommen. Dafür ist aber keine Zeit, denn gleich danach wird man von „Macabre World“, dem schnellsten Stück auf „The Toxic Touch“ überfahren.

Einziger Wermutstropfen an dieser erneut phantastisch produzierten Scheibe ist der eingangs erwähnte Rückgang der wirklich schnellen Parts, die ein Könner wie Van Weesenbeck natürlich in Serie zum Genießen raushauen kann. Egal, auch die Midtempo-Lieder erfüllen ihren Zweck. Das ohnehin schon große Album wächst mit jedem Durchgang, und ich wiederhole es gerne: Jede Nummer auf der CD besitzt einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Ich gebe deshalb „nur“ 6,5 Punkte, weil mir die Vorgängerscheibe (noch) ein kleines Bisschen besser gefällt und insgesamt virtuoser heruntergeknüppelt wurde. Aber auch die „entspannten“ God Dethroned besitzen ein gigantisches Aggressionspotential und gefallen durch die Bank. Ein Hit!

Trackliste:
01. Faithless
02. Hating Life
03. 2014
04. Falling Down
05. On Wings Of Pestilence
06. The Day You Died
07. Away From Emptiness
08. Macabre World
09. Typhoid Mary
10. Fail To Exist


Marcus Italiani [Mattaru]
16.10.2006 | 19:48
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