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Album:Ad Majorem Sathanas Gloriam
Genre:Black Metal
Label:Regain Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:19.06.06
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"Lucifer's Revival"

In den letzten drei Jahren seit der Veröffentlichung von “Twilight Of The Idols“ machten GORGOROTH eher durch Skandale auf sich aufmerksam als durch ihre Musik. Um also nicht wieder eine dieser endlosen Diskussionen über die Delikte und Fehltritte der einzelnen Mitglieder vom Zaun zu brechen komme ich gleich zum Wesentlichen: Dem neuen Album “Ad Majorem Sathanas Gloriam“.

Nachdem die alten norwegischen Black Metal-Helden DARKTHRONE und SATYRICON in jüngster Vergangenheit nicht gerade unumstrittene Werke ablieferten war ich sehr gespannt auf den antichristlichen Neuling, den Gaahl und Co. da ausbrüteten und erwartete ehrlich gesagt nicht allzu viel davon: Zu Unrecht wie sich bereits nach dem ersten Hördurchgang herausstellte!

Nach einigen eher schwachen Veröffentlichungen schaffen es GORGOROTH mit dem neuen Werk von Anfang an zu begeistern ohne dabei die Songs der “Antichrist“- oder “Pentagram“-Ära zu kopieren. Die überraschend klare Produktion sorgt dafür, dass auch Feinheiten innerhalb der Songs nicht untergehen. Die Riffs werden nur sehr selten so oft wiederholt, als dass man sie als nervig empfinden könnte.
Das durchweg ruhige “Sign Of An Open Eye“ erreicht fast schon hypnotische Dimensionen aber auch schnellere Stücke wie “Carving A Giant“ oder “Untarmed Forces“ weisen eine Reihe von Glanzmomenten auf.
Ungewöhnlich, aber keineswegs unpassend, ist das Drumming von Über-Schlagzeuger Frost. Während er auf den letzten Satyricon-Alben eine ruhigere Kugel schiebt und bei 1349 die Kessel in Höchstgeschwindigkeit traktiert findet er auf „Ad Majorem Sathanas Gloriam“ einen gelungenen Mittelweg, der perfekt in die Gesamtstruktur des Albums passt.

Trotz all der Euphorie gibt es ein paar Dinge, die nach längerem Hören etwas stören:
Auch wenn die Songs allesamt gut sind fehlt den meisten Stücken doch das „gewisse Etwas“. Oft ist dies auch auf die, für „GORGOROTH-Verhältnisse“, vertrackten Strukturen zurückzuführen, die z.B. bei “Exit“ schon fast in Death Metal-ähnlichen Parts enden; und das passt nun einfach nicht zu GORGOROTH.

Fazit: Ein wirklich gutes Album, das sich stark an den frühen Black Metal-Glanzzeiten Norwegens orientiert, sich aber nicht gänzlich den Entwicklungen der letzten Jahre entzieht.
Allerdings gilt für alle: Nicht blind kaufen!

Trackliste:
01. Wound Upon Wound
02. Carving A Giant
03. God Seed (Twilight Of The Idols)
04. Sign Of An Open Eye
05. White Seed
06. Exit
07. Untamed Forces
08. Prosperity And Beauty


Patrick Sieber [Widar]
14.07.2006 | 09:44
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