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Cover von Goreaphobia -- Mortal Repulsion
Band: Goreaphobia Homepage Goreaphobia bei Facebook Metalnews nach 'Goreaphobia' durchsuchenGoreaphobia
Album:Mortal Repulsion
Genre:Death Metal
Label:Ibex Moon Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:09.10.09
CD kaufen:'Goreaphobia - Mortal Repulsion' bei amazon.de kaufen
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"Todesblei der alten Schule"

GOREAPHOBIA aus Philadelphia machen v.a. den amerikanischen Death Metal-Kosmos bereits seit 1988 unsicher und können somit zwar auf diverse, durchaus wohlbeleumdete Underground-Demo- und Single-Veröffentlichungen im Laufe ihrer mittlerweile 21-jährigen Karriere zurückblicken, präsentieren aber mit „Mortal Repulsion“ tatsächlich ihr allererstes Full-Length-Werk.
Schützenhilfe gab's dabei von befreundeten Kollegen, denn das nun vorliegende „Debüt“ des Todestrios wird nicht nur via Ibex Moon vertrieben, dem Label von INCANTATION-Frontmann [und ex-GOREAPHOBIA-Gitarrist] John McEntee, sondern auch sonst ist mit Gitarrist Alex Bouks und Trommler Jim Roe reichlich INCANTATION-Inventar an Bord.

Geboten bekommt man auf „Mortal Repulsion“ herrlich gestrigen, düster-kultigen Death Metal mit viel Atmosphäre, klanglich zwischen POSSESSED, MASSACRE, MASTER, MORBID ANGEL, OBITUARY und alten SLAYER angesiedelt.
Schon die Zombie-Vorhut „Ordeal Of The Abyss“ und „Amulet Of Damnation“ legt anständig vor, bevor das passend betitelte „Negative Screams“-Zwischenspiel zu „Grave Plagued Planet“ überleitet, das in seiner stoisch-stampfenden Einfachheit und mit eingängigem Chorus erneut an die bereits genannte, sehr gediegene Mischung aus MASSACRE und MASTER denken lässt.
In die gleiche Kerbe schlägt mit schartiger Klinge auch „Primal Nothingness“, das doomig-unheilvolle „Despised And Ruined“ nimmt etwas das Tempo 'raus, das beim folgenden „Black Ash Eyes“ mit straightem Death-/Thrash-Riffing und Uffta-Uffta-Drumming aber auch gleich wieder angezogen wird.
„Ascending Into Vices“ ist klassischer, sogar ziemlich melodischer Death Metal à la frühe MORBID ANGEL, „The Inevitable Punishment“ erinnert an die längst selig gesprochenen Doomdeather von WINTER und der Titeltrack schließlich ist nichts als schierer Old School-Death Metal mit gnadenlosem Powerriffing, straightem Doublebass-Getrommel, schlicht zwingendem Refrain und fiesem Grunting.
Jede Menge Old School-Ami-Death Metal also, gut produziert und von Kris Verwimp mit dem passenden Zombie-Artwork versehen, präsentiert sich „Mortal Repulsion“ kokett als Anachronismus, als Hommage an vergangene Glanzzeiten des Death Metal, als lebender oder vielleicht auch untoter Beweis dafür, dass es nicht unbedingt 317 unterschiedlicher Riffs und Tempiwechsel pro Song oder getriggerter Hyperblasts bedarf, um ansprechend düstere Death Metal-Atmosphäre zu schaffen.

Wesentlich mehr und v.a. gelungener umgesetzte alte Schule wird dieses Jahr wohl nicht mehr gehen, weswegen hiermit Ancheckpflicht für sämtliche prädisponierten Deathbanger postuliert werden darf...

Trackliste:
01. Ordeal Of The Abyss
02. Amulet Of Damnation
03. Negative Screams [Passage]
04. Grave Plagued Planet
05. Primal Nothingness
06. Faded Into Ends [Part 1]
07. Despised And Ruined
08. Black Ash Eyes
09. A Grievous Curse
10. Ascending Into Vices
11. The Inevitable Punishment/Faded Into Ends [Part 2]
12. Mortal Repulsion
Spielzeit: 00:48:23

Line-Up:
Chris Gamble - Vocals/Bass
Jim Roe - Drums
Alex Bouks - Guitars
Dirk Konz [dkay]
11.10.2009 | 22:25
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