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Band: Graveworm Homepage Graveworm bei Facebook Metalnews nach 'Graveworm' durchsuchenGraveworm
Album:Ascending Hate
Genre:Black Metal, Dark Metal, Death Metal
Label:AFM Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:19.06.15
CD kaufen:'Graveworm - Ascending Hate' bei amazon.de kaufen
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"Dunkler Anstrich"

In diesem Sommer wird die Dunkelheit über uns hinein brechen. Nun ja, ganz so schlimm wird es nicht aber zumindest musikalisch wird es düster. GRAVEWORM sind zurück auf der Bildfläche und sind mit ihrem neuen Album “Ascending Hate” startklar. Dies wird das erste Album sein, dass ohne festen Keyboarder aufgenommen wird. Nachdem die Band in letzter Zeit immer wieder die Bandmitglieder ausgetauscht hat, ist nun der Keyboardposten nicht noch einmal besetzt worden. Ob GRAVEWORM ohne Keyboard funktionieren?

Ein schönes Akustikintro führt in den ersten Song „The Death Heritage“ der nach knapp 90 Sekunden aus den Boxen dröhnt und mit der ersten Blast Beat Attacke um sich wirft. Hart und schnell knüppelt sich der Song durch die ersten drei Minuten und erst im Mittelpart gibt es eine kleine Ruhepause mit [etwas Piano – es ist wohl zumindest nicht ganz aus dem Sound verschwunden]. Gegen Ende nimmt der Song [in etwa 7 Minuten lässt er ordentlich Platz] an Tempo ab und offenbart Dark-Metal und Gothic-Elemente, wie man es von der Band gewohnt ist - wenn auch im gemäßigten Stil. Schleppend, düster und irgendwie mit einer morbiden Schönheit frisst sich der Song in die Seele. Gute Nummer, auch wenn der Keyboardteppich etwas fehlt. Danach kommt mit „Buried Alive“ eine sehr schleppende schon fast doomige Nummer. Auch hier werden ähnliche Pianoklänge wie beim Track zuvor benutzt – wirklich überzeugen kann der Track zuerst nicht. Erst als der Song nach etwa drei Minuten mit schönen Melodien und etwas Tempo ausbricht, macht sich der Track erst richtig bemerkbar. „Blood Torture Death“ klingt wie eine typische Nummer von HYPOCRISY- wobei mich der Gesang auch immer wieder an Peter erinnert. Gerade die schnellen Wechsel von Blastbeatgewitter und dem schleppenden aber mit Doublebass unterlegten Parts sind immer wieder ein Quervermerk zu den Schweden. Ansonsten hält sich die Platte aus einer guten Mischung aus Black/Death- und Dark-Metal. Irgendwie fehlen jedoch die Gänsehautmomente und der absolute Knüller auf der Platte.

An sich sind die Nummern auf “Ascending Hate” sehr dynamisch geraten. Der Keyboardteppich fehlt zwar, allerdings hätte ich mir das Endprodukt dadurch deutlich roher und unspektakulärer vorgestellt Dadurch, dass die Keyboards fehlen, sind die starken Gothic-Momente von früher eher selten zu finden. Schade finde ich, dass man auf vielen Nummern [vor allem auf „Blood Turture Death“] nach HYPOCRISY klingt. Dies nimmt irgendwie den ganz eigenen Stil. Irgendwo befinden sich GRAVEWORM gerade zwischen DIMMU BORGIR, HYPOCRISY und GRAVE mit einem Dark-Metal-Anstrich. Ehrlich gesagt, erwartet von GRAEWORM keiner das Überalbum der Dekade, allerdings weiß „Ascending Hate “ durchaus mit starken Nummern zu überzeugen – auch wenn man nur im Schatten der ganz großen wandert.

Trackliste:
01. The Death Heritage
02. Buried Alive
03. Blood Torture Death
04. To The Empire Of Madness
05. Downfall Of Heaven
06. Stillborn
07. Liars To The Lions
08. Rise Again
09. Sons Of Lies
10. Nocturnal Hymns Part II (The Death Anthem)
Spielzeit: 00:54:48

Line-Up:
Stefan Unterpertinger - Guitars
Stefan Fiori - Vocals
Maschtl Innerbichler - Drums
Eric Righi - Guitars
Florian Reiner - Bass
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
09.09.2015 | 10:48
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