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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Gram - May I Never Hear Your Voices Again
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Band: Gram bei Facebook Metalnews nach 'Gram' durchsuchenGram
Album:May I Never Hear Your Voices Again
Genre:Black Metal
Label:Temple of Torturous
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.04.09
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"Alles andere als altbacken"

Was sich zunächst als ein weiteres Duo entpuppt, welches genug Mut fasst, aus dem Stand heraus ihr erstes, vollwertiges Album hervorzubringen, hat in der Vergangenheit schon mittels einer Demo-Scheibe einen kleinen, feinen Namen in Untergrund-Kreisen machen können. "Beyond Horizon" zeugte von gutem Geschmack, für den Hörer geschmackvoll dargebotene Nostalgie sowie schon den ein oder anderen Anhaltspunkt, dass demnächst etwas Größeres in unsere Richtung zukommt. Über riesige Umwege kommend - das Label liegt in China - liegt die Antwort nun vor und was soll ich sagen? Es ist das zumindest unterschwellig versprochene Brett geworden.

Klassisch nordischen Black Metal, hauptsächlich im höheren Mid- bis Up-Tempo dahin galoppierend mit einigen wenigen deutschen Referenzen wie zum Beispiel KLAGE ["Nebelnässen Taunächte"] bekommt der zahlende Kunde hier geboten. Mit den üblichen Spielereien wie semi-akustischen Einwürfen oder reine Akustiknummern können GRAM genauso handwerklich versiert umgehen wie mit Eigenbrödlereien, welche sich unter anderem im Text zu "Artemisia Absinthum", eine Lobeshymne auf das Narkotikum, deren musikalisches Niveau trotz Verwenden diverser Standard-Melodien weit über solchen Verbrechen der Marke NATTEFROST et al liegt. Doch sind dies stilistische Ausnahmen, um den knapp 40 minuten Spielzeit die nötige Auflockerung zu geben, an die jede Combo mit Scheuklappen-Mentalität zu vergessen scheint. So kann man mehr als nur einmal Zeuge von mitreißenden und melancholischen bis dramatischen Stakkato-Läufen werden, jeweils in Verbindung mit sehr netten, weil zum Hauptthema einfach dazupassenden Übergängen. Alles Mögliche, was ein Album dieser Güte unterhaltsam macht, findet man: Intensive, aber nicht aufdringlich perverse Gesänge, ein kompetenter Schlagzeuger, herrlich differenzierte Gitarren-Wirbelwinde, eine differenzierte Produktion ohne Abstriche in Sachen Rohheit oder audiovisuellem "Nachdruck" machen zu müssen. Das sphärisch Dahingleitende eines "Nebelnässen Taunächte" oder mein persönlicher Liebling, das besonders gelungenen "Tropfenschlag" sind nur die absoluten Spitzen dieser Platte, doch es braucht kaum länger, um mit dem restlichen Material beziehungsweise dem Album als Ganzes warm zu werden.

Was uns zum nächsten Punkt für "May I Never Hear Your Voices Again" bringt: Die Langlebigkeit. Davon haben GRAM offensichtlichen Wert gelegt, wächst doch ihr Debüt immer weiter am Hörer. Klingt zwar kitschig, aber wie die vor einiger Zeit schon hochgelobten ALVERG konzentrieren sich die deutschen "Kollegen" auf das Schaffen von Songs, denen der gewisse letzte Schliff verpasst wurde und obendrein einfach funktionieren. Selbsterklärend also, dass ruhig mehr Bands mit ähnlich hohem Potenzial auf Anhieb ihre erste Full-Length aufnehmen können, meinen Segen haben sie jetzt schon.

Trackliste:
01 - Tired
02 - Artemisia Absinthium
03 - May I Never Hear Your Voices Again
04 - Leave
05 - Nebelnässen Taunächte
06 - Dark Cloud Formation
07 - Tropfenschlag
08 - In Memoriam
Spielzeit: 00:37:48

Line-Up:
Herr Gram - Gesang, Gitarren, Bass
S.N. - Drums
Michael Bambas [Micha]
26.05.2009 | 21:44
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