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Cover von Grand Magus -- Sword Songs
Band: Grand Magus Homepage Grand Magus bei Facebook Metalnews nach 'Grand Magus' durchsuchenGrand Magus
Album:Sword Songs
Genre:Heavy Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:13.05.16
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"So geht echter Metal"

Vor 17 Jahren erstmals als GRAND MAGUS unterwegs war das schwedische Trio anfangs gar als Doom Metal-Band bekannt. Diese Zeiten sind lange vorbei und so gelten die Burschen aus Stockholm inzwischen als eine der besten Adressen für wuchtigen Heavy Metal aus dem Norden. Diesen Ruf verteidigt die Truppe nicht erst seit ihrem Vertragsschluss mit Nuclear Blast mit wachsendem Erfolg und auch ihr neuestes Album „Sword Songs“ mach schnell deutlich, warum GRAND MAGUS in Sachen Heavyness stets die Nase vorn haben.

GRAND MAGUS haben in der Vergangenheit schon mehrmals bewiesen, dass sie zu stilistischer Wandlung fähig sind, ohne dabei die Identität, die sie sich mit ihrem Sound geschaffen haben, maßgeblich zu verändern und Fans vor den Kopf zu stoßen. Auf „Sword Songs“ schlagen die Schweden nun erneut eine etwas andere Richtung ein, denn nachdem sie mit ihren letzten beiden Alben „The Hunt“ sowie „Triumph And Power“ eher in Richtung der späten 70er geschielt hatten, regiert auf ihrer neuen Platte nun in erster Linie infektiöser Groove gepaart mit tonnenschweren Riffs. Da passt es durchaus, dass sich GRAND MAGUS für dieses Album zu einer superfetten, wuchtigen Produktion entschieden haben, denn „Sword Songs“ mutet eine ganze Ecke moderner, aber auch düsterer als seine beiden Vorgänger an. Schon im eröffnenden „Freya's Choice“ sowie dem folgenden „Varangian“ agieren JB und seine Mitstreiter so heavy wie noch nie, vernachlässigen dabei aber nie großen, singbaren Refrains, mit denen die Schweden schon in der Vergangenheit stets punkten konnten. Noch extremer fällt der Unterschied zu früheren GRAND MAGUS-Alben allerdings in Nummern wie dem groovenden „Frost And Fire“ oder „Born For Battle“ aus, denn derart wuchtige, moderne Brecher gab es nicht einmal auf dem ohnehin schon sehr kraftvollen „Hammer Of The North“. Dabei sollte jedoch bemerkt werden, dass die Burschen hier zu keiner Zeit zwanghaft etwas anders machen möchten, sondern vielmehr ganz natürlich andere Facetten ihres Sounds ausloten und das ist nur zu begrüßen. Insgesamt klingen GRAND MAGUS auf „Sword Songs“ natürlich stets nach sich selbst, allerdings ist es schön, dass die Band auch nach sieben Alben noch in der Lage ist, ihren Sound frisch zu halten. Zwischen den genannten Stücken finden sich ja obendrein auch noch „klassischere“ Songs wie die stadiontaugliche True Metal-Hymne „Last One To Fall“ oder „Master Of The Land“. Eines ist nach dem Genuss von „Sword Songs“ somit in jedem Fall sicher: GRAND MAGUS wissen, was sie wollen und wo sie stilistisch hin möchten und lassen sich da auch von niemandem reinreden. Das resultiert hier zum achten Mal in einem kernigen, astreinen Heavy Metal-Album ohne irgendwelche Kompromisse und genau so sollte diese Musik eben auch gespielt werden.

Man konnte dem schwedischen Heavy Metal-Trio ohnehin noch nie kreative Stagnation vorwerfen und so beweisen GRAND MAGUS mit „Sword Songs“ zum achten Mal, dass sie scheinbar ohne größere Schwierigkeiten mit neuen Ideen aufwarten können, ohne sich großartig verbiegen zu müssen. Die Schweden spielen auf ihrer neuesten Platte gewohnt schnörkellosen Heavy Metal mit Betonung auf „heavy“ und schaffen es ganz nebenbei, lyrisch jedes nur denkbare Klischee zu bedienen und dabei nicht eine Sekunde unglaubwürdig zu wirken. So geht echter Metal.

Trackliste:
01. Freja's Choice
02. Varangian
03. Forged In Iron - Crowned In Steel
04. Born For Battle [Black Dog Of Brocéliande]
05. Master Of The Land
06. Last One To Fall
07. Frost And Fire
08. Hugr [Instrumental]
09. Every Day There's A Battle To Fight
Spielzeit: 00:34:47

Line-Up:
Janne „JB“ Christoffersson - Vocals, Guitar
Mats „Fox“ Skinner - Bass
Ludwig - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
10.05.2016 | 13:33
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