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Album:Aeons
Genre:Brutal Death, Death Metal, Grindcore
Label:Maintain Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:04.04.08
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"Ausbaufähig"

GODHATECODE servieren uns mit „Aeons” ihr Debüt und ballern dem geneigten Zuhörer eine brutale Mischung aus deftigem Death Metal und Grindcore um die Ohren.

Dass hier vier Protagonisten am Werk sind, die absolut etwas von ihrem Handwerk verstehen, wird schnell deutlich, wenn man sich die Besetzung von GODHATECODE anschaut: Wolfgang von THIRDMOON und IN SLUMBER, Pelle, der mal bei GRAVE trommelte, Armin [DISTASTE] und Tana von den spanischen Sickos AVULSED haben zusammen dieses Nebenprojekt gegründet, sodass es definitiv nicht an musikalischem Talent hapert. Das Problem bei „Aeons“ ist vielmehr die mangelnde Abwechslung innerhalb der Songs, da fast ausschließlich geholzt wird, dass der Putz von der Wand fällt. Nur selten wird das Tempo herausgenommen und Platz für melodische Einsprengsel geschaffen, die leider nicht genügend Freiraum erhalten, um sich richtig entfalten zu können. Bei „Seelenkalt“ hingegen funktioniert dies gut und auch „Survive Pain To Survive Hate“ ist eine amtliche Abrissbirne geworden. Ansonsten herrscht jedoch weitgehend besseres Mittelmaß vor, da GODHATEGODE noch nicht die nötigen Akzente setzen können, um sich von der Masse an ähnlich gearteten Bands aus diesem Sektor deutlich abzuheben.

„Aeons“ ist zwar ohne Ende brutal, zeugt von Potential und knallt bei durchgetretenem Gaspedal wie eine unsanfte Begegnung mit einem Brückenpfeiler, nur wird der Silberling zu leicht eintönig, wobei dies doppelt auffällt, da knapp 32 Minuten Spielzeit nicht wirklich abendfüllend sind. Wer die ganz harte Death-Metal-Vollbedienung für zwischendurch braucht, liegt bei GODHATECODE nicht völlig verkehrt – allerdings wird das Teil sicherlich nach wenigen Durchläufen wieder im Regal landen.

Trackliste:
01. Crawl Down To Zero
02. Deathlike God Complex
03. Slumbering Sickness
04. Seelenkalt
05. The Odium Inside
06. Hypnagogic State
07. Survive Pain To Survive Hate
08. Incinerated
09. Torrent Of Hatred
10. Narcoleptic Wrath
Spielzeit: 00:32:20

Line-Up:
Armin Schweiger – Vocals
Wolfgang Rothbauer – Guitar, Vocals
Pelle Ekegren – Drums
Tana [Antonio Carlos Rodriguez Espigares] – Live Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
12.07.2008 | 16:40
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