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Band: Grave Digger Homepage Grave Digger bei Facebook Metalnews nach 'Grave Digger' durchsuchenGrave Digger
Album:Ballads Of A Hangman
Genre:Heavy Metal, Teutonic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:09.01.09
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"Frische Brise auf dem Friedhof"

Nach bald drei Dekaden im Geschäft muss man den Herren von GRAVE DIGGER eine gewisse Beständigkeit zugestehen, zumal sie mit „Ballads Of A Hangman“ nun schon ihr 14. Studioalbum herausbringen. Da die letzten Veröffentlichungen der Band allerdings immer im Ein- bis maximal Zweijahrestakt erschienen, ist die Furcht jedoch nicht unbegründet, dass der Formation um Chris Boltendahl allmählich die Ideen ausgehen könnten…

Wie die meisten wohl schon vermutet haben dürften, erfinden sich GRAVE DIGGER auf ihrem aktuellen Output keineswegs neu, packen aber dennoch nicht zuletzt dank ihres neuen Mitstreiters Thilo Herrmann, der ehemals bei RUNNING WILD schrubbte, einiges an Frische auf „Ballads Of A Hangman“. So weist zum Beispiel der namensgebende Opener durchaus schmackhafte, zweistimmige Gitarrenarbeit im Solo auf und dürfte sich dank seines zum Mitgrölen prädestinierten Refrains als fester Bestandteil der Live-Setlist etablieren. Auch das folgende, temporeiche „Hell Of Disillusion“ weiß eindeutig zu überzeugen. Insgesamt bieten GRAVE DIGGER altbewährte Songstrukturen und gewohnt brachiales Teutonenstahl-Riffing, insbesondere letzteres wird auf dem neuen Album jedoch wie beispielsweise in „Grave Of The Addicted“ um diverse erfrischende Ideen und NWoBHM-Reminiszenzen erweitert. Auch die bereits erwähnten Soli der Herren Schmidt und Herrmann gestalten sich deutlich interessanter als noch auf dem Vorgänger „Liberty Or Death“. Mit „Lonely The Innocence Dies“ gibt’s dann wieder eine typische, theatralische GRAVE DIGGER-Ballade mit heavy Mittelteil, was zwar durchaus hörbar, aber nicht weltbewegend ist. Erwähnenswert ist allerdings, dass sich in diesem Stück BENEDICTUM-Sängerin Veronica Freeman ein Duett mit dem Frontmann liefert, was dank dem Kontrast zwischen ihrem filigranen Organ und der boltendahlschen Röhre durchaus einen kauzigen Charme versprüht. Auch textlich geht das Gespann diesmal in andere Richtung und präsentiert hier kein Konzeptalbum über Highlander, die Ritter der Tafelrunde oder dergleichen, sondern liefert überwiegend voneinander unabhängige Metal-Brecher über diverse Arten, zu Tode zu kommen – inklusive Ermordung durch Jack The Ripper [„The Shadow Of Your Soul“]. Über die Produktion müssen nur wenige Worte verloren werden, klingt die Platte doch soundmäßig genau wie ihre Vorgänger, wenngleich der Gesang diesmal etwas besser in das Gesamtbild eingebettet scheint.

Wer mit GRAVE DIGGER bisher nichts anfangen konnte, der wird seine Meinung auch nach dem Genuss von „Ballads Of A Hangman“ nicht ändern; Fans der Band werden jedoch positiv überrascht sein, wie unverbraucht dieses alte Schlachtross im neuen Jahr klingt – was dieses Album auch für Neueinsteiger interessant machen sollte. Unbedingt antesten: „Ballad Of A Hangman“, „Stormrider” und „The Shadow Of Your Soul“.

Trackliste:
01. The Gallows Pole
02. Ballad Of A Hangman
03. Hell Of Disillusion
04. Sorrow Of The Dead
05. Grave Of The Addicted
06. Lonely The Innocence Dies
07. Into The War
08. The Shadow Of Your Soul
09. Funeral For A Fallen Angel
10. Stormrider
11. Pray
12. Jailbreak [Limited Edition-Bonustrack]
Spielzeit: 00:45:04

Line-Up:
Chris Boltendahl - Vocals
Manni Schmidt - Guitar
Thilo Herrmann - Guitar
Jens Becker - Bass
Hans Peter Katzenburg - Piano, Keyboard
Stefan Arnold - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
10.01.2009 | 14:37
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