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Band: Grand Magus bei Facebook Metalnews nach 'Grand Magus' durchsuchenGrand Magus
Album:Hammer Of The North
Genre:Heavy Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:18.06.10
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"Elchherz aus Stahl!"

Das die Schweden GRAND MAGUS seit ihrer Gründung für harte Mucke auf hohem Niveau stehen, ist sicherlich nichts neues. Ebenfalls nicht neu ist die Liebe des Trios zum klassischen Heavy Metal, der immer schon einen wichtigen Anteil im Sound der Stockholmer hatte.

Nun steht mit "Hammer Of The North" das neue Machtwerk in den Startlöchern. Und zwar nicht in blöden Sportsandalen, sondern in massiven Stiefeln aus rostfreiem Stahl. "Hammer Of The North" setzt die Entwicklung der letzten beiden Alben äußerst konsequent fort. Schon die ersten Riffs von "I, The Jury" sprechen eine deutliche Sprache und der von Fronter JB ausgesprochen gekonnt eingesetzte Halford-Gedächtnis-Schrei macht schon nach knappen 30 Sekunden klar, dass sich GRAND MAGUS endgültig vom ihnen hartnäckig anhaftenden Doom-Etikett freigemacht haben. Das darf sogar angesichts einiger durchaus noch vorhandener Lavariffs beispielsweise in " The Lord Of Lies" und "Ravens Guide Our Way" stehenbleiben. Was zählt ist der Gesamtcharakter der Scheibe, und der lässt keine Zweifel offen. Klassischer Heavy Metal voller Pathos, Kraft und Inbrunst steht auf dem Programm. Auch die auf "Iron Will" eingesetzten folkigen Klänge in den Intros haben sich erledigt. Doch auch der größte Freund von derlei Farbtupfern wird zugeben müssen, dass sie auch auf "Iron Will" in erster Linie schmückendes Beiwerk darstellten, welches an der Essenz der Lieder keinen echten Anteil hatte. Ob es nun um flottere Stücke wie das durchaus als JUDAS PRIEST-Huldigung zu sehende "I, The Jury", "At Midnight They'll Get Wise" und "Northern Star" oder um langsamer gehaltene Stampfhymnen wie den Titelsong und "Black Sails" geht – gemeinsam ist ihnen nicht nur Eingängigkeit und kluge Machart, sondern auch die vielleicht erstaunlichste Eigenschaft dieser Band. Denn die Schweden sind bekommen es auch 2010 hin, ihren Heavy Metal jederzeit todernst und aufrichtig zu spielen, ohne das es auch nur eine Sekunde schwül wird. Noch der abgeklärteste und zynischste alte Saftsack, man erkennt ihn oft an Sprüchen wie "Achja, Metal hab' ich früher auch gehört", wird hier seine Ironie fallen lassen müssen. Das GRAND MAGUS nur zu dritt sind und somit die übliche Gitarren-Doppelspitze nicht ins Feld führen können, kratzt an der Heavyness der Band kein bisschen, sondern macht sie vielleicht auch erst gerade überhaupt möglich. Jedes Riff, jedes Solo von JB sitzt ebensowie das Rhythmusfundament von Seb und Fox genau richtig – wenn man sein Handwerk als Trio beherrscht, braucht es keine Wagenladung Extraspuren um die Riff-Wucht während eines Solos aufrecht zu halten.

Nimmt man dann noch die grandiose Gesangsleistung des Frontmanns, sein Charisma und sein Gespür für packende Melodiebögen hinzu, sollte es keinen verwundern, dass "Hammer Of The North" einen Hit nach dem anderen zu bieten hat. Wer auch nur einen Funken Liebe zum klassischen Metal im Leib hat, wird "Hammer Of The North" gleich neben "Painkiller" stellen – und das zurecht!

Trackliste:
01. I, The Jury
02. Hammer Of The North
03. Black Sails
04. Mountains Be My Throne
05. Northern Star
06. The Lord Of Lies
07. At Midnight They'll Get Wise
08. Bond Of Blood
09. Savage Tales
10. Ravens Guide Our Way
Spielzeit: 00:48:48

Line-Up:
JB - Gitarre, Gesang
Fox - Bass
Seb - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
17.06.2010 | 10:19
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