.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Goryptic
CD Review: Goryptic - From Blast To Collapse

Goryptic
From Blast To Collapse


Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Liebling, hältst du mal die Nagelmaschine?"
Mehr aus den Genres
CD Review: Diabolic - Infinity through purification

Diabolic
Infinity through purification


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Die mittlerweile vierte DIABOLIC - Scheibe (die erste EP nicht mitgezählt) zelebriert das,... [mehr]"
CD Review: Death - Human

Death
Human


Death Metal, Progressive
Keine Wertung
"Klassiker in Sachen progressiver Death Metal"
CD Review: Hate - Morphosis

Hate
Morphosis


Black/Death Metal, Death Metal, Industrial
5.5 von 7 Punkten
"Wandlungsfähig und eigenständig"
CD Review: Puteraeon - Cult Cthulhu

Puteraeon
Cult Cthulhu


Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Weiterhin der Tradition verpflichtet"
CD Review: Hypnös - Rabble Manifesto

Hypnös
Rabble Manifesto


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Brunö is Bäck"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Goryptic -- Demo 2005
Band: Goryptic Homepage  Metalnews nach 'Goryptic' durchsuchenGoryptic
Album:Demo 2005
Genre:Death Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.11.05
Share:

"Sturm auf die Bastille!"

Aus dem Land der Liebe und Romantik schicken sich in letzter Zeit verstärkt derbste Knüppelbands an, ihren weltweit berühmten Chansonniers wie Edith Piaf oder Mireille Mathieu die Stirn zu bieten. GORYPTIC ist eine davon, und eine der hoffnungsvollsten noch dazu. Trieb die Band sich bereits diverse Jahre unter dem Namen HERESY durch den Untergrund (und veröffentlichte dabei 2002 eine Split-CD mit TREPAN DEAD sowie 2004 die MCD „Psychotic Carnage“, durch welche sie auch auf diversen Compilations landete), beschloss man im September diesen Jahres eine Namensänderung, da bereits diverse Bands namens HERESY existierten. Mit dieser Veränderung vollzog man auch gleich eine Stilwandlung hin zur gesteigerten Aggressivität – geboren war das vierköpfige Brutal Death-Abrisskommando GORYPTIC.

Und wo die Franzosen hinlangen, wächst definitiv kein Gras mehr. Die beiden Promo-Tracks sind durchweg saucool, bolzen auf technisch allerfeinstem Niveau voll aufs Mett und erinnern dabei nicht wenig an amerikanische Vorbilder wie die großartigen SUFFOCATION. Sänger Damien zeigt sich ausserordentlich variabel und malträtiert bei den Growls seine Stimmbänder in fast jeglicher tiefergelegten Stimmlage, scheut sich aber auch nicht vor Shouts und hat offensichtlich sehr aufmerksam seine alten CANNIBAL CORPSE-Scheiben gehört, als noch good old Chris Barnes bei selbigen seine Brötchen ergrunzte. Unterlegt wird das Ohrenmassaker dabei mit Blasts im Zehnerpack und schnellen harten Riffs, abgewechselt mit teils schleppenden Arrangements – womit wir auch schon zum eigentlich einzigen Kritikpunkt kommen: das Franzosengebolze hat alles was nötig ist, um sich einen Platz in den Herzen aller Brutal Death-Fans zu sichern, aber bei aller technischen Rafinesse haben sie doch das eine Problem, dass ihnen ein ebenso ordentlicher Songwriter fehlt (der Nagel zu Amors musikalischem Sarg, und GORYPTIC haben ihn selbst ins Holz geschlagen – cooler rhetorischer Vergleich, oder?) – die Tracks sind mitunter recht verbreakt, womit sich die Kompositionen insgesamt etwas sperrig präsentieren und der Musikfluss eher gestört, als spannungstechnisch unterstützt wird.

Dieses Problem haben aber viele Bands, und daran lässt sich definitiv arbeiten. Den Grundstein für eine Karriere haben GORYPTIC mit ihrer Demo jedenfalls gelegt, und der Redakteur wartet ab sofort mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht auf das Debut. Die beiden eigenproduzierten Tracks der Demo könnt ihr euch bis dahin in voller Pracht von der Homepage herunterladen.


Trackliste:
01. Stacking Stillborn
02. Malformed Pig Fetus


Nadja Lemke [Sherry]
02.12.2005 | 21:28
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin