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News zu God Seed
God Seed - Neues Video
29.11.12
29.11.12
God Seed - Teaser
18.10.12
18.10.12
God Seed - Album-Details
12.09.12
12.09.12
God Seed - Neues Line-Up
28.03.12
28.03.12
Reviews von God Seed
Live-Berichte über God Seed
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.: CD-REVIEWS :: God Seed - I Begin
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"Was lange währt..." | ||||||||||||||||||
| Was wurde nicht alles spekuliert bezüglich dieser Band und deren immer wieder verschobenem Debütalbum. Das zu Beginn diesen Jahres auf den Markt geworfene Live-Album enthielt ja bekanntlich ausschließlich GORGOROTH Stücke. Kurz darauf wurde das Ende der Band bekannt gegeben, nur um wieder dementiert zu werden. Gaahl, seines Zeichens zusammen mit King Ov Hell Sprachrohr dieser Truppe, zauberten aus dem Nichts quasi eine amtliche Besetzung aus dem Hut. Bestehend aus eben den GORGOROTH Recken sowie den Gitarristen Lust Kilman [ THE BATALLION ] und Sir [ DJERV ]. Weiterhin wird das Line-Up von Drummer Kenneth Kapstad [ MOTORPSYCHO ] und DIMMU BORGIR Live-Keyboarder Geir Bratland komplettiert. Nach besagtem nicht wirklich überzeugendem Live-Album tendierten meine Erwartungen irgendwie gegen Null. So viel Schnickschnack und heiße Luft lässt oft nichts Gutes erahnen. Doch bereits nach den ersten Takten von „Awake“ werde ich umgehend eines Besseren belehrt. Es gibt eben Momente, da läuft es einem kalt den Rücken und sonst wo herunter. Genau diesen Moment erwischen GOD SEED und konservieren ihn über die volle Distanz. Zwar kann man gewisse Ähnlichkeiten mit diversen GORGOROTH Werken definitiv nicht abstreiten, aber die Frage stellt sich im selben Moment, ob es überhaupt eine Rolle spielt. „I Begin“ besticht von Anfang bis Ende durch absolut grandiose Songs, die sich inhaltlich konsequent aufbauen. Selbiges gilt dann auch für das Gesamtwerk, welches bis zum bitteren Ende stets mit fulminanten Überraschungen aufwarten kann. Erwähnt sei hier „Alt Liv“, eine bis fast zur Perfektion gereifte Doom-Prog Nummer. Bemerkenswert allerdings ist die Produktion. Hier wurde weder auf Teufel komm raus ein Kellersound kreiert noch ein mit unglaublichen Aufwand hergestellter Bombast gezimmert. Nein, der Klang von „I Begin“ ist einfach nur unglaublich fett und bringt die berauschende Tiefe der Songs gerade zu unheimlich faszinierend zur Geltung. Geir Bratlands Keyboards klingen nicht nach einem ganzen Symphonieorchester, sondern bilden einen dezenten Untergrund, als befände sich der Hörer in der guten alten DEEP PURPLE oder URIAH HEEP Ära. Ohne allerdings auch nur im Ansatz pseudo-retro zu wirken. Abgerundet wird das musikalische Werk durch die fast schon geniale Darbietung von Ghaal, der nicht einfach nur in typischer Black Metal Manier finster drauf los kreischt, sondern den Songs auf eine ganz eigene, auf eine Art besondere mystische Weise einen komplett eigenen Charakter verleiht. „I Begin“ stellt alle Diskussionen um GORGOROTH auf der einen und dem Duo Gaahl/King Ov Hell auf der anderen Seite ins Abseits und gibt eine eindeutige Antwort auf alle Fragen zu diesem Thema. Was immer ich auch erwartet hatte, auf gar keinen Fall jedoch eines der besten Black Metal Alben der letzten Jahre. | ||||||||||||||||||
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Kommentare




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