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News zu Grave
Grave - Neuer Song online
02.08.12
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Grave - Europa-Tour
13.07.12
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Grave - Neuer Song online
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22.06.12
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24.05.12
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Keine Wertung
"Es hat nicht einmal weh getan"
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"Durchmischtes Retro-Todesblei" | ||||||||||||||||||
| Beständig wie eh und je präsentieren die schwedischen Old-School-Deather GRAVE um Urgestein Ola Lindgren nach gut zwei Jahren wieder ein Studioalbum. In diesem Fall den Nachfolger von „Dominion VIII“, der auf den Namen „Burial Ground“ getauft wurde. Nachdem GRAVE auf „Fiendish Regression“ und „As Rapture Comes“ spürbar moderner unterwegs waren, stellte „Dominion VIII“ wieder eine Art Kehrtwende zurück zu den Anfangstagen der Band dar. Was – wie nun auch im Fall von „Burial Ground“ – das ‚Problem’ mit sich brachte, dass die Wiederholungsgefahr zunimmt, wobei GRAVE sowieso noch nie den Anspruch hatten, das Genre zu revolutionieren oder Trends hinterher zu rennen. Müssen sie auch gar nicht, aber während „Burial Ground“ erfreulicherweise etwas gestraffter wirkt und mit einer deutlich besseren Produktion ausgestattet ist, bewegt man sich stilistisch dennoch im Fahrwasser des Vorgängers. Somit schleichen sich gelegentlich Längen ein, viele Riffs klingen irgendwie bekannt und streckenweise wird auch mal eher Mittelmäßiges geboten [„Conqueror“, „Sexual Mutilation“]. Generell nimmt man trotz einiger schneller Nummern [„Outcast“, der starke Opener „Liberation“] öfter mal das Tempo heraus und wirft die Groove-Maschine an, was besonders gut bei „Dismembered Mind“, an dessen Text übrigens DISMEMBER-Matti mitgeschrieben hat, funktioniert. Apropos Gäste: Bei „Bloodtrail“ gibt sich außerdem noch Karl Sanders von NILE die Ehre und steuert ein Solo bei. Beim abschließenden Titelstück nehmen GRAVE dann komplett den Fuß vom Gaspedal und bieten eine sehr langsame, schleifende Doom-Nummer, die meiner Meinung nach das interessanteste Stück des Albums darstellt, da die Rechnung auch prima aufgeht. Insgesamt ist „Burial Ground“ erneut eine etwas zwiespältige Sache, sodass ich anfangs etwas enttäuscht war, sich aber nach einigen Durchläufen doch einige Lichtblicke zeigten. Wirklich Überragendes wird aber ehrlich gesagt nicht geboten, wobei „Liberation“, „Dismembered Mind“ und das Titelstück sehr starke Stücke sind. Dazwischen gibt es ansprechend gemachte, rotzig runtergespielte und mit der entsprechenden Produktion versehene Todesbleinummern der alten Schule, die den eingefleischten Fans sicherlich prima reinlaufen werden, aber insgesamt zunehmend auf der Stelle treten. Mal gucken, was GRAVE auf den nächsten Scheiben bieten werden, denn ewig wird die Retro-Nummer nicht funktionieren, zumal sie sich dadurch zwangsläufig immer wieder an den Frühwerken messen lassen müssen, und die sind nun mal schlichtweg besser. | ||||||||||||||||||
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