.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Grave Pleasures
Mehr aus den Genres
CD Review: Nothing - Guilty Of Everything

Nothing
Guilty Of Everything


Indie, Post Hardcore
2.5 von 7 Punkten
"Der Bandname macht’s deutlich"
CD Review: Traktor - Early Adopter

Traktor
Early Adopter


Indie, Progressive, Rock
6 von 7 Punkten
"Das Gute daran ist das Album selbst"
CD Review: Jupiter Jones - Jupiter Jones

Jupiter Jones
Jupiter Jones


Indie, Punk, Rock
4 von 7 Punkten
"Jetzt noch größer"
CD Review: Beastmilk - Climax

Beastmilk
Climax


Gothic, Post-Punk
6.5 von 7 Punkten
"Dem Hype gerecht geworden!"
CD Review: SoulRelic - Love Is A Lie We Both Believed

SoulRelic
Love Is A Lie We Both Believed


Gothic
6 von 7 Punkten
"Ein erstes Highlight"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Grave Pleasures -- Dreamcrash
Band: Grave Pleasures Homepage  Metalnews nach 'Grave Pleasures' durchsuchenGrave Pleasures
Album:Dreamcrash
Genre:Gothic, Indie, Post-Punk
Label:Sony Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:04.09.15
CD kaufen:'Grave Pleasures - Dreamcrash' bei amazon.de kaufen
Share:

"Nach der Klimax"

Als BEASTMILK 2013 mit ihrem energischen Debüt „Climax“ in die Szene krachten [die EP „Use Your Deluge“ [2012] und das Demo „White Stains On Black Tape“ [2010] konnten lediglich im tiefen Untergrund Aufmerksamkeit erregen] prophezeiten nicht wenige, dass die Post-/Wave-/Goth-Punker um ex-DØDHEIMSGARD-Sänger Mat „Kvohst“ McNerney und Gitarrist Johan „Goatspeed“ Snell einen neuerlichen Trend lostreten werden, der analog zum momentanen '60-/'70-Rock-Revival die Achtzigerjahre wiederbeleben würde. Auch wenn Bands wie IN SOLITUDE [R.I.P.] oder TRIBULATION lose Fäden davon aufgenommen haben, so richtig ins Rollen kam das Ganze [bisher] leider nicht. Mit PUBLICIST UK gibt es momentan nur eine größere Band, die dem nacheifern, was BEASTMILK begonnen haben. BEASTMILK selbst haben sich nach dem Ausstieg von Johan Snell in GRAVE PLEASURES umbenannt und einen fetten Majordeal bei Sony Music unterschrieben, um, Trend hin oder her, endlich richtig groß zu werden.

Mit „Dreamcrash“ könnte das Unterfangen auch tatsächlich gelingen, da das Quartett mit Homebase in Helsinki eigentlich alles richtig gemacht hat: Zum einen bietet das Album trotz der polierteren Produktion von Tom Dalgety [u.a. KILLING JOKE] und der allgemeinen Tempodrosselung immer noch genügend „Climax“-Reste, um den Großteil der BEASTMILK-Fans zufriedenzustellen, während die generell poppigere Ausrichtung durchaus das Potential hat, neue, große Zielgruppen zu erreichen. Etwas weniger SISTERS OF MERCY und KILLING JOKE, dafür mehr DANZIG in Mat MeNerneys Stimme und Indie Rock in der Musik, aber weiterhin ziemlich großartig, so lässt sich „Dreamcrash“ im Vergleich zu „Climax“ beschreiben. Mit der Single „New Hip Moon“ und dem schnellen Rotzer „Taste The Void“ hat man zwei unfassbar riesige Ohrwürmer im Gepäck, die im Alleingang für viele „Dreamcrash“-Rotationen verantwortlich sein werden. Der Großteil des restlichen Songmaterials fällt kaum ab, auch wenn sich in ein bis zwei Songs vielleicht dezente Längen eingeschlichen haben, die aber nicht wirklich weiter ins Gewicht fallen.

„Dreamcrash“ ist ein ziemlich töftes Album geworden, das hoffentlich alte und neue Fans überzeugen wird, auch wenn „Climax“ erwartungsgemäß nicht getoppt werden konnte. Das neue Line-Up ohne den früheren Haupt-Songwriter Johan Snell, dafür aber mit ex-THE OATH/SONIC RITUAL-Gitarristin Linnéa Olsson und ex-IN SOLITUDE-Drummer Uno Bruniusson sowie Studio-/Live-Gitarrist Juho Vanhanen funktioniert allen Skeptikern zum Trotz wunderbar und wird uns hoffentlich in dieser Form noch lange erhalten bleiben.

Trackliste:
01. Utopian Scream
02. New Hip Moon
03. Crying Wolves
04. Futureshock
05. Crisis
06. Worn Threds
07. Taste The Void
08. Lipstick On Your Tombstone
09. Girl In A Vortex
10. Crooked Vein
11. No Survival
Spielzeit: 00:43:57

Line-Up:
Mat McNerney – Vocals
Linnéa Olsson – Guitar
Valtteri Arino – Bass
Uno Bruniusson – Drums
Michael Siegl [nnnon]
28.08.2015 | 17:41
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin