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Cover von Good Clean Fun -- Between Christian Rock And A Hard Place
Band: Good Clean Fun Homepage  Metalnews nach 'Good Clean Fun' durchsuchenGood Clean Fun
Album:Between Christian Rock And A Hard Place
Genre:Hardcore
Label:Reflections Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:14.01.06
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"Klein Jesus seine Lieblingsband"

Dass mittlerweile knapp 9-jährige Quartett GOOD CLEAN FUN ist eine Ausnahmeerscheinung im eher Tough-Guy durchfluteten Hardcoregenre. Wo Bands wie SLAPSHOT oder auch BLOOD FOR BLOOD gerne mal ihren dicken Prügel durch die Menge ziehen, stellen sich die vier Washingtoner diesem entgegen und halten auch mal ihre zweite Pobacke her. „Positive Hardcore“ nennen die Jungchristen ihren Musikstil und beim betrachten der Songtitel wird das auch deutlich sichtbar. „Between Christian Rock And A Hard Place“ (gleichzeitig der Albumtitel), „Punk Rock Love“ oder “What Corporate Rock Can’t Say” sprechen da nur allzu gut für sich.

Die Musik der Hardcore-Kapelle ist nicht sonderlich geeignet, um einen vom Hocker zu reißen. Dafür passiert hier einfach zu wenig. Der eine oder andere Moshpart wird zwar hier und da schön zelebriert aber leider nicht zur Völle ausgelebt. Dafür wird man mit knalligen Gangshouts und einigen schnellen Stücken belohnt („…Except For All The Goths“), die aber leider in der Unterzahl bleiben.

Dass, was die Band von anderen Bands abhebt, sind die Texte. Wo die Metal Coreler SINAI BEACH viel zu krass mit ihrer christlichen Weltansicht abgehen, bleiben die vier Veganer weitestgehend auf dem Boden der Tatsachen und reißen keine Possen über das Christentum, oder ähnliche Scherze. Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur „positive Energie“ versprüht und diese steckt auch (teilweise) schon etwas an.

Leider Gottes (sic!) hält sich diese positive Energie leider nicht im Ohr fest, da die Band schnell ermüdend und langweilig wird. Auf der Platte befinden sich 13 Songs, minus einem Zwischenspiel, minus einer Schnulznummer die wirklich keiner braucht und minus einem „Werbespot“ für Straight-Edge (gähn). Unter dem Strich bleiben also knapp zehn Songs, verteilt auf gerade mal 21 Minuten, die alle nicht das gelbe vom Ei aber auch nicht soooo schlecht sind. Im Endeffekt muss jeder selber entscheiden, ob er sein Geld für 1/3 Stunde Musik ausgibt oder nicht. Wer aber mal auf andere Hardcore-Mucke steht, könnte hier vielleicht mal ein Ohr riskieren.

Trackliste:
1. A Little Bit Emo, A Little Bit Hardcore
2. Positive Hardcore
3. Between Christian Rock And A Hard Place
4. Drop The Knife
5. Punk Rock Love
6. Drug Love
7. Ex-Straightedge-Ex
8. It's Fun To Be A Vampire...
9. ...Except For All The Goths
10. A Healthy Dose Of Reality Televison
11. What Corporate Rock Can't Say
12. The MySpace Song
13. Hidden Track


Ben Hiltrop [DeoUlf] | 18.01.2006 | 12:17

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Kommentar von: zwobmaster
keine Wertung | 15.02.2006 -- 16:42
schließe mich daniel an
es geht hier um die neue christcore geschichte oder wie mans nennen will....

den hiddentrack würde ich nicht als sxe werbung sehen , denn es wird erläutert das sxe nicht für jeden sind und warum grade diese band den weg gewählt hat ....
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