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Cover von Grave Digger -- Return Of The Reaper
Band: Grave Digger Homepage  Metalnews nach 'Grave Digger' durchsuchenGrave Digger
Album:Return Of The Reaper
Genre:Heavy Metal, Teutonic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:11.07.14
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"Die Rückkehr des Sensenmanns"

GRAVE DIGGER bedürfen wohl kaum noch längerer Einführung, gehören sie doch seit bald 35 Jahren fest zum Inventar der einheimischen wie internationalen Metal-Szene. Umso beeindruckender ist es, dass die Mannen um Fronter Chris Boltendahl mit stoischer Regelmäßigkeit Alben veröffentlichen, auf denen von Ermüdungserscheinungen kaum die Rede sein kann. So auch im Falle ihres neuesten Werkes, das dieser Tage über Napalm Records erscheint und den programmatischen Titel „Return Of The Reaper“ trägt.

Angesichts eines Albums wie „Return Of The Reaper“ muss das jetzt mal [wieder] gesagt werden: Zusammen mit ihren Kollegen von ACCEPT sind GRAVE DIGGER die unangefochtenen Meister des teutonischen Riffgewitters – kaum bei sonst einer eiheimischen Band gibt es ebenso charakteristische wie sägende Riffwände wie bei diesen Beiden. Dafür liefert auch „Return Of The Reaper“ mehr als genug Beweise: Wie die Herren aus Gladbeck bereits vor Veröffentlichung nicht müde wurden zu betonen, orientiert man sich diesmal wieder mehr an frühen Werken wie „Heavy Metal Breakdown“ und „Witch Hunter“ – hat auch geklappt, denn Songs wie z.B. „Hell Funeral“, „War God“ oder „Road Rage Killer“ sind zwar sicherlich keine Kopien des Materials auf besagten Alben, atmen im Hinblick auf Riffing und Attitüde aber in jedem Fall den Geist früher GRAVE DIGGER-Tage. Im Vergleich zu „Clash Of The Gods“ resultiert das in einem etwas härteren und vor allem deutlich schnelleren Album, auf dem es eine Ecke weniger verkopft zugeht – Stichwort „Rock ‘n‘ Roll-Attitüde“. Wie das bei GRAVE DIGGER so ist, gelingt es der Truppe zudem, ihre eigene Formel trotz einer gewissen Rückwärtsgewandtheit in Teilen zu verändern. Das erste Highlight kommt daher schon mit „Tattooed Rider“, das nicht zuletzt aufgrund seines Synthie-Intros an JUDAS PRIEST zu „Turbo“-Zeiten erinnert und einen der stärksten Songs auf dieser Platte darstellt. Auf der anderen Seite stehen nicht minder starke Nummern wie „Resurrection Day“ oder „Dia De Los Muertos“, die nicht an die Anfangsphase der Band sondern eher an das 2001 erschienene „The Grave Digger“ angelehnt scheinen. Da es sich bei dieser Referenz um eine der besten Platten aus dem Hause GRAVE DIGGER handelt, ist das nur zu begrüßen. Fast hätten es Chris Boltendahl und Co. auch geschafft, diesmal ohne Ballade auszukommen, aber die gibt’s dann am Schluss doch noch mit „Nothing To Believe“ – kein schlechter Song, aber auch nicht die auffälligste Nummer auf diesem Album. Hinzu kommt, dass „Rerturn Of The Reaper“ kein Konzeptalbum ist und auch das gab es bei den Gladbeckern zuletzt bei „Ballads Of A Hangman“ und damit vor immerhin fünf Jahren. Diese inhaltliche Ungezwungenheit hört man dem Album dank Frische und Unverbrauchtheit deutlich an, wenngleich das auch zu etwas Aberwitzigem führt: Ausgerechnet die Texte von „Return Of The Reaper“ fallen weit weniger gelungen aus als etwa auf „The Clans Will Rise Again“. Das etwas kindische Rumgedeible von „Satan’s Host“ und auch die sonstigen, vollends auf „Metal“ getrimmten lyrischen Ergüsse möchte man der Truppe nicht so sehr abkaufen wie ihre Songs über die ollen Schotten oder König Arthus und seine Bande. Irgendwie gehört das aber natürlich auch dazu und somit ist „Return Of The Reaper“ ein verdammt starkes Heavy Metal-Album teutonischer Bauart geworden.

Welche Platte nun besser oder schlechter ist, lässt sich bei GRAVE DIGGER nur schwer sagen, da die Herren um Röhre Chris Boltendahl ohnehin ein konstant hohes Niveau halten. Dennoch unterscheidet sich „Return Of The Reaper“ im denkbar positivsten Sinne von seinen beiden Vorgängern und führt die Teutonenmetaller einmal mehr in eine etwas andere stilistische Richtung. Weil den Mannen der Spagat zwischen der Rückbesinnung auf ihre frühen Tage und dem ungezwungenen Blick nach vorne voll und ganz gelingt, ist „Return Of The Reaper“ uneingeschränkt zu empfehlen.

Trackliste:
01. Return Of The Reaper
02. Hell Funeral
03. War God
04. Tattooed Rider
05. Resurrection Day
06. Season Of The Witch
07. Road Rage Killer
08. Grave Desecrator
09. Satan's Host
10. Dia De Los Muertos
11. Death Smiles At All Of Us
12. Nothing To Blieve
Spielzeit: 00:43:24

Line-Up:
Chris Boltendahl - Vocals
Axel Ritt - Guitar
Jens Becker - Bass
Stefan Arnold - Drums
Hans Peter Katzenburg - Keyboard
Thomas Meyns [Metalviech]
04.07.2014 | 08:47
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