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Cover von Gormathon -- Following The Beast
Band: Gormathon Homepage Gormathon bei Facebook Metalnews nach 'Gormathon' durchsuchenGormathon
Album:Following The Beast
Genre:Heavy Metal, Melodic Death Metal, Power Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.09.14
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"Besser als der erste Eindruck!"

GORMATHON sind ein Quintett aus Schweden, das 2010 ihr Debütalbum „Lens Of Guardian“ via Supernova Records veröffentlicht hat. Stilistisch gehört man dem Melodic Death Metal an, wobei sich auch andere Spielarten in der Musik finden lassen. Die erste Scheibe muss wohl das Label Napalm Records überzeugt haben, denn für den Nachfolger „Following The Beast“ haben GORMATHON in Österreich eine neue Heimat gefunden.

Bei „Following The Beast“ springt einem zunächst das Cover-Artwork ins Gesicht. Vier Kinder sitzen oder spielen vor einer merkwürdig aussehenden Struktur, die zugleich ein Monster zu beheimaten scheint. So ungewöhnlich wie die visuelle Umsetzung der zweiten Scheibe ist auch die Musik selbst geworden. Zwar kann man die Schweden mit gutem Gewissen zum Melodic Death Genre rechnen, aber selbst dafür sind die Songs ungewöhnlich eingängig und die meistens im Klargesang vorgetragenen Refrains erinnern teilweise eher an POWERWOLF oder andere Power Metal Kapellen. Erstaunlicherweise funktioniert diese musikalische Mischung sehr gut und packt einen schon beim ersten Mal Hören bei den Eiern – Songs wie „Land Of The Lost“ oder „Celestial Warrior“ sind schon aufgrund ihres Refrains starke Gassenhauer und wollen einem nicht mehr aus dem Ohr gehen. Das liegt nicht zuletzt an Sänger Tony Sunnhag, der eine sehr eigene Stimme besitzt und nicht davor zurückschreckt, diese auch in den verschiedensten Tonlagen einzusetzen. Von ganz tiefen Growls bis hin zum reinen Klargesang kann man von dem bärtigen Mann alles erwarten. Deshalb kann die Instrumentalfraktion Herrn Sunnhag auch dankbar sein, denn instrumental betrachtet, sticht die Musik auf „Following The Beast“ nicht besonders aus der Masse hervor. Klar, die Jungs verstehen es, eingängige Songs zu schreiben und anständig zu spielen. Das alleine würde aber noch nicht reichen, um GORMATHON wirklich interessant zu machen. Aber durch den Gesang und die Stimme – die man zugegebenermaßen mögen muss – fallen GORMATHON schlicht und einfach auf. Und das alleine ist bei der heutigen Flut an Veröffentlichungen schon einiges Wert. Die größte Schwäche auf „Following The Beast“ ist aber, dass die Scheibe auf der zweiten Hälfte etwas abfällt. Die Tracks reißen einen nicht mehr ganz so mit wie am Anfang. Aber das kann auch damit zu tun haben, dass man irgendwann das grundlegende Muster der GORMATHON-Songs durchschaut hat.

Es besteht die Gefahr, dass GORMATHON wenig CDs verkaufen werden. Das Cover wirkt etwas zu kindlich, im Gegensatz zu Bands wie AMON AMARTH haben sie kein durchgängiges und ansprechendes Konzept in ihren Alben und in ihrer gesamten Ästhetik und auch vom Bandnamen her weiß man nicht genau, wo man die Schweden einordnen soll. Man sollte aber über all das hinwegsehen und sich die Scheibe zumindest einmal anhören. „Following The Beast“ hat mehr zu bieten, als man vielleicht glauben mag!

Trackliste:
01. Remedy
02. Land of the Lost
03. Hellbender
04. Break the Chains
05. Celestial Warrior
06. In Benevolence
07. World of Sin
08. Remember
09. Absence of Trust
10. Warlords of Doom
11. Into Oblivion [Bonus-Track]
12. Silent Walk [Bonus-Track]
Spielzeit: 00:47:22

Line-Up:
Tony Sunnhag - Gesang
Tony Sandberg - Drums
Stefan Jonsson - Gitarre
Kalle Svedaker - Bass
Markus Albertson - Gitarre
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
05.12.2014 | 09:54
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