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Cover von Graveworm -- (N)utopia
Band: Graveworm Homepage  Metalnews nach 'Graveworm' durchsuchenGraveworm
Album:(N)utopia
Genre:Melodic Black Metal
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:10.01.05
CD kaufen:'Graveworm - (N)utopia' bei amazon.de kaufen
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Da das letzte Album “Engraved In Black“ schon fast zwei Jahre alt ist, dürfte die Vorfreude der Fans auf die neue Scheibe der italienischen Vorzeige-Black-Metaller groß sein.

Um den Sound hat sich Andy Classen (DISBELIEF,DEW SENTEND) im Stage One Studio gekümmert - und er hat seinen Job mal wieder richtig gut gemacht: Der Sound von “(N)utopia“ ist der best,e den GRAVEWORM in ihrer Geschichte bisher hatten. Besonders die Gitarren und die Drums sind fett produziert und kommen sehr druckvoll daher.

Sehr schnell fällt auf, dass GRAVEWORM etwas an ihrem Songgerüst gearbeitet haben: es gibt immer noch haufenweise Melodien und schwere, atmosphärische Keyboard-Passagen, aber weniger als auf den Vorgängern; besonders das Keyboard wird sparsamer eingebracht. Das Gitarrenspiel besteht viel stärker als zuvor aus Death-Thrash-Riffs, dafür wurde aber auf das für Black Metal typische Geschwindigkeitsgeschrammel verzichtet. Überhaupt ist die Platte sehr viel gitarrenlastiger, was der Band aber gut zu Gesicht steht. Sänger Stefan Fiori kreischt sich nach wie vor die Seele aus dem Leib, ergänzt das Ganze aber mit dunklen Death-Vocals und verzerrtem Gesang. Cleaner und weiblicher Gesang findet auf “(N)utopia“ gar nicht mehr statt. Auch die Blast-Beat-Attacken werden hier vergeblich gesucht. Dadurch klingt GRAVEWORM anno 2005 schon irgendwie anders - etwas weniger nach Melodic-Black-Metal, da den meisten Songs eine Schippe Todesblei beigemischt wurde – aber dennoch unverkennbar nach den Süd-Tirolern. Trotz dieser (Weiter-)Entwicklung hat sich letztlich nicht viel geändert: Die Songs sind eigentlich nett gemacht, teils sehr druckvoll und aggressiv, oder aber auch bombastisch und mystisch. Aber es passiert nicht wirklich viel, alles wirkt recht uninspiriert und bekannt, fast so, als würde das Sextett auf der Stelle treten. Ganz egal, wie gut der Sound ist und wie viele neue Elemente man in die Musik einbringt - ein schwaches Songwriting kann damit nicht behoben werden. Es klingt eher so als, würde die Band sich selbst kopieren, nur eben in einem neuen Soundgewand.

Insgesamt ist die Platte eher etwas für Fans der Band, wobei der abgespeckte Black Metal- und Melodie-Anteil auch einige von ihnen abschrecken wird. Wenn GRAVEWORM irgendwann einmal den großen Durchbruch schaffen und so zur Elite aufschließen wollen, haben sie noch eine ganze Menge Arbeit vor sich.

Trackliste:
01. The machine
02. (N)Utopia
03. Hateful Design
04. Never Enough
05. Timeless
06. Which Way
07. Deep Inside
08. Outside Down
09. MCMXCII
10. Losing My Religion (Bonus Track)


Thomas Brandt [Ganesh]
24.02.2005 | 14:45
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